Über Hannes Schleeh

Zukunft ist, wenn man es jetzt macht! Online seit 1993, Blogger, Autor, Medienberater, Startup Helfer Themen: #augmentedreality #streaming #china #mobiletech #futuretech Kennt sich aus in der digitalen Kommunikation Was mich antreibt ist Neugier. Neues entstehen zu sehen oder noch besser selbst daran mit zu wirken, das erfüllt mich. Ob das neue Technologien, neue Projekte oder Firmen sind. Durch diese Neugier habe ich ein sehr breites Wissen, das ich gerne mit anderen Menschen teile und weiter gebe. Besuchen Sie mich auf Schleeh.de

Lufthansa zeigt auf dem #digitalaviation Forum was die Zukunft bringt

Digitale Innovation über den Wolken – Lufthansa #DigitalAviation Forum

schleeh.de

Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr

Frankfurt am Main Flughafen – Carsten Spohr Vorstandsvorsitzender der Lufthansa hat digital ein iPad und ein iPhone, freut sich im Gegensatz zu seinen Kunden auch mal über einen Flug ohne Internet. Auf dem Digital Aviation Forum begrüßte er am 10. Januar 2017 eine Auswahl internationaler Presse im Frankfurter Flughafen.

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Drohnen – Fliegende Agrar-Helfer

Das Zeitalter der Drohnen hat längst begonnen, auch in der Landwirtschaft.

Die Agrar-Blogger

eBee Sensefly Werkfoto eBee Sensefly Werkfoto

Drohne – ein negativ besetzter Begriff

Bei den Landwirten und speziell bei den Imkern wurde der Begriff Drohne bisher für die männliche Biene verwendet, die nur zur Befruchtung einer jungen Königin gebraucht wird. Heute hat sich das Wort Drohne einen negativen Beigeschmack eingefangen. Die Verwendung im Zusammenhang mit ferngesteuerten intelligenten Schwebemaschinen, speziell im militärischen Bereich, lässt viele Zeitgenossen bei dem Wort erschauern. In den einschlägigen Foren für die Fluggeräte wird man deshalb dezent aber eindringlich darauf hingewiesen, das man besser Kopter oder Multikopter schreiben und sagen soll. Die Geräte werden unter dem Sammelbegriff Unmanned Arial Vehicle zusammen gefasst. Auf Deutsch übersetzt bedeutet das “Unbemannte Fluggeräte”. Aber auch dieser Begriff hat den unangenehmen Beigeschmack einer präzisen, militärischen Tötungsmaschine. Man hat sofort Bilder von chirurgisch sauber hingerichteten “Terroristen” in Afghanistan, Pakistan oder Afrika im Hinterkopf. Begleitet wird das Kopfkino von einem lächelnd auf der Couch sitzenden amerikanischen Präsidenten, der…

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Live-Streaming – Plug and Play

Seit einer Woche habe ich die Logitech Conference Cam CC3000e jetzt im Testeinsatz. Ich habe sie mehrfach in Hangouts und Hangouts on Air eingesetzt und bin schlichtweg begeistert. Leider hat es Logitech erst jetzt geschafft, mir dieses Komplett System zur Verfügung zu stellen. Deshalb war es für eine Erwähnung im Buch leider zu spät.

Logitech Conference Cam CC 3000e Logitech Conference Cam CC 3000e Foto: Logitech

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Quads sind out – Heute fährt der Landwirt Ziesel

Elektromobilität vom Feinsten – Der Ziesel flink wie ein Wiesel und dabei Umwelt schonend und leise.

Die Agrar-Blogger

Der Ziesel im Weinberg Der Ziesel im Weinberg Foto: Mattro Gmbh

Woher kommt der Ziesel?

An einem Samstagmorgen in Schwaz in Tirol. Steile Berge und viel Schnee im Winter. Da kommen die Einheimischen auf Ideen. Vor Allem, wenn sie wie Alois Bauer Karosseriebaumeister, Kfz-Techniker und auch noch Diplom-Ingenieur sind. Elektrische Mobilitätslösungen für eine saubere Umwelt sind das Ziel seiner Fahrzeugschmiede Mattro Mobility Revolutions GmbH.

