Tage in der Zukunft #vdav #SocialTV #Berlin

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Um 16 Uhr starte ich mit meinem dreitägigen SocialTV-Programm auf auf dem vdav-Branchentreff im Hotel Maritim in der Stauffenbergstraße in Berlin.

An dem Kongressprogramm und den Ausstellern kann man ablesen, wie sich die Branche wandelt und wandeln muss. Von reinen Printprodukten der Auskunfts- und Verzeichnismedien zu digitaler Expertise. Natürlich in Kombination von analogen und digitalen Diensten. Da geht es um Standort-Management Tools für Online-Präsenzen, um Geo-Daten, Online-Reputation und nachhaltiges Drucken.

Gezeigt werden Vegan-Apps für den Food Truck, lokale Apps für den Zoo-Handel, für Hotels, Steinmetze oder Friseure, City-Apps für das Stadtmarketing und, und, und.

All das werde ich in meinen Live-Hangouts thematisieren. Würde mich auf eine rege Beteiligung an den Gesprächen freuen. Am besten über die Google Plus-Eventseiten – Fragebutton am Webplayer oben rechts. Funktioniert allerdings mobil nicht so toll über die Hangout-App.

Oder via Twitter-Hashtags #vdav #SocialTV

Man hört, sieht und streamt sich ab 16 Uhr 🙂

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Chefs als Social Media-Stars – Live-Hangout über digitalen Wandel und digitale Kultur

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Man hört, sieht und streamt sich Man hört, sieht und streamt sich

Wo in Deutschland noch externe Innovationsinseln als eierlegende Wollmilchsau für den Übergang zu digitalen Geschäftsmodellen gepredigt werden, hat sich nach Ansicht von Kerstin Lomb in den USA bereits gezeigt, dass mit diesem Weg der kulturelle Wandel des Unternehmens hin zu einer digitalen Kultur nicht erreicht wird:

„Die Digitalisierungsstrategie ist Chefsache. Die oberste Führungsebene und das Gremium müssen eine klare Vorstellung haben, wie die Zukunft des Unternehmens aussieht und wie der Weg dahin zu gestalten ist“, so Lomb.

Eine digitale Kultur zeichne sich dadurch aus, dass alles Streben auf validen, in einen semantischen Kontext gestellten Daten basiert.

„Eine digitale Kultur hat eine Trial & Error-Mentalität und ermöglicht so Innovation. Mit der Folge, dass Ideen überall im Unternehmen ermöglicht werden. Das Unternehmen lebt von Veränderung und verfügt über eine unternehmerische ‚Growth Hacker‘ Denkweise“, meint Lomb von Prosperity Factor.

Digitale Instrumente könnten den Dialog fördern und die…

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Chefs als Social Media-Stars – Live-Hangout über digitalen Wandel und digitale Kultur

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Man hört, sieht und streamt sich Man hört, sieht und streamt sich

Wo in Deutschland noch externe Innovationsinseln als eierlegende Wollmilchsau für den Übergang zu digitalen Geschäftsmodellen gepredigt werden, hat sich nach Ansicht von Kerstin Lomb in den USA bereits gezeigt, dass mit diesem Weg der kulturelle Wandel des Unternehmens hin zu einer digitalen Kultur nicht erreicht wird:

„Die Digitalisierungsstrategie ist Chefsache. Die oberste Führungsebene und das Gremium müssen eine klare Vorstellung haben, wie die Zukunft des Unternehmens aussieht und wie der Weg dahin zu gestalten ist“, so Lomb.

Eine digitale Kultur zeichne sich dadurch aus, dass alles Streben auf validen, in einen semantischen Kontext gestellten Daten basiert.

„Eine digitale Kultur hat eine Trial & Error-Mentalität und ermöglicht so Innovation. Mit der Folge, dass Ideen überall im Unternehmen ermöglicht werden. Das Unternehmen lebt von Veränderung und verfügt über eine unternehmerische ‚Growth Hacker‘ Denkweise“, meint Lomb von Prosperity Factor.

Digitale Instrumente könnten den Dialog fördern und die…

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Facebook, Google und die Vorzensur #KPChina

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Gilt nicht nur für Mark Zuckerberg Gilt nicht nur für Mark Zuckerberg

Mit analogen und digitalen Instrumenten werden immer intensiver Regel-Befolgungs-Automaten herangezüchtet:

„Fast überwunden geglaubte Herrschaftsformen leben wieder auf und verschärfen sich teilweise in Form von Benchmarking- und anderer Evaluationspraktiken. Im Grunde hat der Taylorismus nur eine andere Form angenommen und sich vertieft“, mahnt der Buchautor Reinhard K. Sprenger in seinem jüngsten Werk mit dem vielsagenden Titel „Das anständige Unternehmen“, erschienen im DVA-Verlag.

