Über gsohn

Diplom-Volkswirt, Wirtschaftsblogger, Livestreamer, Moderator, Kolumnist und Wanderer zwischen den Welten.

Warum #Industrie40 keine Revolution ist, die Additive Fertigung aber schon: #NEO19x Session am 28. November um 15 Uhr

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen


Die Thesen von Werner Koch, Geschäftsführer Excit3D GmH in Solingen:

  1. „Industrie 4.0“ und oft synonym verwendete Begriff wie „Internet ot Things“, „KI“ oder „Machine Learning“ stellen für die industrielle Fertigung keine Revolution dar, sondern stehen für eine evolutionäre Fortentwicklung.
  2. Individualisierte Massenfertigung und Losgröße 1 ist nur durch die Additive Fertigungsmethode wirtschaftlich realisierbar.
  3. 3D-Druck ändert fundamental die Art und Weise wie, von wem, wann und wo Produkte hergestellt werden. 

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Neoklassik und Keynes waren gestern. Was kommt morgen? #NEO19x Session am 27. November (10 Uhr)

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Die Thesen von Oleksiy Khoroshun, Professor für Volkswirtschaftslehre:

1. Die Mainstream-Wirtschaftstheorien basieren auf der analytischen Modellierung repräsentativer, rational agierender und zum Gleichgewicht strebender Wirtschaftsagenten. Dies ist das Ergebnis reiner Introspektion, ein intensives Studium menschlichen Verhaltens zeigt jedoch anderes.

2. Die Wirtschaftstheorie kann in Zukunft von Erkenntnissen und Entwicklungen in anderen Bereichen profitieren:a.

Psychologie -> Verhaltensökonomikb.

Statistik, Physik und Big Data -> Econophysikc.

Neurowissenschaft -> Neuroökonomied.

Computermodellierung und nichtlineare Dynamik -> agenten-basierte Ökonomik

3. Der agenten-basierte Ansatz nutzt die computergestützte Simulation einer Vielzahl von heterogenen, interagierenden Agenten, die nur beschränkt rational sind und ihre Verhaltensregeln durch Interaktion mit der Umgebung ändern können. Dabei ist das Erreichen eines Gleichgewichtszustandes in solchen Systemen zwar eine mögliche Situation, stellt aber keine notwendige Bedingung für die Analyse dar.

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Über den methodologischen Bullshit der Mainstream-Ökonomik: #NEO19x Session am 28. November (12 Uhr)

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Auf dem Projektblog der Next Economy Open habe ich ja schon etwas skizziert, mit welcher Session-Idee ich in diesem Jahr aufwarten will.Ich reibe mich am methodologischen Bullshit der Mainstream-Ökonomik. Der Ausschluss von Ereignissen und Relationen, die Ignoranz kommunikativer Welten und die selbstbezüglichen Modellwelten demontieren die Wirtschaftswissenschaft. Wir brauchen etwas Neues: Keine Powerpoint-Weisheiten, die den Studierenden an den Hochschulen zum Auswendiglernen in die Ohren gegeigt werden. Aber die verlangen teilweise danach. Bitte, bitte gib uns ein Skript zum Auswendiglernen, damit wir den Methodenstreit in der Ökonomik auch richtig runterleiern können oder genau beschreiben, wie eine neue Theorie der Öffentlichkeit lautet in Zeiten privatisierter Öffentlichkeiten im Social Web. Alles schön in den Spuren des Dozenten. Nur nicht mit eigenen Recherchen und Überlegungen die Dinge durchforsten. Der Wissenschaftsphilosoph Paul Feyerabend hat das in…

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#9vor9 ohne Basche, aber u.a. zum Thema Digitalkompetenz in der Regierung

StefanPfeiffer.Blog

Heute habe ich nach meinem Urlaub mal wieder bei #9vor9 mitgemacht. Gunnars und meine Themen: Funklöcher und Digitalkompetenz in der Bundesregierung, die arme Doro am Katzentisch, Grundlagenforschung und Firmengründungen in Deutschland (Gunni macht Werbung für seinen Beitrag) Tesla in Deutschland, Hausputz beim Daimler, Wasserstoff nicht für Autos und wie reagieren wir auf rechte Parolen, AfD-Sprüche, gar Hassreden, wann sollten wir überhaupt reagieren. Und das alles ohne den Urlauber Basche, der uns dieses Hundi-Titelbild per Twitter geschickt hat.

