Kurz zitiert: Wie vor 50 Jahren die Softwareindustrie „entstandt“

StefanPfeiffer.Blog

Nur kurz zitiert.

Am 23. Juni 1969 hat IBM angekündigt, Hard- und Software künftig separat in Rechnung zu stellen – ein Gründungsmoment der unabhängigen Softwarebranche.

über Vor 50 Jahren: Unbundling – Impuls für eine unabhängige Softwareindustrie | heise online

Vor 50 Jahren kündigte also IBM an, Hardware und Software getrennt zu trennen, die Initialzündung der Software-Industrie, wie wir sie kennen und vieler Firmen, die wir noch kennen von SAP über die Software AG bis zu CA.

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Lesetipp Digitalisierung: Von harter Arbeit, Mut zum Üben um dem Fluch der zu frühen Geschäftsidee – Kommentar zu Günter Dueck

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Leider habe ich ihn während der Think at IBM in Berlin verpasst, den Gunter Dueck, ehemaliger Kollege bei der IBM, Querdenker, „Wild Du(e)ck“ und heute gefragter Sprecher und Kolumnist. Hier findet Ihr das Livestudio-Interview mit Petra Bührer, Gunter Dueck und Gunnar Sohn. Doch ein bisschen Dueck bekomme ich immer mal mit durch seinen Blog und Newsletter oder wie diesmal über ein Artikel, den er zum Thema Digitalisierung für die iX geschrieben hat.

Und in vielen seiner dort getroffenen Aussagen finde ich mich natürlich wieder. Viele der durchscheinenden Frustrationen teile ich. Gerade als jemand der etwas älter ist, sich aber noch ganz fit im Hirn fühlt und durchaus auch mal Ideen hat, finde ich die allenthalben praktizierten Trend, vor allem die „Älteren“ (Dueck spricht von Menschenballast) zu entsorgen, extrem fragwürdig, aber die Quartalszahlen müssen halt stimmen. Jüngere sind billiger und haben vermeintlich die Skills, die man im digitalen Zeitalter braucht…

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Ja, wir brauchen Solidarität mit Politikern, die Flagge zeigen, aber wir brauchen noch viel mehr – Replik auf Gustav Seibt

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Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit als freier Journalist bei der WNZ, wo ich das Handwerk lernte und mir einige Mark dazu verdiente. Nach kurzer Zeit lernte ich die Lokalpolitiker und deren Alltagsgeschäft näher kennen. Mehrere Abende – meist am Freitag oder Wochenende – habe ich den damaligen Landrat Gerhard Bökel quasi verfolgt … von einer Karnevalssitzung zur nächsten. Drei oder vier Sitzungen haben wir gemeinsame besucht. Eigentlich hätten wir ein Auto nehmen können.

Oder ich habe über die Lokalpolitik in meinem Heimatort –  4 Orte, die zu einer Stadt zusammengeschlossen wurden – berichtet und beobachtet. Sehr oft ging es dort doch nach dem Motto, wenn Du dem Bau des Sportplatzes in Ort A zustimmst, bekommt Ort B im kommenden Jahr das Feuerwehrhaus durchgewunken. Persönlicher Höhepunkt war dann vor einer Kommunalwahl, als Vertreter dreier unterschiedlicher Parteien mich fragten, ob ich nicht für sie kandidieren wolle.

Lokalpolitik ist auch…

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Was soll ich als Überschrift wählen oder von Open Source, Kapitalismus, Github, Microsoft und überhaupt

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Die Tage hatte ich im IBM Livestudio während der Think at IBM eine Diskussion zum Thema Freier Code für freie Bürger organisiert. Es ging darum, ob und warum in der öffentlichen Verwaltung nicht viel mehr auf Open Source-basierende Lösungen eingesetzt werden. Michael Seewald „pöbelte“ (eigener O-Ton) gegen Poltik und Anbieter proprietärer Software wie auch IBM herum.

Irgendwie fühl(t)e ich mich da als jemand, der bei IBM arbeitet, aber wie viele Kolleginnen und Kollegen durchaus den Sinn vom Open Source-Lösungen einsehen, ja promoten, schon ein wenig angegriffen und über einen Kamm geschert, gerade mit einer Microsoft, die ja erst seit vergleichsweise kurzer Zeit versucht, auf den Open Source-Zug aufzuspringen. Schon vor der angekündigten, geplanten Übernahme von Red Hat gab es eine lange Historie der IBM, in der man aktiv und mit Personal in der Open Source-Szene mitarbeitet und Code beisteuert.

