Über die New-Age-Wir-verbessern-die-Welt-Fassade im #SiliconValley

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trump-ideologie

Hinter der sektenhaften New-Age-Wir-verbessern-die-Welt-Fassade steckt doch sehr viel Sieger-Gequatsche und Aufgeblasenheit á la Trump.

Ein Großteil der Silicon-Valley-Gründergeneration besteht aus ziemlich unangenehmen Typen, schreibt der Journalist und Drehbuchautor Dan Lyons in seinem Opus „Von Nerds, Einhörnern und Disruption“.

„Frühere Hightech-Unternehmen wurden von Ingenieuren und MBAs gegründet, heutige von jungen, moralfreien Hütchenspielern, von der Art Jungs (und es sind fast alles junge Männer), die sich im Kino ‚The Social Network‘ angesehen haben, in dem Mark Zuckerberg als diebischer, heimtückischer Lügner dargestellt wird, und die danach genauso werden wollen wie er. Viele haben gerade erst das College abgeschlossen – oder sich nicht einmal die Mühe gemacht, es abzuschließen.“

In ihren Unternehmen gehe es zu wie im Hauptquartier einer Studentenvereinigung. Twitter habe wirklich einmal eine Betriebsfeier mit dem Thema Fraternity (Studentenverbindung) gegeben.

Frauen begrapschen und Wasserpfeifen mit Bier befüllen

„Seit 2012 gibt es im Silicon-Valley-Wörterbuch den Begriff brogrammer – ein Programmierer vom…

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#Isso Die traditionelle BWL hat abgewirtschaftet @AndreasSyska

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Blabla

Die traditionelle Betriebswirtschaftslehre habe abgewirtschaftet, so Professor Andreas Syska im Jahr 2013.

„Sie liefert immer seltener Antworten auf drängende Fragen bzw. führt mit ihren Antworten in die falsche Richtung. Dies zeigt sich ganz besonders in der Kostenrechnung und im Controlling, wo sich die mittlerweile überholten Modelle vergangener Jahrzehnte wiederfinden. Sie gaukelt eine Berechenbarkeit vor, die oftmals nicht mehr gegeben ist.“

Das kann ich nur unterschreiben. Die Syska-Rede passt zu meinem Beitrag über die Betriebswirtschaftsleere:

Homer statt Wöhe – Über die Binsenweisheiten in der BWL und im Management

Der Journalismus hat übrigens noch nicht abgewirtschaftet. Das beweisen die Nominierungen für die #StorydesMonats

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Mitmachkultur bei Facebook Live

Mobile Reporting

Mobile Reporting

Mark Zuckerberg ist beseelt von der Zahl Zehn. Er geht mit Facebook chancenreiche Projekte an, die zehnmal mehr Vernetzung ermöglichen. Das Grundprinzip: Durch eine reibungslose und einfache Teilnahme steigen die Netzwerkeffekte der Plattform an und erhöhen die Möglichkeit, gigantische Datenmengen zu erfassen, zu analysieren und auszutauschen. Dazu zählt das von vielen Experten als utopisch eingestufte Ziel, Daten per Laser zu übertragen und über Drohnen zur Erde zu senden.

Die Lichtstrahlen „ermöglichen eine extrem hohe Bandbreite und sind nicht reguliert. Das Team für Laserkommunikation bei Facebook arbeitet an Lasern, die Daten zehnmal schneller übertragen sollen als heutige Versionen“, schreibt Wired. Klingt nach Zukunftsmusik. Nicht so für das Connectivity Lab des Zuckerberg-Konzerns. Bis Ende des Jahres wird ein System getestet, das Funksignale zu einer Drohne überträgt, die sie über Laser an weitere Drohnen weitergibt.

„Die Luftflotte versorgt über Laserstrahlen Transponder, die maximal 50 Kilometer von jeder Drohne entfernt sind und das Signal über WLAN- oder 4G-Netze für die Nutzer weiterreichen“, führt Wired aus.

Herrliche Botschaften für das Brot-und-Butter-Geschäft der Netzbetreiber, die noch auf Kupferkabel-Niveau über Vectoring die vergrabenen Leitungen schneller machen wollen. Vom Faktor 10 können Höttges und Co. dabei noch nicht einmal träumen, geschweige denn von den Netzwerkeffekten eines Plattformbetreibers, der das Ökosystem immer weiter ausbaut.

