Scheerbart und die Possenhaftigkeit der bürgerlichen Gesellschaft: Phantast mit Weitblick — ichsagmal.com

Vor rund 20 Jahren hatte ich mal einen intensiven Kontakt zum Autor Franz Rottensteiner. Mit ihm organisierte ich auf der Cebit eine Diskussionsrunde zur Science Fiction-Literatur. Mit dabei waren Prof. Dr. Herbert W. Franke, Physiker und Publizist; Dr. Karlheinz Steinmüller, Zukunftsforscher; Andreas Zamperoni, Tenovis. Rottensteiner war Herausgeber der phantastischen Bibliothek bei Suhrkamp und für die […]

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An den Grenzen der Wissenschaftskommunikation – Gibt es die? #fwk19

Wissenschaft kommuniziert

Blogautor Wissenschaft kommuniziert

Hingucker für Wissenschaft? Kunst eröffnet neue Denkräume, aber dient sie auch der Wissenschaftskommunikation? Ein Bericht vom 12. Forum Wissenschaftskommunikation.

Manchmal ist es gut, wenn die Absicht eines Veranstalters schief geht. Etwa weil dann die wirklich wichtigen und aktuellen Dinge in den Mittelpunkt rücken. So war es beim 12. Forum Wissenschaftskommunikation #fwk19 in Essen: Eigentlich sollte Wissenschaftskommunikation und Kunst das Leitthema der Tagung sein. Doch schon der Eröffnungsredner, der exzellente Ire Prof. Michael John Gorman, seines Zeichens Gründungsdirektor des Biotopia Naturkundemuseums in München und vorher Gründer der Science Gallery des Trinity College in Dublin, machte klar: Die Begegnung von Wissenschaft und Kunst ermöglicht zwar neue Denkanstöße und Denkräume für die Wissenschaft, für die Wissenschaftskommunikation aber bringt sie nichts.

Nicht allein deswegen stand die Kunst in den folgenden zwei Tagen eher etwas am Rande des Forums, in den Mittelpunkt rückte vielmehr aus aktuellem Anlass (in Madrid rang die Weltklimakonferenz um weitere kleine…

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„Dank & Gruß !“ – Eine Postkarte von Arno Schmidt

Rakkoxiana

Die einen verehren ihn hymnisch, die anderen halten ihn für überschätzt. Ich mag Arno Schmidt. Ich mag seine kauzige, arrogante, misanthropische Art. Ich gebe zu, es hat gedauert, bis ich mich eingelesen hatte. Ich brauchte Zeit, bis ich verstand, wie ich die Kolonnen von Satzzeichen lesen musste und mich nicht mehr von der eigenwilligen Orthographie irritieren ließ. Ich wurde Arno-Schmidt-Fan – und Sammler.

In den Achtziger und Neunziger Jahren waren die Erstausgaben Arno Schmidts sehr begehrt und sehr teuer – für mich meist unerschwinglich. An signierte Exemplare war nicht zu denken, wenn sie denn überhaupt angeboten wurden. Schließlich lebte Schmidt die längste Zeit seines Lebens zurückgezogen im niedersächsischen Bargfeld, einem Dorf mit auch heute weniger als 200 Einwohnern. Besucher empfing er kaum, öffentliche Lesungen fanden nur wenige statt.

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Aleyna liegt jede Nacht wach …

Wortspiele: Ein literarischer Blog

Neue deutschsprachige Lyrik und Geschichten aus Island

Postalisch ist sie wohl noch nicht verschickt, die Vorschau auf das Frühjahrsprogramm des ELIF Verlags, aber online blättern kann man bereits darin – und zwar unter diesem Link.

Wer´s tut, entdeckt Gutes: Den ersten Gedichtband von Agnieszka Lessmann zum Beispiel, die sich mit ihren Gedichten – der Titel Fluchtzustand sagt es bereits – mitten hinein in ein Gebiet begibt, das derzeit die aktuellen Nachrichten bestimmt: Flucht, Vertreibung, Emigration, Heimat, deren Verlust und die Suche danach. Die Autorin, bisher hauptsächlich für ihre Hörspielarbeit bekannt, tut dies nicht zuletzt auch anhand der Erfahrung der eigenen Familie.

