Einstürzende Altbauten – Personalmanagement in der Netzökonomie #HRFestival #rpTEN @th_sattelberger

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Thomas Sattelberger auf der Next Economy Open in Bonn Thomas Sattelberger auf der Next Economy Open in Bonn

Was Personalberater über Manager neuen Typs absondern, ist schon erstaunlich: Die neuen Vorstandschefs müssten Kommunikation beherrschen, sollten aufnahmefähig sein und dürfen nicht erstarren. Sie sind wendig, machen unkonventionelle Vorschläge wie Telekom-Chef Höttges (der Autor bekommt an dieser Stelle einen leichten Lachkrampf), reisen regelmäßig ins Silicon Valley, treiben Sport und rauchen keine Zigarren oder Zigaretten mehr. Auweia. So wird das nichts mit der Netzökonomie.

Wer an die fortschreitende Vernetzung andocken will, sollte sich erst einmal von diesen dümmlichen Klischees verabschieden. Top-Leute in der Wirtschaft müssen erst selbst eine offene Netzwerkstruktur werden und entsprechend sichtbar, ansprechbar und dialogfähig sein – ohne Kontrollschleifen. Davon sind Rorsted, Höttges und Co. noch meilenweit entfernt.

Es geht um eine Haltung, die sich vom Management der linearen Industrialisierung verabschiedet, fordert Soziopod-Blogger Patrick Breitenbach in einem Facebook-Posting. Ob Führungskräfte nun Kettenraucher sind, zehn Kilometer-Waldläufe in 40 Minuten absolvieren oder…

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Allianz-Chef Bäte: Fährt BMW-Elektromodell i3 und ist kein Konzerngewächs #Boardreport

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CEO des Quartals für die Sommer-Ausgabe von Boardreport gesucht CEO des Quartals für die Sommer-Ausgabe von Boardreport gesucht

Oliver Bäte (51) übernahm im Mai des vergangenen Jahres die Führung von Allianz.

Der langjährige McKinsey-Manager sei, anders als seine Vorgänger, nicht schon seit Jahrzehnten im Unternehmen, viele sagen, ihm fehle deshalb das „blaue Allianz-Gen“, schreibt die SZ. Der schmale Mann mit dem dünnen Haar, der als Dienstwagen das BMW-Elektromodell i3 fährt, müsse nun den Versicherer in eine neue Zeit führen. Veränderung sei kein Selbstzweck, meint Bäte. Und:

„Es kommt immer darauf an, warum man etwas verändert und wie man das vermittelt.“

Zudem hat er sich ohne Kontrollschleifen einem Interview mit Thilo Jung gestellt.

Reicht das aus, um #CEOdesQuartals zu werden? Stimmt ab bis Samstag im Wettbewerb von Boardreport. Bäte zählt in dieser Staffel zu den Nominierten.

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Unternehmen und ihre Kompetenz im internationalen Geschäft #Boardreport

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Selfie-Tourismus

„So wie heute die Digitalisierung war es in den 90er-Jahren die Globalisierung, die angeblich die Karrieremuster durcheinander wirbeln sollte. Sprachkenntnisse, Auslandsaufenthalte und interkulturelle Kompetenzen galten als neue Schlüsselkompetenzen”, schreibt das Handelsblatt. Wer diesem Ratschlag gefolgt ist und sich für drei Jahre nach China oder Indonesien verabschiedete, wurde in der Heimat von den Kaminkarrieristen ins Abseits gestellt.

Gerade bei den exportstarken Unternehmen beschränke sich die interkulturelle Kompetenz häufig darauf „dass wir neben Schwaben auch Ostwestfalen integrieren können“, wie einst ein Porsche-Spitzenmann spottete.

Das führt in die Sackgasse, betont der diagnostische Mentor Guido Bosbach im Interview mit Boardreport.

„Eingesperrt zwischen Pflichten und Terminen, gefangen in lange fruchtbaren aber inzwischen nicht mehr zeitgemäßen Managementideologien, treffen deutsche Führungskräfte im Tagesgeschäft immer häufiger auf eine Welt, die sich mit rasanter Geschwindigkeit verändert und die ihnen keine Zeit mehr lässt, um sich einer dringend notwendigen reflektierten Betrachtung der Gemengelage zu widmen.“

In der nächsten Ausgabe von…

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Die Nominierten für #CEOdesQuartals – Jetzt abstimmen! #Boardreport

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Es geht los! Es geht los!

Über das Top-Management in Deutschland wird in der Öffentlichkeit intensiv und kontrovers diskutiert. Wir interessieren uns für Ihre/Deine Meinung über einzelne CEOs (Vorstandsvorsitzende), Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer. Bitte die Bewertung in einer 10er Skala vornehmen. 1 bedeutet: Stimme überhaupt nicht zu (auf der linken Seite der Skala); 10 bedeutet: Stimme voll und ganz zu (auf der rechten Seite der Skala). Der/die CEO des Quartals und der Verlauf des Wettbewerbs werden in der Sommerausgabe des Wirtschaftsmagazins Boardreport vorgestellt. Hier geht es zur Online-Umfrage.