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Fahrrad Navi im Getränkehalter

Mit Musik und Navigations-Hinweisen durch die Stadt

München, 18./19.07.2014

Freitag und Samstag war ich in München auf einem YouTube-Workshop zusammen mit der Hochschule für Film und Fernsehen. Nachdem ich am Abend noch auf einem Treffen der Münchner Ironblogger zu Ehren von Thorsten Ising bei Svenja Walter in Johanneskirchen eingeladen war, habe ich gleich mein Wohnmobil mit Fahrrad hinten drauf genommen.

YouTube Workshop an der HFF mit Dr. Allwissend und Breaking Bass Ghost
YouTube Workshop an der HFF mit Dr. Allwissend und Breaking Bass Ghost

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Mit der Wirklichkeit interagieren – Neue Technologie „Thermal Touch“ von Metaio

Thermal Touch Schach Thermal Touch Schach Foto: Metaio GmbH

Thermal Touch nennt Metaio seine Neuentwicklung im Bereich Augmented Reality. Damit meint das Münchener Software Unternehmen eine neue Technologie, die mit Hilfe einer Infrarot-Kamera kombiniert und einer handelsüblichen Smartphone-Kamera eine ganz neue Interaktion mit realen Gegenständen ermöglicht. Man muss sich das so vorstellen, das ein vom Menschen berührter Gegenstand an der Kontaktstelle durch die Berührung in der Regel erwärmt wird. Dadurch bleibt auf dem Gegenstand ein kurzzeitiger thermaler Fingerabdruck zurück, den die Infrarot-Kamera sehen kann. Diese Information wird nun in der Augmented Reality Software verarbeitet. Damit kann mit realen Gegenständen interagiert werden. Weiterlesen

Into the Wild – Datenbrillen auf der re:publica

Innenhof der republica 2014 Innenhof der republica 2014 Foto: Schleeh

Braucht man in der Wildnis Datenbrillen? Anscheinend, denn das Motto der diesjährigen re:publica war „Into the Wild“. Ich habe in der realen Wildnis auf dem Gelände der Station Berlin noch nie so viele verschiedene Datenbrillen auf einem Fleck versammelt gesehen. Selbst die IT-Messe CeBIT 2014 konnte der re:publica in diesem Punkt nicht das Wasser reichen.

Fake Google Glass aus dem 3D Drucker Meine Fake Google Glass aus dem 3D Drucker auf der re:publica 2013

Auf dem letzten Treffen der Internetgemeinde in 2013 war ich mit meinem Fake-Modell der Google Glass der Einzige mit einer Datenbrille. Das brachte mir damals eine sehr große Aufmerksamkeit und machte mein Newbie-Debüt auf Europas größter Veranstaltung dieser Art zu einem vollen Erfolg. In diesem Jahr hätte sich kein Blogger, Nerd oder Journalist nach mir auch nur umgedreht, hätte ich das Ding aus dem 3D-Drucker wieder auf der Nase gehabt. Denn wer fällt schon auf ein Fake rein, wenn es das Original zu sehen und zum Aufsetzen gibt.

Matthias Greiner und Hannes Schleeh mit Epson Moverio am Metaio Stand auf der republica 2014 Matthias Greiner und Hannes Schleeh mit Epson Moverio am Metaio Stand auf der republica 2014 Foto: Anett Gläsel-Maslov

Am Stand meiner Lieblingsfirma für Augmented Reality, Metaio ging es zu wie beim Cyper-Optiker. Hatten die Kollegen aus München nicht nur eine echte Google Glass, sondern auch ein Modell der Datenbrille von Epson am Stand in der Eingangshalle. Direkt daneben, hinter den Schuhen für Atheisten gab es den „Demonstrator“ des Fraunhofer Instituts COMMED aus Dresden zu bewundern.

