Sozialingenieure und ihre Steuerungsinstrumente für eine „wohlwollende“ Diktatur #D2030 @FuturICT

Die Zukunft beginnt jetzt #FutureHubs #D2030

Geo-markierte Benutzerinformationen, vollständige URL-Suchlisten, Ports, vermutlich sogar einzelne Bewegungsmuster der Computermäuse und Klickströme aller Internet-Benutzer werden von staatlichen Behörden gesammelt und ausgewertet. Dies sind genau die Arten von Daten, die von den verschiedenen digitalen Instrumenten für die so genannte „wohlwollende Diktatur“ verwendet werden sollen, warnt D2030-Beiratsmitglied Professor Dirk Helbing. Deshalb sollten wir sehr besorgt sein. Laut Murphys Gesetz, „Alles, was schief gehen kann, wird schief gehen.“ Insbesondere, wenn es eine Möglichkeit für Missbrauch gibt, werde es früher oder später passieren, so Helbing.

Stichworte wie Big Nudging oder Citizen Score sind schon längst keine Hirngespinste mehr.

Der chinesische Staatsrat hat Nudging mit Big Data verbunden und einen harmlos klingenden „Social Citizens Score“ eingeführt, der über die kommunalen Regierungsvertreter flächendeckend zur Anwendung kommen soll. Basis für die Korrektheitsberechnung ist der Sesame Credit Score der Ant Financial Services Group, einer Tochtergesellschaft von Alibaba. Neben der finanziellen Kreditwürdigkeit kommen Variablen zur Berechnung der sozialen…

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Letzter Aufruf für die Zukunft #D2030

Die Zukunft beginnt jetzt #FutureHubs #D2030

Die Uhr tickt – und die Zukunft wartet nicht! Schon in der kommenden Woche findet am 06. und 07. Juli unsere Zukunftskonferenz in Berlin statt. Und nur noch bis einschließlich Freitag, den 30.06. bleibt Zeit, sich ein Ticket zu reservieren. Jetzt heißt es auch für Zaudernde und Spontane: „Letzter Aufruf für die Zukunft!“

Na gut, zugegeben, die kommt sowieso. Aber Dabeisein und Mitreden ist allemal besser als Abwarten und Teetrinken, oder? Zumal bei diesem Programm und diesen Gästen:

Schon überzeugt? Hier der direkte und schnellste Weg zum Ticket.

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#Schumpeter, Nachhaltigkeit und der Wandel des Unternehmertums #KönigvonDeutschland Utopie-Podcast

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Eine neue Folge des Utopie-Podcast #KönigvonDeutschland, den ich zusammen mit Lutz Becker produziere. Wir sprachen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Reinhard Pfriem u.a. über Bundesverkehrsminister, über die Notwendigkeit einer neuen Ökonomie mit mehr demokratischer Beteiligung, über Skeptiker als solidere Optimisten, über Wirklichkeitssinn und Möglichkeitssinn. Professor Pfriem bietet übrigens im Wintersemester an der Schumpeter School of Business and Economics in Wuppertal ein Schumpeter-Seminar an. Thema: Schumpeter, Nachhaltigkeit und der Wandel des Unternehmertums.

Hört, kommentiert und teilt bitte unsere neues #KönigvonDeutschland Interview.

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Beraten und verkauft? Bundesregierung sollte es mit Dialog probieren #D2030

Die Zukunft beginnt jetzt #FutureHubs #D2030

Die Ausgaben der Bundesregierung für externe Berater sind laut „Bild“-Zeitung im vergangenen Jahr auf 101 Millionen Euro angestiegen. Das sind 63 Millionen oder 165 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Blatt unter Berufung auf einen Bericht des Bundesfinanzministeriums berichtet.

„Am meisten gab demnach das Bundesinnenministerium aus, nämlich 47 Millionen Euro. Davon seien allein 34 Millionen unter anderem an die Unternehmensberatung McKinsey geflossen, um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bei der Bewältigung der Asylverfahren schneller und effizienter zu machen. Ähnlich teuer sei die juristische und technische Beratung im Zuge der Einführung der Pkw-Maut durch das Verkehrsministerium gewesen: Dort wurden dem Blatt zufolge 2016 31,3 Millionen Euro für externe Beratung ausgegeben. Im Finanzministerium waren es 16,2 Millionen, im Verteidigungsministerium – ohne Berücksichtigung der hohen Beratungskosten bei Rüstungsprojekten der Bundeswehr – 2,9 Millionen“, berichtet Spiegel Online.