Doch die Geschichte geht weiter: Auf heise online bin…

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„Ich bin zu alt, um nur zu spielen, Zu jung, um ohne Wunsch zu sein“ – Wie hält es die Gesellschaft mit radikalem technologischem Wandel? @UniGraz

Von Rita Strohmaier, Marlies Schütz und Stella Zilian

„Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“, fragt Gretchen Faust in Goethes gleichnamiger Tragödie. Nun, vermutlich nicht so. Schließlich ließ sich Faust, der wohl berühmteste Wissenschaftler in der deutschen Literaturgeschichte, auf einen Pakt mit dem Teufel ein, weil er an der Fähigkeit der Wissenschaft, die Natur tatsächlich zu begreifen, (ver)zweifelte. Heute, im Zeitalter der Digitalisierung, scheint die Gesellschaft dem Deus ex Machina, dem Gott aus der Maschine, hinterher zu pilgern. Der Staat tut das seinige dazu, den Technologiewandel – etwa in der Biologie, den Medien, oder der Robotik, – zu orchestrieren. Ohne den Teufel an die Wand zu malen, sollten wir uns die Frage stellen, ob und wie wir mit den aus der Diffusion neuer Technologien resultierenden Veränderungen aus sozioökonomischer Sicht Schritt halten können. Ist das bestehende System fähig, radikalen technologischen Wandel über kurz oder lang zu kontrollieren? Wenn nicht, welchen Gefahren ist die Gesellschaft dann ausgesetzt? Die nachfolgenden Beispiele zeigen die Aktualität des (vermeintlich) faustischen Erkenntnisstrebens sowie die Absurditäten und Risiken im Kontext der heranrollenden Technologiewelle.

„Es leuchtet! seht! – Nun läßt sich wirklich hoffen, Daß, wenn wir aus viel hundert Stoffen […]
Den Menschenstoff gemächlich komponieren,
In einen Kolben verlutieren
Und ihn gehörig kohobieren,
So ist das Werk im stillen abgetan.“ (Goethe 1986, S. 210, V. 6848-V. 6854)
(Faust. Der Tragödie zweiter Teil., Fausts ehemaliger Famulus Wagner zu Mephistopheles)

Ende 2017 berichteten Medien in den USA, dass es einem kanadischen Wissenschaftler gelungen sei, einen Pockenstamm künstlich im Labor zu erzeugen. Bevor sie 1979 durch die WHO für ausgerottet erklärt werden konnten waren die Pocken für den Tod von 300 Mio. Menschen verantwortlich. Im konkreten Fall handelte es sich zwar um die künstliche Erzeugung von Pferdepocken, allerdings können jene Techniken, die für die Herstellung dieses Virus eingesetzt wurden, auch dazu verwendet werden, das für den Menschen gefährliche Pockenvirus zu rekonstruieren. Gereicht synthetische Biologie nun zum Fluch, wenn sie den künstlichen Nachbau von Viren gestattet, deren Auslöschung sich die Medizin zurecht auf die Fahnen heftet? Oder ist sie ein Segen, wenn auf ihrer Basis andere Krankheitserreger wie die Influenza bekämpft werden könnten? Die wissenschaftliche Leistung dahinter – das mechanische Aneinanderfügen kleinster Teile synthetischer DNA zu einem viralen Genom – ist immens; allerdings hinkt der gesetzliche und regulatorische Rahmen, der die Gefahr von Missbrauch eindämmen soll, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene den Forschungsleistungen hinterher: So haben es einzelne Staaten noch immer nicht geschafft, die Biowaffenkonvention von 1972 hinlänglich umzusetzen.

Ähnlich ist es im Fall der CRISPR/Cas9-Methode, einem bahnbrechenden gentechnischen Verfahren für das gezielte Ausschneiden und Bearbeiten von DNA. Sie könnte den Kampf gegen Krebs und virale Krankheiten revolutionieren. Nicht zuletzt deshalb wurde CRISPR/Cas9 im Jahr 2015 von Science zum „Durchbruch des Jahres“ gekürt. Gleichzeitig vereinfacht sie aber auch das Eingreifen in das humane Genom und damit Embryo-Design. Im selben Jahr veröffentlichten daher namenhafte Wissenschaftler in Nature einen Kommentar, in dem sie sich gegen die Genom-Editierung in Embryonen aussprachen und vor unabsehbaren Folgen für künftige Generationen warnten. Trotzdem ließ der chinesische Genetiker He Jiankui zwei Embryonen austragen, deren DNA so geändert wurde, dass die beiden Mädchen immun gegen HIV – dafür aber anfälliger für Influenza – sind: Lulu und Nana, die ersten genmanipulierten Menschen. Sein Experiment, das letzten November publik wurde, stellt keinen technologischen Durchbruch dar; er war schlichtweg der Erste, der es wagte diese gefährliche Grenze zu überschreiten. Und das wohl ohne seine Universität oder nationale Behörden davor in Kenntnis zu setzen. In jedem Fall drängt sich die Frage auf, ob wir von der Erschaffung des Homunkulus, eines künstlichen Menschen, wie ihn Wagner, der frühere Schüler von Faust, ins Leben gesetzt hat, nicht mehr weit entfernt sind.