Mitarbeiter-Bashing mit Monitoring-Systemen

Freiräume werden immer mehr eingeengt, die letztlich in massiven Freiheitsbeschränkungen münden. Was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am meisten runterzieht, sei nach Auffassung von Sprenger nicht das offene Misstrauen der Vorgesetzten:

Es ist das Pseudovertrauen, das knitterfreie, korrekt-opportune Verbalvertrauen, das mit der Forderung nach Transparenz einhergeht und sich dadurch ad absurdum führt.

Man sagt seinem Gegenüber nicht mehr offen die Meinung, sondern versteckt die Giftpfeil-Attacken gegen Untergebene hinter Reporting- und Monitoring-Systemen. Denn Zahlen können ja nicht lügen – kleiner Scherz des…

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Der Wachmacher @th_sattelberger #Unternehmensdemokratie

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Späte Karriere in der FDP? Späte Karriere in der FDP?

Der frühere Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger will es noch mal wissen: Politisch in der FDP, publizistisch im Social Web und mit Interviews, Reden und Büchern.

Er belässt es nicht bei harschen Kommentaren über das Top-Management in Unternehmen. Er will mit politischen Mitteln den Gehorsamskäfig in Betrieben aufbrechen. Wenn wir in der digitalen Sphäre von Partizipation, Transparenz und einer Kultur der Beteiligung reden und auch danach handeln, dürfe das in der Wirtschaft nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Alter Taylorismus in digitalem Gewand

Wir dürfen jetzt nicht den alten Taylorismus, der das Arbeitsleben nach Befehl und Gehorsam taktet, in digitalem Gewand reproduzieren.

“Die Gefahr eines digitalen Taylorismus ist das eigentliche Problem. Es geht in der digitalen Ökonomie um Humanisierung. Richtig ist, dass die Rechtsnormen für diese digitale Ökonomie stark hinterherhinken. Das sieht man an der Diskussion um Uber ganz trefflich. Trotzdem kann ich der Diskussion um Uber auch viel…

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#NEO16 für Sub-Events nutzen – Session-Ideen von @kmu_digital

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Sub-Events NEO16

Gerade erreicht mich eine Nachricht von Dennis Arntjen von KMU-Digital in Dortmund, der sich am 1. und 2. Dezember an der virtuellen Next Economy Open beteiligen möchte. Und er entwickelt ein Szenario, dass perfekt zum Ideenkern der NEO16 passt mit dezentralen Aktivitäten, die wir auslösen wollen:

„Wir möchten die #NEO16 gerne im Ruhrgebiet mit Sessions begleiten und denken gerade drüber nach, wie das am geschicktesten funktionieren kann. Denkbar wäre, dass wir Sessions einreichen. Alle Sessions die angenommen werden, streamen wir live. Alle die nicht angenommen werden, bieten wir trotzdem lokal in Dortmund parallel zur #NEO16 an. Die laufenden #NEO16 Sessions zeigen wir auf einer Leinwand mit Google Hangout. Das würde quasi ein kleines paralleles Barcamp mit enger Verzahnung zur #NEO16 geben. Unseren Schwerpunkt würden wir wahrscheinlich auf Handwerk, Bau und Industrie legen. Das sind Branchen die zum Ruhrgebiet passen und für die wir schon jetzt die eine oder andere…

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Was ist denn nun disruptiv und was nicht? Meinung gefragt

Auf der Suche nach disruptiven Angreifern

Auf der Suche nach disruptiven Angreifern

Die wahrscheinlich einflussreichste Managementtheorie der vergangenen 20 Jahre wird oft missverstanden. Es geht um die Disruptionstheorie. Mit dem von Professor Clayton M. Christensen entwickelten Modell lässt sich relativ gut vorhersagen, welche aufstrebenden Unternehmen beim Einstieg in einen neuen Markt Erfolg haben werden und welche nicht. Die Theorie verliert ihren Nutzen, wenn sie beliebig auf jede Art von Innovation projiziert wird. Zu dieser Auffassung gelangt Christensen in einem Beitrag für „Harvard Business Manager“. Der Autor vermutet nun wohl zurecht, dass kaum einer der selbst ernannten digitalen Evangelisten, die von Disruption sprechen, auch nur ein einziges ernst zu nehmendes Buch oder Fachartikel zu diesem Thema gelesen haben. Das würde ihre schwatzhafte Tournee zeitlich nicht zulassen.

