Tiefenschärfe vom Feinsten! Die Logitech ConferenceCam CC 3000e im Live-Test – Ihr könnt sie beim #StreamCamp14 probieren

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So sieht sie aus, die Bildqualität der Logitech ConferenceCam CC 3000e So sieht sie aus, die Bildqualität der Logitech ConferenceCam CC 3000e

Bloggercamp.tv-Kollege Hannes Schleeh hat die neue Logitech ConferenceCam CC 3000e für Testzwecke erhalten. Im Hangout on Air haben wir das Gerät schon mal fürs Livestreaming ausprobiert. Erster Eindruck: Eine beachtliche Bildqualität mit einer Tiefenschärfe, die man mit normalen Webcams bislang nicht erzielen konnte.

In meinem Heimstudio und bei Außenveranstaltungen setze ich ja in der Regel die BCC950 von Logitech ein, die mit einem Kugelkopf ausgerüstet ist und 180 Grad-Drehungen mit einer Fernsteuerung ermöglicht. Zoomen geht natürlich auch.

Kompaktes Live-Programm mit wenig Technik Kompaktes Live-Programm mit wenig Technik

All das kann auch die CC 3000e in wesentlich besser Bildqualität. Auch die Audio-Einheit der Webcam überzeugt durch eine gute Tonqualität. Mit meinem Rode-Mic bin ich im heutigen Hangout nicht besser rübergekommen – schnief.

Für die externe und interne Videokommunikation ist die neue ConferenceCam eine sinnvolle Investition. Beim StreamCamp am 18. und 19. Oktober könnt Ihr die unterschiedlichen…

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#Bloggercamp.tv live aus Tunis: Wie steht es um den arabischen Frühling?

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Reformprozess in Tunesien

In der heutigen Sendung berichte ich kurz vor meiner Rückreise nach Deutschland ab 20:15 Uhr von meinen Eindrücken, die ich in den vergangenen drei Tagen in Tunis gesammelt habe.

Unterstützt werde ich dabei von Walter Tauber, der seit rund drei Jahren für die Deutsche Welle in Tunis tätig ist. Er war 14 Jahre Auslandskorrespondent des Spiegels, hat viele Dokumentarfilme gedreht, spricht acht Sprachen und kennt sich auf fast allen Kontinenten aus.

Man hört und sieht sich nach der Tagesschau.

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Technikrevolutionen: Schaut doch einfach ins Kinderzimmer oder beim #StreamCamp14 vorbei

Gute Gründe, um sich jetzt für das StreamCamp in München anzumelden

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Von der Radiotheorie zum Livestreaming via Hangout on Air Von der Radiotheorie zum Livestreaming via Hangout on Air

Für bewegte Bilder und für Audio steht das Handwerkszeug für den digitalen Autodidakten bereit, der heute ohne Ü-Wagen, ohne Ausbildung zum Kameramann oder zur Kamerafrau, ohne Kenntnisse von Ton und Licht sowie ohne schweres technisches Gerät Fernsehen und Hörfunk machen kann. Zu jeder Zeit, an jedem Ort. Erfüllen sich nicht die emanzipatorischen Utopien der Schriftsteller Berthold Brecht und Hans-Magnus Enzensberger? Der Rundfunk wäre nach Meinung von Brecht der denkbar großartigste Kommunikationsapparat des öffentlichen Lebens, wenn er es verstünde, nicht nur auszusenden, sondern auch zu empfangen, also den Zuhörer nicht nur hören, sondern auch sprechen zu machen und ihn nicht zu isolieren, sondern ihn auch in Beziehung zu setzen.

Der Rundfunk müsste demnach aus dem Lieferantentum herausgehen und den Hörer als Lieferanten organisieren. Seine Gedanken brachte Brecht zwischen 1927 und 1932 und bezogen sich natürlich „nur“ auf den Hörfunk. Er dachte an…

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Unternehmenskommunikation und die Fassade der Phraseologie

Langweilig mit Maulkorb

Viele Unternehmen haben heute einen Blog, aber kaum Kommunikation, beklagt der Berater Christian Henne. Gleiches gilt für die Präsenzen auf Facebook oder Google Plus. Abschalten wäre die naheliegende Entscheidung, wenn nicht die meisten Organisationen einen Gesichtsverlust fürchten würden. Man könnte es allerdings auch mit einer anderen Kommunikationskultur versuchen:

„Man braucht gute Schreiber, Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Wenn man sich nicht davon verabschieden will, jede öffentliche Äußerung einem Corporate Messaging zu unterziehen und es somit glatt zu bügeln, dann sollte man die Finger von einem Corporate Blog lassen“, erläutert Henne.