Doch damit nicht genug. Am dritten Tag der re:publica, nachdem die Media Convention Berlin in der Halle dahinter der Droidcon Platz gemacht hatte, waren in gerade einmal zwanzig Metern Entfernung ein Prototyp der neuen Sony Datenbrille und die am Vortag in den USA erschienene Epson Moverio BT-200 am Epson Stand verfügbar. Ich war begeistert und habe sie alle aufgesetzt und ausgetestet. Mein Partner und Bloggercamp.tv Kollege Gunnar Sohn hat mich schon als „Brillenschlange“ bezeichnet.

Hannes Schleeh mit der echten Google Glass auf der republica 2014 Foto Adrian Hannes Schleeh mit der echten Google Glass auf der republica 2014

Womit er nicht ganz Unrecht hatte der liebe Gunnar, ich habe jede der Brillen ausprobiert und auf der Nase gehabt. Hier mein Vergleich und Fazit:

Google Glass Augmented Reality auf der re:publica 2014 Hannes Schleeh mit Google Glass Foto: Anett Gläsel-Maslov

1. Google Glass

Die kleinste und leichteste Brille, damit wäre die Glass auch die Unauffälligste. Leider ist sie Dank des Herstellers Google besonders in Deutschland nicht wohl gelitten. Die Glass ist nur in einem vorhandenen WLAN autark ohne Smartphone zu tragen. Hält aber bei hoher Beanspruchung wie Video oder Augmented Reality nur 15 bis 20 Minuten durch. Mit 1.500 Dollar plus Steuer ist die Glass derzeit noch sehr teuer. Da sich der Durchsichtbildschirm über und nicht vor dem Auge befindet, ist die Glass eigentlich keine „echte“ Augmented Reality Brille.

Google Glass republica 2014 Google Glass republica 2014 Foto: Schleeh

Über die Google Glass habe ich mich auch mit dem ehemaligen Google Pressesprecher, Stefan Keuchel unterhalten. Er bedauert genau wie ich, dass Google die Videochatfunktion softwareseitig abgestellt hat. Keuchel hält diese Feature genau wie die Navigation mit der Datenbrille für die Killer Applikationen. Auch eine Einbindung in einen Hangout on Air ist mittlerweile damit nicht mehr legal möglich.

Hannes Schleeh mit einer Epson Moverio BT 200 auf der republica 2014 Hannes Schleeh mit einer Epson Moverio BT 200 auf der republica 2014 Foto: Anett Gläsel-Maslov

2. Epson Moverio BT-200

Die Moverio BT-200 ist die derzeit einzige in großen Stückzahlen zu einem nachvollziehbaren Preis erhältliche „echte“ Augmented Reality Brille. Mit 699,99 Dollar mehr als die Hälfte günstiger als eine Google Glass. Für diesen Preis bekommt der Käufer aber auch ein viel größeres Volumen und eine Datenbrille mit ausgelagerter Prozessoreinheit und Batterie. Deshalb muss man mit einem etwa vier Millimeter dicken Kabel vom Kopf zur Steuereinheit leben. Aber diese Brille verdient den Namen Augmented Reality Brille wirklich. Mit zwei großen, die Augen überdeckenden durchsichtigen Bildschirmen bietet sie eine echte Augmentierung der Wirklichkeit. Metaio hat damit die erste reine Anwendung ohne unterlegtes Kamerabild für seinen Junaio Browser entwickelt und auf der re:publica 2014 gezeigt. Auch 3D-Bilder sind damit möglich.

Marc Antoine Godfroid at the Epson booth republica 2014 Marc Antoine Godfroid at the Epson booth republica 2014 Foto: Schleeh

Epson arbeitet schon an der dritten Ausgabe, denn die Moverio hat eine Vorgänger Version, die die jetzige um 60 Prozent in Gewicht und Größe überragt. Eric Mizufuka, der für den amerikanischen Markt verantwortliche Produktmanager für die Moverio hat in einem Webinar auf diesen massiven Miniaturisierungs Fortschritt verwiesen. Leider ist die Datenbrille, laut Aussage des Europa Verantwortlichen Marc Antoine Godfroid nicht von Google zertifiziert. Somit kann man kein Google Plus Profil auf der mit Android 4.0.4 ausgestatteten AR-Brille einrichten um an einem Hangout oder Hangout on Air teilzunehmen. Die Brille kann via Bluetooth oder WLAN an das Internet angebunden werden.