Etwa mit dem Dienst Facebook Live. Livestreaming zählt für Zuckerberg zu einem wichtigen Puzzleteil für die Schaffung eines Echtzeit-Netzwerkes: Die Möglichkeit, live Fragen und Meinungen abzugeben und direkt Antworten zu bekommen, sorgt für ein zehnfaches an Kommentaren, teilt Facebook mit. Die Zuschauer bleiben im Schnitt dreimal so lange im Film wie bei aufgezeichneten Videos. Zudem werden die Live-Videos öfter bildschirmfüllend und mit Ton angesehen.

„Facebook liegt in Sachen Live-Interaktion deutlich vorne, bei den Google Hangouts kann man zwar auch Fragen ‚in Echtzeit‘ stellen, allerdings ist das mit dem Kommentieren anderer Kommentare, dem Sharing und Einladen anderer FB-Friends dort eben einfach viel zu hakelig, kompliziert oder schwer auffindbar“, kommentiert der TV-Experte Detlef Korus.

Bei Facebook spielt sich das Livestreaming-Geschehen in der eigenen Timeline ab. Das Video ist dort nach der Sendung sofort als Konserve verfügbar. Nutzt man noch ein zweites Gerät, kann man neben der Videoübertragung auch noch schriftlich auf Kommentare reagieren, Hinweise posten und auf andere Seiten verlinken. All das ist mit anderen Diensten nicht oder nur umständlich möglich. Bei Live-Hangouts bleibt noch die Möglichkeit der Konferenzschaltungen als Trumpfkarte übrig. Für Interaktionen kann man den Dienst vergessen. Das ist aber das Salz in der Suppe.

facebookrheumaligalivestreaming

Dies kommt besonders bei Themen an, die Menschen bewegen. So konnte ich bei einem Facebook-Workshop der Deutschen Rheuma-Liga in Frankfurt von meinen noch sehr frischen Erfahrungen mit der Morningshow berichten und mit den ehrenamtlich tätigen Redakteuren der Facebook-Seite einige Experimente mit Live-Videos wagen. Was wir da aus dem Stehgreif produzierten, hat meine eigenen Erwartungen übertroffen. Mitmachkultur, Berichte von Betroffenen, Fragen zur Selbsthilfe, Hinweise auf Kontaktbörsen, Ernährungstipps, Therapiemöglichkeiten, Aufklärung über die Dimension der Rheumaerkrankungen, Rentenfragen, Hinweise auf die große Zahl an Patienten im Kindes- und Jugendalter, Schwierigkeiten bei der Diagnose – all das löste die Livestreaming-Session in den Kommentaren aus.

Das lief ohne Ankündigung, ohne werbliches Gemurmel und ohne strategische Vorplanung. Der direkte Dialog mit Menschen zählt, unterstützt von unschlagbaren Netzwerkeffekten.

Das konnten wir jüngst wieder bei einer Sendung über Craft Beer erleben.

Bin gespannt, wie sich das beim Thema Audio-Livestreaming entwickeln wird. Man hört, sieht und streamt sich.

Betreutes Trinken mit kollaborativen Craft Beer-Sorten – Favorit #Lehe #Bierothek

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bierprobe

Es war wieder ein großes Vergnügen, gemeinsam mit Christian Klemenz von der Bierothek, mit Hannes Schleeh und Franz-Peter Staudt ein Craft Beer-Test via Livestream zu veranstalten. Christian hat uns vor dem Live-Hangout eine gut durchdachte Auswahl an Craft Beer-Sorten zugeschickt und wir konnten das dann gemeinsam verköstigen. Und was soll ich sagen: Es ist einfach unglaublich, was man mit Hopfen, Malz und Wasser so alles zaubern kann. Eine Geschmacksexplosion für den Gaumen, die sich von Sorte zu Sorte steigerte.

Craft Beer TV-Studio nach dem Test :-) Craft Beer TV-Studio nach dem Test 🙂

Zum Schluss der Sendung probierten wir „Endspiel“, ein kollaboratives Bier, das von Lehe Brewery und St. ERHARD produziert wird. Beim „Endspiel“ handelt es sich um einen Barley Wine – damit werden obergärige Biere mit einem Alkoholgehalt zwischen 9 und 13 Prozent bezeichnet, die nicht sehr hopfenintensiv, dafür deutlich malz-lastiger sind. Und das schmeckte wahnsinnig gut. So etwas sollte man genießen und nicht in…

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