Als Vermarktungsfläche für PR-Mitteilungen sind Blogs wirkungslos. Ein eigener Stil ist wichtig, das persönliche Engagement, der Aufbau einer Community, die Pflege von Beziehungen und eine offene Dialogform.

Blog mit „Wertbeitrag“

Nicht ganz so überzeugt bin ich von der Empfehlung, den „Wertbeitrag“ von Blogpostings über Erfolgskriterien und Kennzahlen zu messen. Da bewegen wir uns ganz schnell in der neoklassischen Mainstream-Variante des Managements, die auf rationales Planen und auf die Umsetzung der Planung baut. Das Controlling-Gedöns ist wohl eher die Ursache für die Bewegungsstarre vieler Unternehmen in der Öffentlichkeit. Es wäre an der Zeit, Prämissen die völlige Planbarkeit und Messbarkeit in der Betriebswirtschaft kritisch zu hinterfragen, empfiehlt Managment-Experte Professor Rupert Hasenzagl.

In der Kommunikation bewegt man sich in hochkomplexen Umgebungen, die sich dem Kennzahlen-Fetischismus der Zahlen-Bürokraten entziehen. Ob Blog, Facebook, Pressemitteilungen, öffentliche Reden oder Interviews mit Journalisten: Unternehmen wollen in ihrer Außenkommunikation gerne als eine einheitliche Entität wahrgenommen werden.

„Genau das funktioniert nicht mehr, auch wenn man strikte Social Media-Guidlines formuliert oder Regeln festlegt, wer in der Außenwelt etwas sagen darf und was er sagen darf. Auch hier versucht man, das Ganze in Kontrollstrukturen einzugliedern, damit krampfhaft das Bild einer einheitlichen Entität gewahrt wird. Das kostet unglaublich viel Energie und funktioniert am Ende doch nicht“, so die treffliche Analyse von Kontrollverlust-Blogger Michael Seemann.

Schönwetter-Sauce in sozialen Netzwerken

Deshalb landen 99,99 Prozent aller Firmen-Pressemitteilungen im Papierkorb. Deshalb gibt es keine Interaktion auf Corporate Blogs, deshalb verunglücken viele Interviews. Es gibt eindeutig identifizierbare Nachrichtenfaktoren, die für Aufmerksamkeit sorgen oder eben nicht: Schwellenfaktor eines Ereignisses, Eindeutigkeit der Nachricht, Tragweite, Überraschung, Kontinuität (rauscht etwas wie ein Lauffeuer durch die Öffentlichkeit – Mem-Stärke würde ich das nennen), Personalisierung und Negativismus (Konflikt, Kontroverse, Aggression, Zerstörung und Tod). Alles andere ist halt die Schönwetter-Sauce von PR und Marketing, die täglich ins Netz gegossen wird. Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Die Ursachen liegen häufig beim Top-Management, das davon ausgeht, Öffentlichkeit wie ein Perlenspiel beherrschen zu können. „Sobald eine Führungskraft in Social Media aktiv wird, muss sie damit rechnen, auch mit unliebsamen Fragen konfrontiert zu werden. Das erfordert vom Einzelnen viel Mut und eine klare Haltung. Social Media basiert auf Kommunikation mit Menschen. Diese verhalten sich nicht immer logisch und nachvollziehbar“, betont der PR-Blogger Klaus Eck.

Und Unberechenbarkeit ist Gift für die Geisteswelt der Controlling-Schamanen. Sozusagen die German-Angst vor dem Shitstorm. Ohne beschützende Entourage, Sprachregelungen, Powerpoint-Folien und Autorisierungsmanie sind Manager nicht überlebensfähig. Zu leicht erkennt man die Nacktheit des Kaisers hinter einer Fassade der Phraseologie.

