Einzelne #NewWork Schollen ändern die Ökonomie nicht @bildungsdesign

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Das Atelier von César Manrique in Haría auf Lanzarote

Das vom Bildungsethiker Christoph Schmitt ausformulierte Atelier-Modell für die Ökonomie ist auf Twitter ein wenig reduziert kommentiert worden.

Es geht um eine Neudefinition der Volkswirtschaft im Ganzen – jenseits von New Work-Oasen, die in klassischen Konzernstrukturen errichtet werden. Ob diese Inseln irgendetwas zum Positiven wenden, steht in den Sternen und wird bislang empirisch nicht belegt. Es dominieren Meinungen, gegenseitige Bestätigungen und Schulterklopfereien. Alles nachvollziebar in einer verschworenen Gemeinschaft. Etwas radikal Neues zu etablieren jenseits der Effizienz-Logik von Siemens, Bosch und Co. ist wahnsinnig schwer:

„Klassisch hierarchische Strukturen – also annähernd 100 Prozent der KMU und Konzerne – ersticken Coworking im Keim. In solchen Monokulturen gedeiht Coworking nicht, weil hier das Querdenken und Querarbeiten strukturell verhindert wird“, schreibt Schmitt.

Das klassische Modell der Arbeitswelt wird dominiert von Belohnung und Bestrafung, von…

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Gelbe Tonne, Handelskonzerne und die Verzerrung des Wettbewerbs – Aufruf zur Recherche

Was bislang in der Öffentlichkeit beim Verpackungsrecycling via Gelbe Tonnen und Säcke überhaupt nicht diskutiert wird, ist das Vertragswerk zwischen Handelskonzernen und einigen Dualen Systemen. Wie auch? Es ist sehr schwierig, das Netzwerk der marktbeherrschenden Unternehmen zu durchschauen. Doch jeder ist ja auch Konsument und bezahlt an der Supermarktkasse für die Sammlung und Sortierung des Verpackungsabfalls.

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Aufruf zur kollaborativen Recherche. Ich brauche Eure Hilfe:

Siehe auch: Verpackungsgesetz #GelbeTonne – Warum verbietet der Gesetzgeber so genannte Kickbacks?

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Mainframe – also Großrechner-Technologie – ist eng mit unserem Alltag verwoben, wird aber kaum wahrgenommen

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Nach einer Bitkom-Umfrage mangelt es vielen Erwerbstätigen an Möglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung, ihre digitalen Kompetenzen zu verbessern. Bei den Programmiersprachen weist Andreas Thomasch, Platform Leader & Manager von IBM, im #CIOKuratorLive Gespräch auf ein besonderes Problem hin. Selbst in einer Social Web-Welt könne man auf die totgesagte Großrechner-Technologie nicht verzichten.

„Der Mainframe ist eng mit unserem Alltag verwoben, wird aber kaum wahrgenommen. Geld abheben, Kreditkarten-Zahlungen, Flugbuchungen. Fast täglich kommen wir mit einem Mainframe in Berührung – privat und beruflich. Wir sehen es aber nicht, weil wir immer nur das Frontgerät wahrnehmen – etwa das Smartphone. Was dahinter in der Transaktion verarbeitet wird, bleibt verborgen.“

Die Kernsysteme laufen auf Großrechnern und die Anbindung von Anwendungen an diese Systeme wird in den nächsten Jahrzehnten relevant bleiben. Dieses Thema werde in der Ausbildung unterschätzt. Der so genannte Mainframe sei also nicht tot, ganz im Gegenteil, sagt Thomasch. Allerdings fehlt häufig das Fachwissen…

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Mit der Idee des Ateliers eine neue digitale Kultur begründen @bildungsdesign

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Fantastisches ciokurator.com Interview mit dem Bildungsethiker Christoph Schmitt auf dem Watson Summit in Luzern zu seinem Konzept des Ateliers als Mittelpunkt einer urbanen digitalen Kultur jenseits des funktionalistischen Optimierungswahns von Protagonisten, die den arbeitsteiligen Industriekapitalismus mit digitalen Werkzeugen auf die Spitze treiben wollen. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht das neue Buch von Christoph „Digitalisierung für Nachzügler“. Sehr lesenswert 🙂

Am Freitag werde ich in meiner Netzpiloten-Kolumne ausführlich über die Atelier-Idee schreiben.

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Kein Digitalministerium, Bevorzugung der Deutschen Telekom, falsche Einschätzung der Lage – Zur Digitalpolitik in Deutschland

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#WortzumSonntag im Tagesspiegel

Kein Digitalministerium, Bevorzugung der Deutschen Telekom, falsche Einschätzung der Lage: Die deutschen Politiker seien mit dafür verantwortlich, dass Deutschland in der Digitalisierung hinten liege. Das sagt Ralph Dommermuth, Chef des Unternehmens United Internet, im Gespräch mit dem Spiegel. golem.de hat das aufgegriffen.

Zu den Gründen zählt Dommermuth auch die Aufteilung der Digitalwirtschaft auf verschiedene Ministerien. Dies habe in der vergangenen Legislaturperiode dazu geführt, dass sich keiner als zuständig betrachtete. Meine Rede. Im Tagesspiegel habe ich das ausführlich begründet.Auf ciokurator.com will ich dazu noch ein paar Interviews führen.

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Verpackungsgesetz #GelbeTonne – Warum verbietet der Gesetzgeber so genannte Kickbacks?

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Was bislang in der Öffentlichkeit beim Verpackungsrecycling via Gelbe Tonnen und Säcke überhaupt nicht diskutiert wird, ist das Vertragswerk zwischen Handelskonzernen und einigen Dualen Systemen. Wie auch? Es ist sehr schwierig, das Netzwerk der marktbeherrschenden Unternehmen zu durchschauen. Doch jeder ist ja auch Konsument und bezahlt an der Supermarktkasse für die Sammlung und Sortierung des Verpackungsabfalls.

Das spannende Stichwort an dieser Stelle lautet: Kickback. Nehmen wir einmal an, dass große Handelsketten ihre Marktmacht nutzen, um den Lieferanten teilweise überhöhte Preise für die Entsorgung abzuverlangen. Alles rein hypothetisch 😉 Zur Erinnerung: Die Preise für das Verpackungsrecycling sind im Vergleich zu den Zeiten des Grüne Punkt-Monopols deutlich gesunken (früher gab es ja nur das DSD): Sie lagen im Jahr 2000 bei 25 Euro pro Kopf der Bevölkerung und sind auf zirka 11 Euro pro Jahr gesunken.

Neues Verpackungsgesetz verbietet Kickback

Die Konkurrenz der Systeme und technologische Verbesserungen führten zu dieser deutlichen Kostenreduzierung…

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