Wo das hinführt, kann man hier nachlesen: Wenn Berater weiteren Beratungsbedarf inszenieren #Herkules #Bundeswehr

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Sozialwissenschaftlicher Spiritus rector unserer Bonner Alma Mater #Schumpeter #BestofStartups

ichsagmal.com

Der fünfte Ideenmarkt #BestofStartups der IHK-Bonn/Rhein-Sieg in der CampusMensa in Poppelsdorf war nicht nur eindrucksvoll bestückt mit Gründerideen, sondern beförderte auch klare Bekenntnisse der beteiligten wissenschaftlichen Institutionen zum Unternehmertum ans Tageslicht. Etwa von Professor Michael Hoch, Rektor der Universität Bonn. Traditionell werde die Universität nicht mit dem Thema Unternehmertum verbunden. Er wolle einen Gründergeist bei Hochschullehrern und Studierenden verankern und macht das sogar zur Chefsache.

„Die Gesellschaft muss von unterschiedlichen Talenten bespielt werden. Wir müssen den jungen Menschen helfen, den richtigen Lebensweg zu finden“, so Hoch.

Und das könne eben auch der Weg in die Selbständigkeit sein.

An der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg ist man da schon ein wenig weiter, wie der Rektor Professor Hartmut Ihne in seinem Statement darlegte:

„Wir machen seit 13 Jahren den Business-Campus gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis und der Kreissparkasse Köln. Wir haben auch eine Reihe anderer Formate entwickelt, um das Gründertum in verschiedenen Facetten zu fördern –…

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Digitale Innovatoren gesucht #CIODebatte #CIOStudie –

 CxO Kurator 

Während knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Unternehmen ihre Technologiestrategie aufgrund der globalen Unsicherheit angepasst haben, halten 86 Prozent ihre Investitionen in Innovation aufrecht oder steigern sie, auch solche in digitale Arbeitskräfte. Fast ein Drittel (30 Prozent) investieren in flinkere Technologieplattformen, um ihre Organisation in Innovation und Erneuerung zu unterstützen. Das sind die Ergebnisse der diesjährigen internationalen CIO-Studie von Harvey Nash und KPMG.

Während wirtschaftliche Unwägbarkeiten eine Geschäftsplanung für viele Unternehmen erschweren, zeigt sich, dass digitale Unternehmens-Strategien auf der gesamten Welt eine immer erheblichere Rolle spielen. Der Anteil der befragten Organisationen, die unternehmensweite digitale Strategien verfolgen, stieg in nur zwei Jahren um 36 Prozent, und die Anzahl der Organisationen, die einen Chief Digital Officer als Verantwortlichen für ihre IT-Infrastruktur haben, hat sich im vergangenen Jahr um 32 Prozent erhöht.

Um diese komplexen digitalen Strategien auch bereitstellen zu können, ergibt sich seitens der Unternehmen eine beträchtliche Nachfrage nach Business-Analysten –…

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#EEG Energiewende – Über die Milchmädchen-Rechnung von Wettbewerbsökonom Justus Haucap

Die Zukunft beginnt jetzt #FutureHubs #D2030

Der Wettbewerbsökonom Justus Haucap kritisiert heute in einem FAZ-Gastbeitrag Deutschlands teuren Energie-Irrweg (eigentlich ist das ja ein Buchbeitrag, wo sich Haucap im Konzert mit….auf Angela Merkel einschießen). Die milliardenschwere Förderung „grünen“ Stroms in Deutschland habe praktisch null Klimaschutzwirkung, führt aber zu einem gefährlich steigenden Strompreis.

“Das reine Subventionsvolumen über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beträgt mittlerweile mehr als 25 Milliarden Euro im Jahr, also mehr als 300 Euro je Bürger jährlich ( das sind, lieber Justus, 25 Euro pro Monat oder rund 83 Cent pro Tag. Ich rauche so pro Tag knapp eine Schachtel Zigaretten – dat sind dann pro Monat 180 Euro. Was ist uns die Energiewende wert? gs).”

Haucaup erwähnt noch die Kosten für Netzausbau, erhöhten Ausgleichsenergiebedarf, Offshore-Haftungsumlagen, Investitionsförderungen und vieles mehr.

“Bis 2015 beliefen sich die Kosten der Energiewende auf rund 150 Milliarden Euro. Aufgrund bereits eingegangener Verpflichtungen und Netzausbaubedarf werden diese Kosten in den nächsten zehn Jahren um…

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