Digitale Transformation scheitert oft schon am Wollen und Können #NEO15 #Session @RalfKreutzer

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Mehr anstrengen Mehr anstrengen

Keine digitale Transformation ohne ein professionelles Change-Management, so dass von Professor Ralf T. Kreutzer eingereichte Session-Thema für den zweiten Tag der Next Economy Open.

Seine Thesen:

Die digitale Transformation scheitert oft schon am Wollen. Aber selbst wenn ein Wollen exisitiert ist, fehlt es noch zu häufig am Können! Denn ein Transformationsprozess muss professionell gemanagt werden.

Manager überschätzen im Transformationsprozess „Facts and Figures“ – die emotionale Seite wird dagegen unterbewertet.

Manager sind häufig für Change-Prozesse nicht ausgebildet. Deshalb scheitern beide so oft.

Das Fachgebiet von Professor Kreutzer: Marketing, Dialog-Marketing, Online-Marketing, CRM, Strategisches Marketing, Internationales Marketing.

Liste seiner Veröffentlichungen.

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#NEO15 Keynote von @th_sattelberger – “Unternehmensbürger, digitale APO und Offline-Rebellen“: Geschlossene Kasten aufbrechen #VW #dieselgate

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Aktueller denn je! Aktueller denn je!

Der VW-Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh fordert, dass sich nicht nur die Struktur, sondern auch die Führungskultur des Autokonzerns ändern muss. Man brauche ein Klima, in dem Probleme nicht versteckt, sondern offen an Vorgesetzte kommuniziert werden. „Wie wahr“, kommentiert FAZ-Redakteur Carsten Knop. Wahr sei darüber hinaus, dass auch Osterloh Teil eines Systems war, das exakt die Kultur hat entstehen lassen, die er nun kritisiert. „Winterkorn hatte einen Hofstaat von Menschen um sich, die von seiner Karriere abhingen. Osterloh gehört dazu. Insofern sagt Osterloh zwar das Richtige, doch sollten seine Kollegen bei der IG Metall darüber nachdenken, ob nicht auch ihr Spitzenvertreter im Hause Platz für einen Neuanfang machen sollte“, fordert Knop und trifft ins Schwarze.

Thomas Sattelberger geht sogar noch ein paar Schritte weiter:

„Man muss Mitbestimmung anders diskutieren. Wir sollten im Grundgesetz das Recht eines mitarbeitenden Menschen auf Meinungsäußerung verankern“, fordert Sattelberger im Vorfeld der Next Economy Open…

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Post vom #Generalbundesanwalt

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Fragen stören die Einweg-Kommunikatoren Fragen stören die Einweg-Kommunikatoren

Sehr geehrte Damen und Herren,

bitte senden Sie mir Folgendes zu:

Der Generalbundesanwalt hat laut Medienberichten ein Ermittlungsverfahren gegen die Betreiber des Weblogs Netzpolitik.org wegen des Verdachts auf Landesverrat eingeleitet. Auslöser ist die Veröffentlichung von Dokumenten des Verfassungsschutz, die als vertraulich eingestuft wurden und von Plänen der Internet-Überwachung durch die „Erweiterte Fachunterstützung Internet“ berichten.

Folgende Fragen: Wie bewerten Sie den Quellenschutz von Medien bei kritischen Berichten gegen staatliche Organe?

Wie beurteilen Sie die Gefahr einer Demontage der Pressefreiheit, die durch Ihr Ermittlungsverfahren gegen Netzpolitik.org ausgelöst werden könnte?

Der Vorwurf des Landesverrats gegen Journalisten wird von Juristen und Politikern als heikel eingestuft. Nach der Spiegel-Affäre Anfang der sechziger Jahre, in der ein solcher Vorwurf erhoben wurde, wurde davor gewarnt, dass durch das Vorgehen der Behörden der unabhängige Journalismus in Gefahr geraten könne. Es ging um eine Abwägung zwischen strikter Geheimhaltung und dem zentralen Grundrecht auf Pressefreiheit. Wie…

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Amazon-Manager, Branson und Co. – #Linkedin als Verknüpfungsmaschine für Autoren

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Matchen wir uns auch auf Linkedin? Matchen wir uns auch auf Linkedin?

Das Business-Netzwerk Linkedin macht über die Blogfunktion ab heute nun auch seine deutschsprachigen Mitglieder zu Autoren, die über normale Statusmeldungen hinausgehen. Läuft nun alles doppelt-gemoppelt, weil man ja noch den eigenen Blog als Spielwiese hat, medium.com nutzt und auf Facebook-Seiten immer mehr Inhalte exklusiv ausspielt? Für mich ist der jeweilige Kontext interessant und die Matching-Funktionen, die hinter den einzelnen Plattformen liegen. Basis meiner Publikationen bleibt selbstverständlich ichsagmal.com, weil hier das gesamte Themenspektrum meiner Veröffentlichungen sichtbar wird.