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Die Zukunft der Innovation – Kurzweils Gesetz und sein wirtschaftlicher und sozialer Kontext #NEO19x

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Drei Thesen des Sessiongebers Prof. Dr. Frank Witt:

1. These

Wer die Verbesserung des Bestehenden zum Ziel hat wird bei grundlegenden Innovationen wie der digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft scheitern: Weniger Freiheit und mehr bürokratische Herrschaft, mehr Ungleichheit und weniger Solidarität sind die absehbaren Konsequenzen.

2. These

Zukunftsgestaltung braucht Utopie und einen Diskurs der ausgehend von einer wünschenswerten Zukunft, Future – Back geführt wird. Dazu müssen Strukturen, Systembildung und Systemveränderung von Wirtschaft und Gesellschaft kritisch analysiert und infrage gestellt werden.

3. These

Humanismus muss an eine realistische, dem Stand der Wissenschaften entsprechendes Verständnis der physikalischen, chemischen, biologischen und psychologischen Bedingungen der Bildung sozialer Systeme gekoppelt sein; sonst wird er zur Ideologie, die die Ausnutzung menschlicher Gefühle und individuellen Bewusstseins, grundsätzlich nicht anders zu verstehen als evolutionär entstandene Algorithmen, zu politischen und wirtschaftlichen Zwecken verschleiert.

Einschalten am Mittwoch, den 27. November, um 14 Uhr:

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Wohin entwickelt sich das Content Marketing? #NEO19x Session von @digitalnaiv am 26. November (17 Uhr)

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Der BdP hat mit seiner Umbenennung in Bundesverband der Kommunikatoren eine kontrovers diskutierte aber letztlich doch nachvollziehbare Entscheidung getroffen und sich damit vom Begriff Pressesprecher emanzipiert. Das konnte ich auch auf einem Panel des Kommunikationskongresses in Berlin spüren, das ich gemeinsam mit Birgit Heinold und Lars Basche von Archetype sowie Stefan Pfeiffer von IBM bestritt. Es ging um Live-Kommunikation, die wir in sechs Wochen bei der Think At IBM umsetzten. Die Vorteile skizzierte Heinold: Unmittelbarkeit — kein Fake, kein Posing.

Natürliches Storytelling initiiert spannendere Gespräche über die Marke. Entwicklung eines Community-Gefühls unter den Zuschauern. Synchrone Kommunikation garantiert mehr direkte Aufmerksamkeit. Aufbau enger und langfristiger Beziehungen zu Kunden — vor und hinter der Kamera. Vervielfachung der gesamten Kommunikation, insbesondere bei Veranstaltungen und Messen. Trotz des Live-Charakters sind die Inhalte auch im Anschluss, im „Long Tail“, verfügbar und länger für Marketing und Vertrieb nutzbar. Die Live-Aktivitäten liefern den Experten von IBM umfangreiches…

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Sind das Zeiten für Panem et circenses (Brot und Spiele)? Die @WinfriedFelser Session auf der #NEO19x am 27.11. (13 Uhr)

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Heilige ZornEin paar Anmerkungen von Winfried Felser, die er auf LinkedIn veröffentlich hat:

Mehr denn je stellt sich die Frage, was adäquate Events und Moderationen und Redner-Beiträge in diesen spannenden Zeiten sind. Ob die Zukunft utopisch oder dystopisch sein wird, scheint noch unentschieden.

Langweilig scheint leider keine Option. Die Narrative der Disruptions-Wolke stehen wie wenig anderes für die Erschütterung der alten Mächte. Unsicherheit ist sicher. Sonst wenig. Sind das Zeiten für Panem et circenses (Brot und Spiele)? Reicht uns ab und zu ein heiliger Schauer und ansonsten Beliebiges vor den Canapes. Müsste wir nicht viel öfter genervt sein? Wenn die Muster zu brechen sind, sollten wir dann nicht auch für Events über unsere Muster nachdenken? Inwieweit unterstützt die Klassik überhaupt die Notwendigkeit der Disruption?

Dafür möge ein Diskurs zum Theater erlaubt sein. Von dem Wenigen, was dem Autor im Rahmen der gymnasialen Bildung blieb, ist die Diskussion um das Selbstverständnis der…

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