Hier sind die Nominierten:

Ingeborg Neumann, CEO Peppermint Holding. Als mittelständische Industriegruppe produziert Peppermint hochwertige, innovative Textilien für Fashion, TechTex und HomeTex. Gegründet 1997, erwirtschaften 750 Mitarbeiter an sechs Standorten in Europa, davon vier in Deutschland, einen weltweiten Jahresumsatz von rund 90 Millionen Euro. Weiterhin leitet Neumann eine Private Equity Firma, die sich auf Biotech spezialisiert hat. “Mit der staubtrockenen Berliner Verbändewirtschaft bringt man die agile…

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Exaktes Denken am Rand des Untergangs #Globale #ZKM #Ausstellung

ZKM

Als Teil der GLOBALE wird die von dem Mathematiker Karl Sigmund und dem Wissenschaftshistoriker Friedrich Stadler (beide Universität Wien) kuratierte Ausstellung „Der Wiener Kreis – Exaktes Denken am Rand des Untergangs“ gezeigt, die für die Feiern zum 650-Jahre-Jubiläum der Universität Wien 2015 konzipiert wurde. Das ZKM zeigt eine reduzierte Version der Ausstellung unter dem Titel „Der Wiener Kreis – Digitale Logik und wissenschaftliche Philosophie“.

Der Wiener Kreis wurde in den 1920er Jahren vom Philosophen Moritz Schlick, dem Sozialreformer Otto Neurath und dem Mathematiker Hans Hahn gegründet. Wöchentlich trafen sich die Protagonisten zum Gedankenaustausch und legten Grundsteine für wichtige Forschungsfelder des 20. Jahrhunderts. Zentrales Anliegen seiner Mitglieder war es, dem um sich greifenden Irrationalismus in Politik und Kultur ein System des empirisch-rationalen, wissenschaftlichen Handelns und Denkens entgegenzusetzen. Heute mehr denn je vonnöten.

Namhafte Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nahmen an den Treffen teil: Neben dem Philosophen Ludwig Wittgenstein schätzten auch die Logiker Bertrand Russell, Kurt Gödel und Rudolf Carnap oder die Mathematikerinnen Olga Hahn-Neurath und Olga Taussky die Runde. Der Philosoph Karl Popper und der Mitbegründer der Spieltheorie Oskar Morgenstern bezogen wichtige Anregungen aus den Diskussionen im Wiener Kreis.

Die Ausstellung wird am 21. April eröffnet und endet am 21. August 2016.

Auch Milliarden Datenpunkte können in die Irre führen #Marketing #Marktforschung

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Wird sich als Trend wohl nicht durchsetzen Wird sich als Trend wohl nicht durchsetzen

Welches Ereignis eine Wirkung in der Zukunft erzeugt, kann man in der Gegenwart nicht wissen. Die kleinsten Ursachen, die etwa von Big Data-Maschinen in Echtzeit-Analysen noch gar nicht als wichtig erachtet werden, könnten enorme Wirkungen erzeugen und die Simulationsrechner ad absurdum führen. Am Ende bleibt Frust und Enttäuschung übrig. Big Data im Marketing ist nach Ansicht des Markenexperten Martin Lindstrom ein Ausdruck von Unsicherheit.

„Fast jedes große Konsumgüter-Unternehmen – von Unilever über Procter & Gamble bis hin zu Nestlé – arbeitet mit einer 60/40-Regel. Jedes Produkt muss von mindestens 60 Prozent der Konsumenten gegenüber den Konkurrenzprodukten bevorzugt werden. Aus Sicht der Produktentwicklung ist das großartig. Die Verantwortlichen für das Marketing und Branding jedoch geraten so in eine trügerische Komfortzone.“

Big Data habe ein ähnliches Verhalten hervorgerufen.

„Milliarden Datenpunkte lassen das Topmanagement glauben, dass es stets den Finger am Puls der Zeit hat –…

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Da sind sie, die Vorschläge für den Wettbewerb #CEOdesQuartals #Boardreport

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Es geht wieder los! Es geht wieder los!

Wir gehen in die zweite Runde des Wettbewerbs #CEOdesQuartals, der vom Magazin Boardreport ins Leben gerufen wurde. Über die Facebook-Eventseite wurden von Euch wieder Vorschläge mit einer kurzen Begründung gemacht – einige Vorschläge kamen auch auf dem klassischen Weg via E-Mail. Auf dieser Basis nominiert eine siebenköpfige Jury die Kandidaten für die Abstimmungsrunde. Wer die meisten Jury-Stimmen bekommt und mehr als einmal nominiert wurde, qualifiziert sich für das Finale. Da wir den oder die Siegerin unabhängig von der Kategorie Konzerne, Mittelstand und Gründer/Startups ermitteln, verzichten wir im Vorfeld auf die Kategorisierung, da die Abgrenzung manchmal schwierig ist. Entscheidend ist die Buntheit der Vorschläge, die sich von anderen Wettbewerben sympathisch unterscheidet. Zudem vereinfachen wir dadurch das Abstimmungsverfahren und reduzieren die Zahl der Nominierten – das Online-Voting beansprucht weniger Zeit 🙂

In einer Online-Umfrage wird dann auf einer 10er Skala abgestimmt: 1 bedeutet: Stimme überhaupt nicht zu; 10…

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