Neue Gedichte präsentiert ELIF auch von Anke Glasmacher. Ihr viertes Buch, das in diesem Verlag erscheint, heißt Ein morsches Licht und beschert den Leser*innen einmal mehr zwischen dem alltäglichen Menschsein und der großen Politik oszillierende Texte einer ganz eigenen lyrischen Stimme.

Wer immer schon einmal…

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#9vor9: Zwei Kappen, der Sinn von HomeOffice, CO2, DSGVO und Newsletter, das Känguru und Beethoven

StefanPfeiffer.Blog

Lars war geistig schon im Urlaub, ich bin mitten in #9vor9 abgestürzt und die beiden Kappen tragen Kappen. So könnte man das letzte #9vor9 diesen Jahres in aller Kürze und Würze kennzeichnen. Themen waren HomeOffice, DSGVO und Newsletter, Beethoven und das Känguru.

Am Sonntag habe ich den folgenden Tweet verschickt …

… und danach gab es viele Likes, ReTweets und Kommentare. Grund genug, es im Blog und auch bei #9vor9 nochmals aufzugreifen und Gunnar hat das Themim aktuellen BeitragWarum Homeoffice und Heimarbeit? Klimaschutz, Gleichberechtigung, verlorene Lebenszeit auf den Straßen … dann mit…

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#NEO19x Nachlese und Ideen für die Next Economy 2020 #NEO20x + #Käsekuchen @rheintoechter @annetteschwindt @thomasreis @KlausMJan @dieMitte — ichsagmal.com

Seh- und Hörzeichen – sind einige Ideen fürs nächste Jahr entwickelt worden: Der Beitrag #NEO19x Nachlese und Ideen für die Next Economy 2020 #NEO20x + #Käsekuchen @rheintoechter @annetteschwindt @thomasreis @KlausMJan @dieMitte erschien zuerst auf ichsagmal.com.

#NEO19x Nachlese und Ideen für die Next Economy 2020 #NEO20x + #Käsekuchen @rheintoechter @annetteschwindt @thomasreis @KlausMJan @dieMitte — ichsagmal.com

Gründung des Internet Governance Forum Deutschland e.V. – Offene Diskussionsplattform für rechtliche, politische, soziale und technische Fragen des Internets

Auf der 14. Jahrestagung des Internet Governance Forum (IGF) in Berlin wurde die Gründung des Internet Governance Forum Deutschland e.V. bekannt gegeben. Unterstützt wird die Initiative vom Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesinnenministerium, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur. Der neue Trägerverein beschäftigt sich mit der digitalpolitischen Koordination auf Bundesebene und geht unter anderem auf die besonderen Anliegen und Interessen von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Behörden im Zusammenhang mit Internet Governance ein.

Das IGF, die offene Diskussionsplattform der Vereinten Nationen (UN) zu zentralen rechtlichen, politischen, sozialen und technischen Fragen des Internets, erörtert globale Trends der Internetpolitik, aktuelle Gesetzesvorhaben und bewährte Praktiken. Die Delegierten befassen sich mit den aufkommenden Chancen und Herausforderungen des Internets und analysieren Möglichkeiten, wie künftig das volle Potenzial des Internets ausgeschöpft werden kann. Nach dem sogenannten Multi-Stakeholder-Ansatz sind alle relevanten gesellschaftlichen Gruppen gleichberechtigt eingebunden. Dazu zählen Parlamentsabgeordnete, Regierungen, Wirtschaft, Wissenschaft, die Zivilgesellschaft und die technische Community.

Mit Hilfe des Trägervereins sollen deutschlandweit weitere Teilhaber und neue Stakeholder integriert werden, um den politischen und gesellschaftlichen Veränderungsprozess zu verbreitern und inhaltlich zu vertiefen. Zudem sollen weitere Aktivitäten der Stakeholder in die Öffentlichkeit getragen werden und so den gesellschaftlichen Diskussionsprozess zum Thema Internet Governance bereichern.