Hannes Schleeh mit der Sony Augmented Reality Brille auf der republica 2014 Hannes Schleeh mit der Sony Augmented Reality Brille auf der republica 2014 Foto: Sony Mitarbeiter

 3. Sony Smart Glasses

Ein ähnliches Konzept wie die Epson hat Sony in seiner auf dem Mobile World Congress erstmals vorgestellten Smart Glass umgesetzt. Allerdings ist die Anzeige nur monochrome grün und erinnert ein wenig an die ersten Computerbildschirme. Damit lassen sich aber die Gläser viel kleiner halten und die Sony sieht fast aus wie eine normale Brille, wenn das Kabel zur Steuereinheit nicht wäre.

Augmented Reality durch die Sony Brille republica 2014 Augmented Reality durch die Sony Brille republica 2014 Foto: Schleeh

In diesem Punkt sind sich die beiden japanischen Hersteller einig. Der gezeigte Prototyp hatte sehr zu meiner Verwunderung auch keine Ohrbügel. So muss man das Teil wie ein Monokel auf der Nase ständig festhalten. Ich hoffe das wird noch geändert. Für den Einsatz als Terminator-Terminal müsste dann noch die Farbe der Anzeige in rot geändert werden.

Hannes Schleeh mit dem Demonstartor von Fraunhofer COMMED auf der republica 2014 Hannes Schleeh mit dem Demonstrator von Fraunhofer COMMED auf der republica 2014 Foto: Schleeh

4. Fraunhofer COMMED Demonstrator

Kein fertiges Produkt und auch nur eine Anwendung kann man auf der Datenbrille des Fraunhofer Instituts COMMED betrachten. Die zugegebenermaßen optisch am fragwürdigsten aussehende Datenbrille bietet enorme innere Werte. Fraunhofer hat es geschafft ein OLED-Display zu produzieren und patentieren, das zu jedem Farbpixel ein auf die Augen gerichtetes Kamerapixel besitzt. Damit lassen sich die Augenbewegungen tracken. Der Demonstrator zeigt dies an einer Welttkarte, die man in sein Blickfeld eingeblendet erhält. Durch eine Veränderung der Blickrichtung verschiebt sich die Weltkarte zum angesehenen Punkt. Die monochrome Farbe hat dieser Demonstartor mit der Sony gemeinsam. Anscheinend lieben die Entwickler von Prototypen die grüne Leuchtschrift. Fraunhofer verkauft und lizenziert diese Technologie, wie mir Dr. Konrad Crämer im Live-Interview auf der re:publica verriet. Sowohl Epson als auch Metaio und Sony haben sich diese Technologie am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung angesehen. Mal sehen wer sie zuerst in seinen zukünftigen Produkten integriert.

5. Weitere Augmented Reality Datenbrillen

Gefehlt haben nur noch die Vuzix, Meta, RenconJet, Atheer One, und last but not least aus Italien, Europa die Glassup oder kennt Ihr noch weitere Augmented Reality Brillen, die schon gezeigt wurden? Wenn ja schreibt mir bitte in einem Kommentar dazu, welche Ihr noch kennt.

Fazit:

Am coolsten ist immer noch die Google Glass. Allein der Formfaktor und die Größe sprechen für diese Datenbrille. Auch die Farbe im Bild spricht für die Glass. Das beste Augmented Reality Erlebnis bietet die Epson Moverio. Damit hat man einen riesigen Flatscreen vor den Augen und die Junaio Anwendung von Metaio ist ein Riesenschritt in Richtung Augmented Reality ohne Kamerakrücke. Wer es selbst ausprobiert hat wird mir zustimmen, wenn ich das als immersive bezeichne. Von der Form und der Anmutung finde ich die Sony am Besten. Sie sieht auf den ersten Blick wie eine ganz normale Brille aus und ist damit, bis auf die fehlenden Bügel am unauffälligsten und tragbarsten. Die Fraunhofer Brille ist als Versuchsträger oder Demonstrator kein Endkundenprodukt, zeigt aber wohin die weitere Integration gehen wird. Auf der CeBIT 2013 musste ich für die gleiche Leistung an einem Messestand noch zwei Brillen übereinander aufsetzen und hatte die Augmentierung dann nur auf einem Auge.