„Ich bin zu alt, um nur zu spielen,
Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.“ (Goethe 1986, S. 53, V. 1546-V. 1547) (Faust. Der Tragödie erster Teil., Faust zu Mephistoteles)
In einer britischen Umfrage, bei der 1000 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 und 17 Jahren zu ihrem Traumberuf interviewt wurden, gaben mehr als ein Drittel an, Youtuber werden zu wollen; ein Fünftel entschied sich für Blogger oder Vlogger. Demzufolge sieht sich die Hälfte der Befragten als Influencer, ein Job, der erst durch die Digitalisierung entstanden ist. Auf den Plätzen drei bis fünf folgen eher traditionelle Berufswünsche wie Musiker, Schauspieler und Filmemacher. Immerhin sieht sich jeder sechste Jugendliche in Zukunft noch als Arzt bzw. Krankenpfleger. Die auf sozialen Medien verbreiteten Beiträge sind jedoch keineswegs Spielereien; als Influencer lässt sich auch gutes Geld verdienen. So bietet man sich als idealer Träger für Werbebotschaften an, damit Unternehmen die gewünschten Zielgruppen auch noch in einem Zeitalter erreichen, in dem ein Gros der Kommunikation und Interaktion online abläuft und traditionelle Medien wie Fernsehen und Radio an Bedeutung verlieren.
Ein Viertel der Befragten gab letzten Endes Kreativität als Grund dafür an, YouTuber werden zu wollen.

Kreatives Denken wird auch im Zuge der sogenannten vierten industriellen Revolution stark nachgefragt werden, da diese Eigenschaft schwer von smarten Maschinen repliziert werden kann. Je mehr ein Arbeitnehmer über diese Eigenschaft verfügt, argumentieren Frey und Osborne, desto geringer die Wahrscheinlichkeit, in Zukunft durch einen Computer ersetzt zu werden. Ihrer Studie nach drohen traditionelle Berufsfelder von der Digitalisierung und Automatisierung überrollt zu werden. Dies beträfe rund 47% der Beschäftigung in den USA. Die globale Dimension der sich anbahnenden Technologiewelle zwingt aber auch uns dazu, uns diesen Herausforderungen zu stellen. Schließlich kann nicht jeder sein Geld auf Youtube verdienen.

„Geheimnisvoll am lichten Tag,
Läßt sich Natur des Schleiers nicht berauben,
Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag,
Das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben.“ (Goethe 1986, S. 28, V. 672-V. 675) (Faust. Der Tragödie erster Teil. Faust mit sich allein).

Maschinen erledigen heute etwa 80 Prozent der Arbeitsschritte in der Automobilproduktion. Was die neue Generation von Robotern wesentlich von ihren Vorgängern unterscheidet, ist die Ausstattung mit künstlicher Intelligenz: die Fähigkeit, mit Hilfe von Algorithmen menschenähnliche Intelligenz nachzuahmen. Damit mutieren sie vom verlängerten Arm zum ersetzbaren Kopf der Arbeitnehmerin.

2017 wurde erstmals einem humanoiden Roboter namens Sophia die Staatsbürgerschaft verliehen, und das ausgerechnet in Saudi-Arabien, einem Land, in dem Menschen- und insbesondere Frauenrechte eine untergeordnete Rolle spielen. Da mutet es schon seltsam an, wenn Geschlechtergleichstellung zwar radikal abgelehnt, aber die formale Gleichstellung von Mensch und Maschine als Symbol der Fortschrittlichkeit des Staats propagiert wird. Mit letzterer sind jedenfalls eine Reihe von tiefgreifenden moralphilosophischen und ethischen Fragen verbunden, die höchste Priorität auf der politischen Agenda haben sollten. Zu Beginn dieses Millenniums entwickelte sich aus diesem Denken heraus auch der interdisziplinäre Ansatz der „robot ethics“, welcher sich unter anderem mit möglichen Modellen der Ko- Existenz von Mensch und humanoidem Roboter beschäftigt. Die Erforschung sozialer Aspekte technologischen Fortschritts sind unerlässlich, zumal die Entwicklung künstlicher Intelligenz rasch an Fahrt gewinnt und man jetzt schon – ähnlich wie beim Klimawandel – einen technologischen Singularitätspunkt befürchtet, ab dem künstliche Agenten den Menschen ausbooten.
Zurück zur Gretchenfrage:

Wie halten wir es mit radikalem technologischem Wandel? Die Beispiele zeigen, dass disruptive Innovationen Wirtschaft und Gesellschaft bereits jetzt in vielerlei Hinsicht fordern. Ob wir eine befriedigende Antwort finden, wird erst die Zukunft weisen. Trotzdem kommen wir nicht umhin, uns der unbequemen Frage zu stellen und auch nachkommende Generationen darauf vorzubereiten. Gerade dafür bedarf es aber eines Staats, der sowohl unternehmerisch denkt, indem er Wissenschaft und Innovation fördert, als auch sozial handelt. Dies impliziert, ethische Normen zu formulieren und das Rahmenwerk zur Einhaltung derselben anzupassen, wenn sich wie bei synthetischer Biologie oder fortgeschrittener Robotik neue Herausforderungen auftun. Beschäftigten, die von Automatisierung bedroht sind, gilt es ein soziales Netz und neue Bildungschancen zu bieten, um die möglichen Folgen technologischer Arbeitslosigkeit abzufedern.

Politische Maßnahmen müssen zielgerichtet und auf Dauer ausgelegt sein; sich technologischem Wandel auf der innovationspolitischen Ebene euphorisch hinzugeben und ihn gesellschaftspolitisch zu verteufeln hinterlässt nur eine größere Kluft zwischen dessen Gewinnern und Verlierern. Und man sollte sich dabei vergegenwärtigen, dass radikaler technologischer Wandel schon so alt ist wie die Menschheit selbst, und Innovationen seit jeher die Triebfeder wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung darstellen. Oder wie der Teufel zu Faust sagte:

„Gestaltung, Umgestaltung
Des ewigen Sinnes ewige Unterhaltung“ (Goethe 1986, S. 193, V. 6287-V. 6288) (Faust. Der Tragödie zweiter Teil. Mephistopheles zu Faust)
Referenzen:
Goethe, J. W. (1986): Faust. In: J. W. G.: Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Hrsg. v. Erich Trunz. Bd. 3. München: dtv.

Die Autorinnen beschäftigen sich mit dem Forschungsprojekt: „Wie smarte Maschinen Österreichs Wirtschaft verändern“. Das Team setzt sich zusammen aus dem Projektleiter, Professor Heinz D. Kurz, sowie zwei Post-Docs (Marlies Schütz und Rita Strohmaier) und einer Dissertantin, Stella Zilian.

Neue Formate sind gefragt: In Journalismus, in „Unternehmenskommunikation“ und Marketing: Unformatiert, roh, echt, nah dran …

StefanPfeiffer.Blog

Derzeit wegen der Vorbereitung des IBM Livestudios voll „busy“. Komme kaum dazu, zu bloggen und zu zwitschern. Aber eine E-Mail hat mich fasziniert. Das journalistische Experiment oder Projekt von Gabor Steingart. Ich gebe zu, ich lese „nur“ seine tägliche E-Mail, lausche selten seinen Podcasts, finde aber die „textuellen“ Inhalte oft spannend.

Nun startet Gabor Steingart mit Weggefährten ein neues Experiment – unter Beteiligung von Axel Springer, also des Verlages. Ok, ich bin als Kind der 70er/80er Jahre und Leser von Wallraff da belastet … Doch zurück zum Vorhaben:

Als Symbol eines neuen Miteinanders bauen wir eine schwimmende Bühne für den Journalismus einer neuen Zeit. Das erste Redaktionsschiff Deutschlands: die “Pioneer One”.

Das 40 Meter lange und 7 Meter breite Medienschiff mit Elektroantrieb wird ab Frühjahr 2020 inklusive Newsroom, Tonstudio und Event-Bereich täglich auf der Spree inmitten des Berliner Regierungsviertels unterwegs sein. Hier arbeitet die Redaktion, hier können sich Leser, Politiker…

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Die das Staunen noch nicht verlernt haben …

Wortspiele: Ein literarischer Blog

Querblatt über Gedichte von Sigurður Pálsson

Island

Wie spannend es ist, einen neuen Gedichtband aufzuschlagen! Wie wird es sein, die ersten Zeilen zu lesen? Öffnet sich eine Tür, eine unbekannte gar, oder knallen sie einem den Zugang vor der Nase gleich wieder zu, so nach dem Motto: „Was willst du denn? Was hast du hier zu suchen? Schaust du wieder nur nach den Kleidern, die ich trage? Hinfort mit dir. Dummkopf!“

Nachdem also die „Formalitäten“ (welche der Rezensent so liebt) geklärt sind, kann es mit „Feuer und Schatten“ losgehen. Und es fängt gut an. Richtig und noch viel wichtiger: Man versteht die Worte, die Zeilen, sogar gleich, unmittelbar und fast ein wenig zu viel. Barrierefreier Zugang.

Man hört die Angesprochenen schreiben, singen, philosophieren … und jene Stimme. Ein Weiterlesen ist für den Moment gar nicht möglich. Innehalten ist angesagt, um den Stimmen zu lauschen. Eine wohlige Erkenntnis muss erst einmal…

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