Über gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

Notizzettel: Mit Digitalisierung widerstandsfähiger werden #EconTwitter — ichsagmal.com

Um 12 Uhr habe ich ein Live-Interview mit Bernhard Steimel, Co-Autor der Business Resilience-Studie. Das Opus könnt Ihr hier kostenlos herunterladen. Ein paar Stichpunkte aus der Studie: Trendbook Business Resilience Eine robuste digitale Infrastruktur steigert die Widerstandsfähigkeit. 39 weitere Wörter

Notizzettel: Mit Digitalisierung widerstandsfähiger werden #EconTwitter — ichsagmal.com

Mobiles Arbeiten, mehr Vertrauen und Zusammenarbeit und die neue Dorfmitte – Alexandra Schmied und Birgit Wintermann bei #9vor9

StefanPfeiffer.Blog

Dr. Alexandra Schmied und Birgit Wintermann von der Bertelsmann Stiftung und dem Projekt Zukunft der Arbeit waren zu Gast bei #9vor9, den Digitalthemen der Woche. Und natürlich haben Lars und ich mit den beiden über Homeoffice, besser mobiles Arbeiten und ihre Studienergebnisse gesprochen. Ein Thema waren dabei, die Gesetze und Bestimmungen, die in Deutschland für Arbeitsplätze gelten oder auch: Wann steht der Betriebsstättenprüfer vor der Wohnungstür, um die Gegebenheiten des Homeoffice zu prüfen?

Wieder einmal gibt es kein schwarz-weiß. Einerseits sind Bestimmungen für die Gestaltung des Arbeitsplatzes und die Arbeit sinnvoll und notwendig, um Arbeitnehmer:innen und auch Unternehmen zu schützen. Andererseits kann eine Überregulierung mit zu detailverliebten Vorschriften dazu führen, dass schnelle und flexible Lösungen be- oder gar verhindert werden. Einen pragmatischen, regulatorischen Rahmen zu geben, scheint ja keine besondere deutsche Stärke zu sein, wenn man sich gerade umschaut.

Dabei wäre es das, was eigentlich gefragt ist. Und so die…

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Z-Superressort statt Digitalministerium? Eine Debatte zu den Vorschlägen von @DoroBaer und @lietzkow — ichsagmal.com

Kein Digitalministerium, sondern ein Superressort als Vorhut bei der Sicherung der technischen Souveränität bringen Staatsministerin Dorothee Bär und cnetz-Vordenker Professor Jörg Müller-Lietzkow in einem Gastbeitrag für die FAZ ins Spiel: „Schaut man nach Bayern und nach Hessen, so liefern die dort einge­rich­te­ten Digi­tal­mi­nis­te­ri­en auch nicht die eine lang­ersehn­te Nummer für alles Digi­ta­le, sondern die Zustän­dig­kei­ten…

Z-Superressort statt Digitalministerium? Eine Debatte zu den Vorschlägen von @DoroBaer und @lietzkow — ichsagmal.com

Corona-Politik als Wettkampf: Am deutschen Wesen… — ichsagmal.com

In Deutschland werde mehrheitlich eine Messlatte angelegt, nach der das Land besser und überlegener sein muss als andere Nationen. „Hat Deutschland jedoch im Nationenvergleich keinen Spitzenplatz, machen sich nicht nur bei Querdenkern Wut, Verzweiflung und Unsicherheit breit. 39 weitere Wörter

Corona-Politik als Wettkampf: Am deutschen Wesen… — ichsagmal.com

Z-Superressort statt Digitalministerium? Eine Debatte zu den Vorschlägen von @DoroBaer und @lietzkow — ichsagmal.com

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Über Eliten und die Desorganisation der Gesellschaft

Lektüreempfehlung

Die vornehmste Aufgabe der Libertären besteht nach Ansicht des Vulgärkapitalisten und Trump-Freundes Peter Thiel darin, einen „Ausstieg aus der Politik in allen Formen zu finden“.