Zwei Datenbrillen auf einem Kopf Augmented Reality und Eyetracking in zwei Devices auf der CeBIT 2013 Zwei Datenbrillen auf einem Kopf Augmented Reality und Eyetracking in zwei Devices auf der CeBIT 2013 Foto: Gunnar Sohn

Wenn wir uns einmal virtuell die ideale Datenbrille aus den Beispielen zusammenbauen, dann ist das ein Gerät mit dem Aussehen und Formfaktor der Sony, an der mich die dünnen Gläser und kaum sichtbar eingeschliffenen Spiegel fasziniert haben. Das Ganze mit den OLED Displays des Frauenhofer COMMED, damit die Brille weiß wohin der Nutzer blickt und in der Farbenpracht und Klarheit der Epson Moverio, ohne externe Steuerung und Kabel wie bei der Google Glass. Das wäre ein Traum.

Crosspost von schleeh.de

Augmented Reality – mit iPad und Google Glass im Museum

Bayerisches Nationalmuseum München Bayerisches Nationalmuseum München Foto: Schleeh

Die Idee entstand im Winter 2013. Zum DLD im Januar wollte Metaio zeigen, was heute mit Augmented Reality möglich ist. Warum also nicht alte Kunst mit neuer Technologie verbinden, dachten sich die Macher der Münchner Software-Schmiede. Weiterlesen

Smartwatch vs. Datenbrille – Kommt die Google Glass noch auf den Markt?

Nach Samsung bringt nun auch Motorola eine Smartwatch auf den Markt. Die Moto 360 soll schon im Sommer erhältlich sein. Interessant an der Moto 360 sind aus meiner Sicht zwei Aspekte.

1. Die Uhr wurde noch vor dem Verkauf an Lenovo unter der Ägide von Google entwickelt

2. Nahezu zeitgleich wurde die Android Version Wear von Google angekündigt

Obwohl Google zu seinem abgespeckten Android dazu schreibt: „Wearable Devices sind Uhren, Brillen, Rucksäcke und Pullis“ wird es in den nächsten Monaten sicher mehr Uhren mit dieser Betriebssystem Variante auf dem Markt geben als Rucksäcke und Pullis.

Android wear cuecard

Android wear cuecard Foto: http://developer.android.com/wear/index.html

Von der Oberfläche her erinnert Android Wear stark an die Oberfläche der Google Glass.

Android Wear stream

Android Wear stream Foto: http://developer.android.com/wear/index.html

Alle Welt diskutiert nur noch über Smartwatches. Eine Uhr am Handgelenk ist ein altes Kulturgut und wird eher gesellschaftlich geduldet, als eine Brille mit einer Kamera.

Auf Facebook schreibt ein User dazu:

Inzwischen wird es ja bereits breit thematisiert, dass die Leute zu häufig auf ihr Smartphone schauen, weil sie Angst haben, etwas zu verpassen. Hier kann eine gut gemachte Smartwatch Abhilfe schaffen.

Der Blick auf eine Uhr ist ein eher akzeptierter Vorgang als der schräge Blick nach oben in ein Glass Prisma. Eventuell braucht es erst die Vorstufe Uhr um eine Akzeptanz für die Brille zu schaffen. Auch eine Kamera am Arm werden die Menschen leichter hin nehmen, als das dritte Auge in einer ständig auf sie gerichteten Brille.