„Um international glaubhaft für ein freies Netz und den Schutz der Privatsphäre plädieren zu können, müssen wir zuallererst die wichtigsten Fragen hierzu auf nationaler Ebene beantworten. Mit der Gründung des Internet Governance Forum Deutschland e.V. gehen wir dieser Verpflichtung nun gezielt nach“, sagt Gründungsvorsitzender Tim Richter von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN).

Die Gründungsmitglieder in alphabetischer Reihenfolge:
Philipp Grabensee, Afilias; Thomas Grob, Deutsche Telekom; Wolfgang Kleinwächter, für die Wissenschaft; Peter Koch, Internet Society (ISOC) Deutschland; Lisa Kretschmer, Reporter ohne Grenzen; Dirk Krischinowski, dotBERLIN GmbH & Co. KG; Marco Mattioli, Jugend-IGF; Kathrin Morasch, Jugend-IGF; Alfredo Märker, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN); Annette Mühlberg, verd.di; Frithjof Nagel, Gesellschaft für Informatik (GI); Crispin Niebel, für die Wissenschaft; Julia Pohle, für die Wissenschaft; Tim Richter, Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN); Michael Rotert, eco – Verband der Internetwirtschaft; Jörg Schweiger, DENIC eG; Isabel Skierka, für die Wissenschaft; Thorsten Thiel, für die Wissenschaft.

Siehe dazu auch:

Telefoninterview mit Professor Wolfgang Kleinwächter, der seit Jahren in Fragen der Internet Governance aktiv ist. Es geht um kollaborative, transparente und durchlässige Entscheidungsfindungen, die international schon heute praktiziert werden, etwa in Internet Governance-Gremien wie ICANN.

Hier können auch Privatpersonen ihre Interessen vortragen. Jeder kann hinfahren und ans Mikrofon treten und seine Meinung äußern. Demokratie bei ICANN fängt damit an, dass jedes Meeting und jede wichtige Session gestreamt wird. Jede Sitzung wird transkribiert. Jeder kann nachlesen, was Teilnehmer wortwörtlich gesagt haben. Es gibt Diskussionsforen, bei denen man sich einklinken kann. Man wird rechtzeitig eingeladen. Es gibt Fristen, die eingehalten werden müssen. In solch offenen Formaten können sich autoritäre Geister nicht entfalten.

Die neue Website des Governance Forums würde ich mal überprüfen:

@fiene Gebt Facebook nicht auf – Da hat Daniel Fiene recht @digitalnaiv — ichsagmal.com

Zitat

In Workshops lässt Daniel Fiene die Teilnehmer gerne Facebook-Airchecks machen. „Sie analysieren dabei die unterschiedlichsten Medienmarken. Was auffällt: Nicht wenige Marken haben ihre Pages aufgegeben. Sie schleudern die Links zu ihren Artikeln raus, ohne groß die Nutzer anzusprechen. Meist agieren sie nachrichtlich, wenig empathisch, manchmal sogar lediglich automatisiert. Spätestens wenn nicht mal kontrolliert wird, ob bei…

über @fiene Gebt Facebook nicht auf – Da hat Daniel Fiene recht @digitalnaiv — ichsagmal.com

@BMWi_Bund @peteraltmaier – (Fast) keine Auskunft zum Sachverständigenrat @SVR_Wirtschaft — ichsagmal.com

Zitat

Ihr Antrag vom 11. November 2019 nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) über fragdenstaat.de[#170240] Bescheid zu Ihrem Antrag „Sehr geehrter Herr Sohn, über die Internetplattform fragdenstaat.de beantragten Sie Informationen darüber, welche Medien zu welchem Zeitpunkt das Jahresgutachten 2019/2020 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung vorab erhalten haben und wer die diesbezüglichen Entscheidungen getroffen hat. Weiterhin beantragten…

über @BMWi_Bund @peteraltmaier – (Fast) keine Auskunft zum Sachverständigenrat @SVR_Wirtschaft — ichsagmal.com