Uber und MyTaxi sind nicht disruptiv

„Disruptive Innovationen“ werden mittlerweile auf so ziemlich alle Situationen ins Feld geführt, in denen sich eine Branche verändert und die zuvor erfolgreichen Platzhirsche in Bedrängnis geraten. In fast jedem Vortrag zur digitalen Transformation darf das Beispiel „Uber“ nicht fehlen. Schließlich hat das Startup-Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 2009 ein sagenhaftes Wachstum hingelegt, ist in über 60 Ländern aktiv und wird von Investoren mit rund 50 Milliarden Dollar bewertet. Uber verändert das Taxigewerbe nicht nur in den USA. Aber ist das Unternehmen auch disruptiv?

Christensen verneint das:

„Die revolutionären Neuerungen, die unsere Theorie beschreibt, können sich deshalb durchsetzen, weil die etablierten Unternehmen zwei Arten von Märkten übersehen. Erstens das untere Preissegment, in dem Neulinge Fuß fassen können, weil die Platzhirsche typischerweise versuchen, den profitabelsten und anspruchsvollsten Kunden immer bessere Produkte und Dienste zu verkaufen; den Rest der Kundschaft vernachlässigen sie dabei.“

Für Neueinsteiger eine gute Gelegenheit, den weniger anspruchsvollen Kunden Produkte oder Dienste zu offerieren, die gerade gut genug sind, etwa beim Siegeszug von Kleinkopierern im Marktsegment von Xerox, die nur Großkunden bedienten. Dann gibt es Innovationen in neuen Märkten, die von disruptiven Unternehmen selbst erschaffen werden:

„Einfach ausgedrückt finden diese einen Weg, Nichtkonsumenten in Konsumenten zu verwandeln“, so Christensen.

Disruptive Unternehmen fangen immer damit an, das untere Kundensegment oder unversorgte Konsumenten anzusprechen, danach nehmen sie den Mainstream-Markt ins Visier. Uber habe genau den gegenteiligen Ansatz gewählt:

„Zunächst hat das Unternehmen eine starke Position im Massenmarkt aufgebaut, dann erst hat es bislang unbeachtete Segmente angepeilt.“

Noch weniger disruptiv ist MyTaxi, die sich mit ihrem Angebot im monopolistischen Taximarkt tummeln und mit ihrer App die etablierten Platzhirsche abgrasen.

Bei beiden Unternehmen handelt es sich um erhaltende Innovationen – also ähnlich wie die fünfte Klinge eines Rasierers, die uns in der Fernsehwerbung als bahnbrechende technologische Neuerung verkauft wird. Was typisch ist für erhaltende Innovationen, sind die Gegenreaktionen der etablierten Unternehmen. So setzen Taxiunternehmen neue Technologien ein, um es den Kunden leichter zu machen, ein Taxi zu bestellen und den Service zu bewerten. Oder sie fechten schlichtweg die Rechtmäßigkeit von Uber-Angeboten an.

Nicht wie aufgeregte Hühner reagieren

Der Begriff „disruptive Innovation“ führe in die Irre, wenn damit ein Produkt oder ein Dienst zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeint ist und nicht seine Entwicklungskurve über einen gewissen Zeitraum. Deshalb muss man auf disruptive Startups nicht wie ein aufgeregte Huhn reagieren nach dem Mantra der Keynote-Sprechautomaten „DISRUPT OR BE DISRUPTED“.

Wenn das Bestandsgeschäft noch Gewinne abwirft, wäre es ziemlich dämlich, die Notbremse zu ziehen. Christensen rät, die Bindungen zu den Stammkunden zu stärken und in erhaltende Innovationen zu investieren. Zudem könnte fernab des Kerngeschäfts ein neues Geschäftsfeld erschlossen werden als mögliche Abwehrmaßnahme gegen disruptive Angreifer.

Ein Patentrezept kann Christensen nicht aus dem Ärmel zaubern im Gegensatz zu den digital-transformatorischen Bühnen-Dichtern.

Unternehmen sollten unabhängige Einheiten unter dem Schutz des Top-Managments aufbauen, um disruptive Modelle zu erkunden und zu entwickeln.

Aber welche disruptiven Innovatoren werden denn nun wirklich die Platzhirsche der Wirtschaft herausfordern?

Man könnte natürlich auch die „ultimative“ Kollmann-Frage stellen: Welches Startup aus dem Silicon Valley mit einer tollen disruptiven Innovation und einer Menge Geld wird etablierte Branchen kaputtmachen?

Eure Meinung interessiert mich – also konkrete Beispiele, die man empirisch untermauern kann.

Heute um 18 Uhr mache ich dazu einen Live-Hangout. Wer rein möchte, sollte mich schnell noch informieren, um den Zugangslink zu bekommen 🙂