„Was nach hehrem Ideal klingt, ist bei Lichte betrachtet nichts anderes als ein Freibrief für Steuerflucht und Verantwortungslosigkeit. Auch der konstruierte Antagonismus zwischen Politik und Technologie, der suggeriert, im Internet herrsche die große Freiheit, trägt zur Verkennung der Lage bei“, so. Die FAZ. Er redet der Demontage der Demokratie das Wort, die Trump auf seine Weise vier Jahre bearbeitete: Für Gewaltenteilung hat Thiel nichts übrig, die Presse betrachtet er als Feind, er spricht per Twitter zu seiner Gefolgschaft.

Die Politik darf das so nicht hinnehmen. „Sie muss die Banker und Manager mit der politischen Macht konfrontieren, muss sie als scheinbar Allmächtige entzaubern. Sie muss sie entlarven als jämmerliche Söldner“, fordert der Schweizer Publizist Frank A. Meyer. Das wird nicht ausreichen. Der Netzwerkforscher Manuel Castells hat das gut analysiert: Die alten und neuen Eliten (etwa Vulgärkapitalisten wie Thiel – er zählt gar zu den Protagonisten, die sich mit den alten Eliten koppeln) verbinden sich zur Absicherung ihrer Herrschaft bei gleichzeitiger Desorganisation der Gesellschaft.

Je stärker das Internet die Vernetzung vorantreibt und jeder nicht nur Empfänger von Botschaften ist, sondern auch Sender, desto stärker versuchen sich die alten Eliten abzusetzen, damit es nicht zu einem übermäßigen Vordringen von „gewöhnlichen“ Leuten in die innere Welt der Cliquen und des Klüngels kommt. Der Zugang zu den Netzwerken der Herrschenden bleibt versperrt. Nachzulesen im Standardwerk von Castells „Das Informationszeitalter I – Der Aufstieg der Netzwerkgesellschaft“.

Quartiersräte als Bindeglied

Die Zersplitterung der Gesellschaft und der Separatismus elitärer Gruppen ist auch nach Analysen des Wirtschaftswissenschaftlers Reinhard Pfriem ein großes Problem.

„Es gibt ein grundlegendes Defizit an der Möglichkeit politischer Artikulation“, mahnt der Ökonom und plädiert für die Entwicklung von institutionellen Formen, die tatsächlich wieder radikale Demokratie ermöglicht: „Es gibt in Berlin in einigen sozialen Brennpunkten der Stadt so genannte Quartiersräte, wo die heterogenen und zukunftsorientiert tätigen Akteure zusammengebracht und mit der darüber liegenden Ebene verkoppelt werden.“

Also ein Bindeglied zu den kommunalen und landespolitischen Instanzen. In der Hauptstadt sind es die Bezirksverordneten-Versammlungen und das Abgeordnetenhaus. Die gegenwärtige Form von repräsentativer Parlamentsdemokratie schwebe schon institutionell über dem, was Menschen wirklich bewegt. Pfriem bringt den Begriff der Agora ins Spiel, also den Ort der öffentlichen Verständigung und Kommunikation in der griechischen Antike. Das gilt nach seiner Auffassung auch für die Wissenschaft, die sich transparent zu zeigen und zu rechtfertigen hat sowie ihre von der Gesellschaft alimentierte Funktion unter Beweis stellen muss. 

China, Künstliche Intelligenz und digitale Bildung #DigitalX — ichsagmal.com

Hermann Simon: Wir müssen chinesischer werden. Was man in #China am besten tun kann, müsse man auch in China tun, betont der Gründer und langjährige Vorsitzende der Geschäftsführung des Beratungsunternehmens Simon-Kucher & Partners. Daher seine Formulierung „Wir müssen chinesischer werden“ und uns ein Beispiel an der Digitalisierung in China nehmen. Umgekehrt würde dies seit längerem…

China, Künstliche Intelligenz und digitale Bildung #DigitalX — ichsagmal.com

Von der Bierdeckel-Steuerreform zur Transaktionssteuer #EconTwitter — ichsagmal.com

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos diskutierten vor zwei Jahren Ökonomen auch über Ökonomik und stellten neue Ideen für die Wirtschaftswissenschaft vor. So richtig vom Hocker hauen mich die Überlegungen bislang nicht. 45 weitere Wörter

Von der Bierdeckel-Steuerreform zur Transaktionssteuer #EconTwitter — ichsagmal.com