Sascha Pallenberg auf der CeBIT 2014 Samstag Blaue Blogger Tour 22
Sascha Pallenberg auf der CeBIT 2014 mit Google Glass Foto: Schleeh

Aber das verzögert den Durchbruch der Brillen aus meiner Sicht höchstens. Die Vorteile eines Bildschirms im Blickfeld, oder einer echten Augmented Reality Brille werden sich langfristig durchsetzen.

Hannes Schleeh mit Epson Moverio BT-200
Hannes Schleeh mit Epson Moverio BT-200 Foto: Anett Gläsel-Maslov

Aber was ist mit Google Glass? Noch gibt es kein Release Datum für die Consumer Variante. Google hatte versprochen die Datenbrille im Jahr 2014 auf den Markt zu bringen. Schon wird spekuliert, das Google seine Glass sterben lassen wird.

Glass or no Glass

Robert Scoble, bislang als großer Google Glass Fan bekannt schreibt auf Google Plus:

Larry Page ist gerade auf der Bühne bei TED. Ich bin zu Hause und schaue zu. Er trägt keine Google Glass. Dies passt in die neue Geschichte, die sich in meinem Kopf bildet: dass Google nicht weiß, wie man bei einem Produkt bleibt. Erinnert Euch an Google Wave? Es war eine sehr interessante Idee, die Google aber sehr schnell aufgegeben hat. Warum? Weil es umstritten war, und die Ausführung nicht gut war. Wird Google bei Glass bleiben? Ich fange an, sehr skeptisch zu werden.

Bei Mashable wird die Smartwatch von Motorola sogar schon zum Totengräber der Google Glass erklärt:

Hannes Schleeh mit echter Google Glass

Hannes Schleeh mit echter Google Glass Foto: Anett Gläsel-Maslov

Warum die Moto 360 Smartwatch die Google Glass töten wird, lautet der Titel. Peter G McDermott ein Teilnehmer des Entwickler-Programms von Google Glass erklärt, wie er zu dieser Meinung kommt. Die Laufzeit der Brille sei mit der eingesetzten Batterie zu kurz. Nach 20 bis 30 Minuten Filmaufnahme sei der Akku bereits leer. Ein weiterer Grund ist für ihn die Sicherheit. Eine ständig am Kopf getragene und einsatzbereite Kamera wird von vielen Firmen nicht geduldet, da so kritische Informationen aufgenommen werden könnten. Er hält die Datenbrille auch nicht für zuverlässig, da sie selbst ein WLAN oder Smartphone als Zugang zum Internet benötigt, was in der Praxis aus seiner Sicht nicht einwandfrei klappt. Bei der Smartwatch kann sich McDermott weder ein Akzeptanzproblem bezüglich Datenschutz noch Probleme mit der Batterielaufzeit vorstellen. Zudem hält er Uhren für sexier als die an Cyborgs erinnernde Google Glass.

Teilweise stimmt er darin mit Robert Scoble überein, der schon Ende letzten Jahres seine Meinung zu den Vor- und Nachteilen der Google Glass auf Google+ gepostet hatte.

Am Ende des Artikels hat Mashable eine Abstimmung platziert. Die Frage, ob die Smartwatch Moto360 die Google Glass töten wird haben Stand 24.3.2014 15:00 Uhr 5.241 Leser mit Ja und nur 2.076 inklusive mir, mit nein beantwortet.

Screenshot Mashable Foto Hannes Schleeh
Screenshot Mashable Foto Hannes Schleeh
Killt die Moto360 die Google Glass?

Da fragt man sich langsam, was macht eigentlich Apple? Gerüchte um eine iWatch brodeln ja schon länger. Angeblich soll Apple schon mit Schweizer Edeluhren Herstellern verhandeln. Analysten sehen Apple auch schon in die Bedeutungslosigkeit versinken, sollte der Konzern aus Cupertino in diesem Jahr keine Smartwatch auf den Markt bringen.

Ob auch Apple schon an einer Datenbrille arbeitet? Patente dazu hat Apple ja bereits angemeldet. Was meint Ihr dazu?

Schreibt mir in den Kommentaren was Ihr am liebsten tragen würdet, Google Glass, Moto360, iWatch oder iGlass?

Crosspost von schleeh.de