Revival für: „Wie wir Kanzlerin Merkel besiegten – über den Piratensender der Regierungschefin“

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Immer wieder aktuell

Hurra. Es ist mal wieder soweit. Die Landesmedienanstalten prüfen nach einem Bericht der FAZ, ob die Video-Angebote von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) als Rundfunk eingestuft werden müssen. Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) beschäftige sich mit dem Podcast „Die Kanzlerin direkt“ und dem Format „Live aus dem Kanzleramt“, so Medienanstalten-Sprecher Sven. Die Medienaufsicht prüfe zudem weitere Angebote staatlicher Öffentlichkeitsarbeit wie auch Parlaments- und Parteienfernsehen.

Die Video-Angebote der Bundeskanzlerin waren in dieser Woche in die Kritik geraten. Das Nachrichtenportal „Buzzfeed“ hatte in Zweifel gezogen, dass es sich dabei lediglich um Öffentlichkeitsarbeit handle. Vielmehr könne insbesondere der Podcast „Die Kanzlerin direkt“ auch unter den Rundfunkstaatsvertrag fallen.

Irgendwie wiederholt sich diese Geschichte. Deshalb veröffentliche ich zur Feier des Tages das Kapitel „Wie wir Kanzlerin Merkel besiegten – über den Piratensender der Regierungschefin“ aus unserem Buch „Livestreaming mit Hangout on Air“, 2014 erschienen im Hanser Verlag.

Das erste virtuelle…

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Medienresonanz der #StreamingKonferenz #AktionstageNetzpolitik

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Das geniale Team der StreamingKonferenz

Noch mal für die Statistik zur Wirkung der #StreamingKonferenz der Bundeszentrale für politische Bildung: 46 Sprecherinnen und Sprecher, 40 Konferenzschaltungen, 31 Standorte von Tiflis bis Berlin sowie Bonn, rund 20 Stunden Videomaterial, 12 Stunden Livestreaming mit Moderation, 4 Außenreportagen in Bonn und rund 30.000 Abrufe der Videos (Status am Abend der StreamingKonferenz – sind natürlich noch viele Klicks dazu gekommen).

Was noch wichtiger ist, sind die Botschaften von der StreamingKonferenz, die den Weg in die Medien fanden:

Zum Auftakt der „Aktionstage Netzpolitik und Demokratie“ veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung eine Konferenz, die komplett im Internet übertragen wird. Interessierte können von 10.00 bis 22.00 Uhr bundesweite Veranstaltungen, Gespräche und Interviews zu netzpolitischen Themen live verfolgen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte.

Um das Thema Netzpolitik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken, starten die Bundeszentrale und Landeszentralen für politische Bildung die „Aktionstage Netzpolitik &…

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Braatz und die Frage, ob man als Führungskraft twittern sollte

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Auf Twitter gibt es ja dazu eine kleine Kontroverse mit dem so erfahrenen Kommunikator Braatz aka @ratingagentur.
Er leidet wohl auch an überschüssigem Meinungsdruck, denn er beurteilt eine Live-Sendung, ohne sie wirklich gesehen zu haben.

In meiner Notiz-Amt-Kolumne wollte ich die Frage, ob man als Führungskräft twittern sollte, näher behandeln.

Wie seht Ihr das? Alles delegieren oder auch mal selber machen?

Und der Braatz, der textet auf seiner Website so schön.

Kostprobe:

„Auf dem 4. Assetmanagement-Tag – 16. Fondsrating-Tag sprechen wir über AIF im Bereich Immobilien und über die erste AIF-AG. HTB und BakerTilly werden darüber sprechen und diskutieren…

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Hängen Deutschland und Europa in der KI-Forschung hinterher?

Kritiken an der EU-Copyright-Reform werden als Fake News oder Desinformation denunziert #EU_Colloquium @AxelVossMdEP

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Ich weiß nicht, was den Deutschen Journalisten Verband geritten hat, den verlegerhörigen Brief zu unterzeichnen, um für die so genannte EU-Copyright-Reform zu werben (als DJV-Mitglied distanziere ich mich von dieser plumpen PR-Maßnahme).

In einem Brief an die Abgeordneten erklären DJV & Co. ihre Unterstützung für die Beschlussempfehlungen des Rechtsausschusses des EU-Parlaments. „Die Kompromissvorschläge schaffen eine belastbare Arbeitsgrundlage für die dann folgenden Abstimmungen mit den Regierungen und der Kommission“, heißt es darin.

Der Ausschuss hatte sich mit knapper Mehrheit für die Einführung von Upload-Filtern und für ein europaweites Leistungsschutzrecht (LSR) ausgesprochen. In dem am Montagabend abgeschickten Brief an die Parlamentarier heißt es: Die erreichten Kompromisse würden nun erneut durch die Beschwörung von Untergangsszenarien und durch gezielte Desinformationskampagnen im Interesse global agierender Internetunternehmen infrage gestellt.

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