Vielfalt im Social Web sichern durch Änderung des Rundfunkstaatsvertrages? NRW-Landesmedienanstalt legt Rechtsgutachten vor

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Genehmigungsbürokratie

Zur Sicherung der Vielfalt im Netz sollten Medienintermediäre, zum Beispiel Soziale Netzwerke und Suchmaschinen, reguliert werden. Das fordert der Rechtswissenschaftler Professor Boris P. Paal von der Universität Freiburg in einem Gutachten für die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM).

„Zum Zwecke der Vielfaltssicherung bei Medienintermediären sollte ein eigenständiger Regelungskomplex im Rundfunkstaatsvertrag mit insbesondere einer vielfaltssichernden Generalklausel und Transparenzpflichten geschaffen werden.“

Es seien auch Vorgaben wichtig, so Paal weiter, die gezielt die Diskriminierungsfreiheit absichern.

LfM-Direktor Tobias Schmid begrüßt die Ergebnisse:

„Das Gutachten lässt an dem Regelungsbedarf für Intermediäre keinen Zweifel und verortet diesen eindeutig in der Kompetenz der Länder. Vor diesem Hintergrund halten wir die Entscheidung der Länder, die Regulierung von Intermediären im Rundfunkstaatsvertrag zu prüfen, für geboten und angemessen.“

Die wesentlichen Ergebnisse im Einzelnen:

Zur Gewährleistung der kommunikativen Grundversorgung und Chancengleichheit sind für Medienintermediäre rechtliche (Mindest-)Vorgaben zu Diskriminierungsfreiheit, Qualität und Transparenz geboten.

Das medienrechtliche Normregime sollte um spezifische Bestimmungen zur…

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Wenn KI-Systeme diskriminieren #NextAct2020 #WerkstattGespräche #CIOKuratorLive Talk mit @SvenSemet

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Auch Künstliche Intelligenz kann im Personalmanagement diskriminierend agieren – KI ist nur so unvoreingenommen wie die Daten, mit denen wir Menschen sie trainieren:

Sven Semet, HR-Experte bei IBM, sagt, wie es ist:

„Wenn du als Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren nur katholische Männer eingestellt hast – und lässt dein Machine Learning auf diese historische Daten zu – was soll die Maschine dann anderes lernen als zukünftig auch wieder katholische Männer einzustellen?“

Hier das komplette Interview:

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Mit kleinen Schritten die Welt verbessern #Enactus #NetzökonomieCampus in Bonn Duisdorf

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Das „Café ohne Wort“, in dem Gehörlose den Service übernehmen, eine App, mit der Analphabeten Lesen und Schreiben lernen können oder Wasserfilter für Dürregebiete in Afrika sind nur einige Beispiele von Projekten, die Studierende auf die Beine gestellt haben. Enactus ist eine gemeinnützige Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, durch Projekte studentischer Gruppen wirtschaftliche Perspektiven für Menschen in Not zu schaffen. In 36 Ländern engagieren sich mehr als 75.500 Studierende an 1.700 Hochschulen bei Enactus. 550 Unternehmen unterstützen das Netzwerk.

Die Projekte werden mit einem unternehmerischen Ansatz durchgeführt: Die Projektgruppen identifizieren Themen und legen Ziele fest, analysieren die Rahmenbedingungen und entwickeln Konzepte. Dabei profitieren die Studierenden auch von den renommierten Enactus-Partnern, die sie beraten und unterstützen. Und alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: Menschen in Not zu helfen und mit kleinen Schritten die Welt zu verbessern.

„Durch die Kooperation können unsere Studierenden ihr theoretisches Wissen auch in der Praxis…

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Mit meinem persönlichen Vater- und Großvaterland gehöre ich nicht zu Deutschland, Herr Seehofer

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Frieda und Wilhelm Sohn in den 1920er Jahren

Wenn in der Flüchtlingsdebatte von Vaterland, nationaler und kultureller Identität gefaselt wird, sollten die betreffenden Protagonisten doch mal genauer erklären, welche Identität sie sich ausleihen? Die Leistungen von Torjäger Gerd Müller, von Goethe, Beethoven, Hölderlin, Horst Tappert oder Pumuckl und Meister Eder? Gleiches gilt für die Einlassung des neuen Bundesinnenministers Horst Seehofer zur Abgrenzung, was zu Deutschland zählt und was nicht. Welches Deutschland oder welches Vaterland soll ich denn adressieren?

Meine Großeltern Frieda und Wilhelm Sohn zogen 1932 nach Kuschkow/Spreewald und kauften dort eine Gast- und Landwirtschaft. Hier begann 1935 die Schulzeit meines Vaters. Da mein Opa Jude war, zwang man die Familie Sohn durch Boykottaktionen zum Verkauf des Geschäftes. 1936 zogen die Sohns nach Österreich und eröffneten auf dem Danielsberg in Kärnten eine Hotelpension — den Herkuleshof. Anfang des Jahres 1939 — also kurz nach dem “Anschluss” Österreichs — wurde das Hotel meiner Familie auf dem Wege…

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Remondis will wohl den Ex-Monopolisten DSD übernehmen #GrünerPunkt – bvse: “Dann hat das nichts mehr mit Wettbewerb zu tun“

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Deutschlands größter Entsorger Remondis will den Grünen Punkt – was ja nichts Neues ist. Die Übernahme der DSD-Holding durch den Konzern aus Lünen wird seit Längerem erwartet. Vorige Woche fiel beim Unternehmen der Rethmann-Gruppe die Entscheidung, dem Kauf von DSD näherzutreten, wie der Fachdienst EUWID aus Branchenkreisen erfuhr. “

Ob die beiden Hauptgesellschafter HIG Capital und Bluebay, die zusammen 80 Prozent an DSD halten, ein Angebot aus Lünen inzwischen akzeptiert haben, ist bislang nicht bekannt. Weder Remondis noch DSD wollten sich auf Anfrage zum Thema äußern“, schreibt Euwid.