Dabei könnte die Wirtschaftswelt so viel schöner sein, sagt Ralf Schwartz. Gefordert seien Mut, Rückgrat und Selbstbewusstsein, unsere Persönlichkeit auszubilden, uns zu messen an ungeschriebenen Gesetzen: „

Der Vielfalt zu huldigen statt immer wieder nur dieser elenden Droge Einfalt. Ich kann so lange predigen wie ich will – zum Beispiel in der Wirtschaftswoche-Kolumne mit dem Titel ‚Werbung muss wieder Kunst werden’ – nichts wird passieren, wenn nicht der letzte meiner Punkte Realität wird und der Manager des Status Quo endlich zum Mäzen des Neuen wird. Warum Manager sich das nicht trauen? Nun, weil sie niemanden über sich wissen, der ihnen den Rücken freihält, wenn es eng wird. Niemanden, der ihnen Mut macht, sie Fehler und Erfahrungen machen lässt, zum Wohle des Produktes, der Marke, des Unternehmens.“

Genau das ist der Grund, warum wiederum diese liebwertesten Gichtlinge des Top-Manamgents ihren eigenen Mitarbeitern keinen Mut machen, ihnen keine Carte blanche geben, kein Spielfeld, um sich die Hörner abzustoßen und in neue Erfahrungen zu investieren. Stattdessen produzieren sie Ladenhüter. Nach innen und außen.

Zuerst erschienen in meiner The European-Mittwochskolumne.

Siehe auch:

Wird in Unternehmen auch falsch eingeschätzt: Ich habe Meetings, also bin ich.

Mehr Narrenfreiheit in Organisationen wagen

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Beschränkt sich die Wirkung von Social Media unternehmensintern nur auf den Trend „Bring Your Own Device“ und auf die Frage, ob den Mitarbeitern im betrieblichen Alltag der Zugang auf Facebook, Twitter oder Google+ gewährt wird? Wohl nicht.

Der Druck in Organisationen jedweder Art wird immer größer, das private Nutzungsverhalten im Social Web auch in die berufliche Welt zu transferieren. Eine Beschränkung auf Gadgets und Social Media-Accounts greift dabei allerdings zu kurz. Denn es geht im Social Web um Partizipation, Offenheit, Transparenz und liquide Demokratie, selbst wenn das in letzter Zeit nicht mehr ganz so intensiv diskutiert wird und einige Versuche gründlich in die Hose gegangen sind.

„Die Menschen erleben im Privaten immer mehr die Möglichkeiten des Netzes, Anteil zu nehmen und sich zu äußern. Dann suchen sie die passenden Instrumente auch auf der betrieblichen Ebene. In manchen Unternehmen ist es ein harter Brocken der geschluckt werden muss, wenn sich die Mitarbeiter offener äußern wollen. Es ist aber ein allgemeiner Kulturtrend, der mit der Digitalisierung einher geht und dem sich die Unternehmen nicht verschließen können. Diese partizipativen Softwareelemente werden kommen und die Mitarbeiter werden sie auch entsprechend nutzen. In den Unternehmen kommt es darauf an, dass es im Sinne eines konstruktiven Dialoges genutzt wird“, sagt Unternehmensberater und bwlzweinull-Blogger Matthias Schwenk.

Abschied von reaktionärer Unternehmenskultur

Repression verdünnen, das Leitmotto meines Ich-sag-mal-Blogs, täte also auch den Organisationen in Wirtschaft und Politik gut. Hübsch beschrieben in dem Buch “TRIAL AND ERROR” von Tim Harford. So schildert der Autor die Wirkung von so genannten Shunk-Works-Abteilungen. Bei Lockheed ist das schon in den 50er Jahren praktiziert worden. Die beteiligten Ingenieure arbeiteten in einem Zirkuszelt, spielten einander Streiche, kamen zwanglos gekleidet zur Arbeit und waren nicht in die reaktionäre Unternehmenskultur eingebunden.

Sie genossen Narrenfreiheit und entwickelten Dinge, die nichts mit dem Kerngeschäft des Konzerns zu tun hatten. Die üblichen Hahnenkämpfe bei der Verteidigung von Macht und Positionen fanden in diesem Team nicht statt. Üblich ist ja eher Vermeidungsverhalten und Unterdrückung von Innovationen. Sie könnten ja den eigenen Arbeitsplatz in Frage stellen. Ähnlich verhält es sich bei der Einführung von Social Media-Technologien für interne und externe Abläufe in Organisationen. Und das sollte man nicht nur auf Wikis, Blogs und Feeds zur Verbesserung der Unternehmenskommunikation beschränken. Es geht auch um Partizipation über Werkzeuge der Liquid Democracy:

Mikroexperimente mit Liquid Democracy

Das lasse sich heute hervorragend in Mikroversuchen erforschen: in Unternehmen und Nonprofit-Organisationen, Verbänden und Vereinen kann experimentiert werden, was die Chancen und vielleicht die Grenzen dieser unmittelbaren Beteiligungsform sind, so Hergen Wöbken vom Berliner Institut für Strategieentwicklung. Als Beispiel führt er die Synaxon AG an, die „Liquid Feedback“ für alle Mitarbeiter einführte:

„Um die Angestellten zur Partizipation zu motivieren, wird die Anonymität als wesentlicher Aspekt bei der Verwendung von Liquid Feedback erachtet. Alle Mitarbeiter sind berechtigt, eine Initiative zu starten, und wenn ein Quorum von zehn Prozent der Belegschaft erreicht ist, startet die Diskussion. Wie bei den Piraten folgt vor der Abstimmung eine Phase des Einfrierens, in der keine Änderungen mehr möglich sind. Nehmen an der Abstimmung mindestens fünfzig Prozent der in der Themengruppe registrierten Mitarbeiter teil und erhält die Initiative am Ende eine einfache Mehrheit, sie sich der Vorstand in der Pflicht, sie umzusetzen. Sein Vetorecht will der Vorstand nur in Ausnahmefällen anwenden. Bisher hat er keinen Gebrauch davon gemacht”, meint Wöbken.

Es geht nicht darum, einfach nur eine Demokratie-Spielwiese zu schaffen. Es geht um das Geschäft! Das Tool zur Partizipation habe nach Auffassung des Vorstandes dem Unternehmen bislang viel gebracht. Themen werden nicht nur schnell aufgespürt, sonder auch mit der versammelten Intelligenz des Unternehmens bearbeitet. Das beschleunige nicht nur die Prozesse, sondern steigert auch die Attraktivität für potenzielle Bewerber. Die Qualität der Bewerbungen sei deutlich nach oben gegangen.

Ein offenes Feedback müsste nach Ansicht von Matthias Schwenk eigentlich in jedem Unternehmen gefragt sein. Dabei gehe es nicht um eine immerwährende Vollversammlung, die zu einer Lähmung von Entscheidungsprozessen. Es gehe eher darum, Themen schneller aufkommen zu lassen, Inhalte schneller zu finden und Daten leichter aktuell zu halten.

„Deswegen brauche ich nicht gleich die Entscheidungsstrukturen völlig durcheinander zu bringen. Das Management kann schon sehen, in welche Richtung die Mitarbeiter bei bestimmten Fragen tendieren. Es ist heute nicht mehr so, dass die Führungskräfte alleine wissen müssen oder wissen können, wie die bestmögliche Entscheidung aussieht“, resümiert Schwenk.

Kennt Ihr weitere Beispiele aus der Wirtschaftswelt? Oder ist das alles nur Sozialromantik?

Siehe auch:

Was Unternehmen von der Ice Bucket Challenge lernen können.

Livestreaming: Mach Deine eigene Social TV-Show – Sessionvorschlag für das #barcampkoeln @ruhrnalist

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Neulich im Wald Neulich im Wald

Zusammen mit dem Fernsehjournalisten Kai Rüsberg aka @ruhrnalist will ich die Formatidee Social TV via Hangout on Air popularisieren: Es soll Fernsehen sein – eine richtige Show mit vielfältigen Elementen, unterhaltsam, trotzdem mit viel Inhalt, ein Dutzend Gäste, mehrere Kameraperspektiven. Es darf nichts kosten, wird aber weltweit ausgestrahlt und mit Produktionsmitteln hergestellt, die wir bereits im Büro besitzen und die mit wenig Personal bedient werden. Big Show – low budget.

Erste Gehversuche haben wir bei der Bochumer Generalversammlung der GLS-Bank unternommen und die technischen Möglichkeiten für Livestreaming voll ausgereizt. Unser Resümee:

Neutral betrachtet waren die Social TV-Shows aus Bochum ein Riesenerfolg: Ein Erfolg der zeigt, wo engagiertes Social TV inzwischen angekommen ist. Emotionales, spontanes Live-Video mit verschiedenen Kamerapositionen und Außenübertragungen. Low-Budget-TV ohne keimfrei und gestelzt zu wirken. Prädikat: Geeignet für den Medienwandel.

„Man kann sich ausmalen, was mit diesem Setup noch alles möglich ist. Ich denke an…

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