Remondis hatte nach Euwid-Informationen im vergangenen Sommer ein nachgebessertes Angebot über 150 Millionen Euro vorgelegt, danach waren die Verhandlungen von Remondis aufgrund unterschiedlichen Vorstellungen über den Kaufpreis auf Eis gelegt worden.

„Spekulationen, nach denen Remondis aus kartellrechtlichen Gründen nicht die komplette DSD-Gruppe übernehme und die Kunststoffrecyclingsparte des Grünen Punkts anderweitig verkauft werde, dürften Branchenbeobachtern zufolge aus der Luft gegriffen sein“, erläutert Euwid.

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Schwarm-Mobile werden alles verändern – hoffentlich

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In einer explorativen Studie der Hochschule Fresenius, Fachbereich Wirtschaft & Medien in Köln, wurden die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potentiale und Hemmnisse des Konzepts der Schwarm-Mobilität untersucht. Hierfür hat Christian Barbuia in seiner Masterarbeit im Studiengang „Sustainable Marketing & Leadership“ (M.A.) qualitative Experteninterviews durchgeführt. Das Ergebnis: Es müssen vor allem in der Energiepolitik Hürden abgebaut…

über Ideen für Schwarm-Mobilität gefragt – #Flugtaxi Vision reicht nicht @HS_Fresenius —  CIO Kurator 

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#BundesHack – Warum es kommen musste, wie es gekommen ist – #CIOKuratorLive Gespräch mit dem Hacker und Sicherheitsexperten @JANOTTA_A

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Wir vertiefen das Interview

Adrian Janotta hat eine Biografie, wie aus einem Film, so Robert Weber. Software-Entwickler. Freundin hat ihn verlassen, dann abgestürzt, Job verloren, dann Shops im Internet gehackt, erwischt worden (Update von RW: Wurde nicht beim Hacken erwischt – darauf legt er Wert. War eine Verkehrskontrolle – Alkohol – und dann haben die ein paar Festplatten im Kombi gefunden). Kam in den Knast, hat Uli Hoeneß im Gefängnis getroffen und hinter den schwedischen Gardinen BWL studiert. Direkt nach der Freilassung gründete Janotta eine Security-Firma und berät mittlerweile die Deutsche Bank und mittelständische Maschinenbauer. Naiv bei der IT-Sicherheit seien nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Sicherheitsfirmen, warnt Janotta:

“Sie versprechen Sicherheit, die sie nicht einhalten können.”

Man kauft eine Firewall, um Netzwerke zu schützen. Dennoch wird man gehackt. “Das passiert leider ständig.” Dieses Szenario könne man Anti-Viren-Software-Hersteller übertragen. Computer seien trotz dieser Virenwächter voller Spionagesoftware. Es mehren…

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Kommt jetzt auch der #Flugtaxi Bundesverkehrswegeplan? #Fliegenstattsurfen #FutureWatchDe #D2030

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Sie hat bei meinem ciokurator.com-Kollegen Stefan Pfeiffer persönlich keinen guten Start hingelegt, also die designierte Staatsministerin für Digitalisierung, Dorothee Bär von der CSU. In der Sendung #9vor9 haben wir das aufgegriffen.

„Im heute journal war sie aus meiner Sicht nur bissig und unprofessionell im Interview mit der sicherlich scharf nachfragenden Marietta Slomka, vor der die CSU-Granden sicherlich nach einigen Demontierungen gehörig Respekt haben. Vielleicht waren diese Pleiten auch ein Grund, warum Bär so reagiert hat“, schreibt Stefan Pfeiffer.

Nach meinem Dafürhalten hat Bär auf die kritischen Fragen von Slomka, die übrigens als Moderatorin immer besser wird in solchen Interviews, mit den üblichen Leerformeln geantwortet.

Sie wolle sich nicht in „Klein-klein-Szenarien verlieren“ verlieren. Breitbandausbau sei zwar wichtig, Digitalisierung sei jedoch viel mehr:

„Kann ich auf dieser Infrastruktur, die wir haben, autonom fahren. Habe ich die Möglichkeit, zum Beispiel mit einem…

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Mit Schleimpunkten fängt es an, mit Denunziantentum im Auftrag des Staates ist es Totalitarismus #KPChina #Mobike #WeChat #bgbd18

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Chinesische Web-Dienste gibt es mittlerweile auch in Deutschland. Beispielsweise Mobike – ein Sharing-Service für Fahrräder. Alles prima, alles gut. Klingt doch super nützlich und harmlos nach Weltverbesserung:

„Gerade in Städten ist der Bedarf nach alternativen Mobilitätsangeboten für Kurzstrecken groß. Gegenwärtig gibt es nicht viele gute Lösungen, um dieses Problem anzugehen. Mobike basiert daher auf dem Gedanken, diesen Wunsch zu erfüllen – Menschen zu helfen, kurze Entfernungen auf eine erschwingliche und bequeme Art und Weise zurückzulegen. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns für das universellste und einfachste Transportmittel entschieden – das Fahrrad. Mit einer Idee und innovativer Forschung haben wir den Fahrradrahmen und das intelligente Schloss entwickelt, um das Überbrücken von Kurzstrecken einfach und bequem zu machen. Mobike trägt auch zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs bei und führt somit zu einer besseren Lebensqualität für alle.“

Liest man die AGBs etwas genauer, stößt man auf diese Formulierung:

„Die App-Versionen ab…

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