Facebook ist unverzichtbar, weil es als Internet im Internet die meisten Nutzer anspricht. Medium.com ist für mich ein Platz für anspruchsvolle Diskurse zu politischen und wissenschaftlichen Themen. Linkedin könnte sich als Verknüpfungsmaschine für Wirtschaftsthemen bewähren. Über Tags und über die Redakteure des Business-Netzwerks, die nach Mitgliedern suchen, die etwas Interessantes zu bestimmen Themenschwerpunkten veröffentlicht haben oder etwas veröffentlichen könnten.

Gehe es zum Beispiel um Bildung, könnten Professoren identifiziert…

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Fake-Profile am Fließband – Abzocke bei Dating-Plattform Lovoo?

Geglückte Paarbildung

Geglückte Paarbildung

Nach Recherchen des Computermagazins c’t könnte die Flirt-Plattform Lovoo ihren Nutzern mit unlauteren Tricks viel Geld aus der Tasche gezogen haben. Wie c’t in seiner aktuellen Ausgabe 21/15 schreibt, nähren die vorliegende Unterlagen den Verdacht, dass Lovoo in erheblichem Umfang virtuelle Nutzerinnen („Fake-Profile“) angelegt hat, die automatisiert andere Profile zu Interaktionen auf der Plattform verleitet haben – auch zu kostenpflichtigen.

Lovoo nach eigenen Angaben mehr als 36 Millionen Kunden in 17 Ländern. Die Apps selbst sind kostenlos; Geld verdient das Dresdener Unternehmen mit Einnahmen aus dem Verkauf von In App-Credits und VIP-Abos, die man etwa zum Aufdecken fremder Profile oder für Chat-Funktionen benötigt.

Ein anonymer Whistleblower hatte c’t unaufgefordert Dateien zugespielt, die nach seiner Darstellung E-Mails der Lovoo-Führungsriege enthalten. Auf Nachfrage ließ Lovoo einen Anwalt darauf hinweisen, dass die Dokumente gefälscht sein könnten; die Authentizität der brisanten Unterlagen ist daher nicht bis ins Allerletzte geklärt.

„Bei den uns vorliegenden Dateien handelt sich jedoch um mehrere Kopien von Mail-Postfächern sowie Screenshots und Quellcode – insgesamt mehr als 50 GByte. Selbst in diesem Umfang lassen sich Dateien manipulieren, wir haben bislang keinerlei Hinweise auf eine Manipulation entdeckt“, sagt Johannes Endres, Chefredakteur von c’t.

Den E-Mails zufolge arbeite Lovoo bereits seit ungefähr zwei Jahren mit derartigen Profilen. Die weiblichen Fake-Profile habe Lovoo demnach dazu eingesetzt, mit echten Nutzern in Kontakt zu treten und sie zu kostenpflichtigen Aktionen zu verleiten. Allein die vergeblichen Versuche von angelockten Nutzern, Fake-Profile per sogenanntem „Top-Chat“ zu erreichen, sollen Lovoo zeitweise ungefähr 5000 Euro täglich in die Kasse gespült haben, was aufs Jahr gerechnet einen Schaden von mehr als einer Million Euro bedeuten würde.

Nach Abschluss der Recherche konfrontierte c’t die Unternehmensführung schließlich mit konkreten Fragen zu den Beobachtungen und Dokumenten. c’t hat Lovoo auch auszugsweise belastendes Material vorgelegt und nach dessen Echtheit gefragt. Trotz angemessener Frist nahm Lovoo nicht konkret zu den Fragen und Auszügen aus den Dokumenten Stellung. Stattdessen teilte ein vom Unternehmen beauftragter Rechtsanwalt pauschal mit, dass Lovoo aus den Fragen den Inhalt der Berichterstattung ableiten könne, die aber falsch sei und jeder Grundlage entbehre oder Informationen in einen falschen Kontext stelle.

Dennoch begann Lovoo kurz nach der Anfrage offensichtlich, Profile in erheblichem Umfang von der Plattform zu entfernen. Die meisten der Profile, die für Testpersonen von c’t gevotet hatten, tauchten ab dem 12. September plötzlich nur noch als „Gelöschter Nutzer“ auf. Sofort gab es auch entsprechende Beschwerden in den App-Bewertungen. Mittlerweile sind die „Gelöschten Nutzer“ komplett entfernt, dadurch haben die c’t-Testaccounts jeweils mehr als die Hälfte ihres Lovoo-Bekanntenkreises verloren.

Twitter, Facebook, Periscope & Co.: Was bringen all die Möglichkeiten dem Kunden? Ein Interview mit Call-Center-Experts

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Call-Center-Experts Kundenkommunikation Mit „Studien“ ist das so eine Sache. Und demoskopische Fragen sollte man hinterfragen.

Zum Interview, das Call-Center-Experts mit mir führte, schreibt der Herausgeber Günter Greff euphorisch:

Es ist jetzt ein paar Jahre her, da wurde das gute alte Telefon bereits als Kommunikationsmittel ins Altersheim geschickt oder gar direkt auf den Friedhof. Jetzt zeigt der „Freizeit-Monitor 2015“, eine Studie der renommierten Hamburger „Stiftung für Zukunftsfragen“: Das Telefon ist quicklebendig und be- legt in der Aufstellung der liebsten Freizeitbeschäftigungen hinter dem „Fernsehen“ und dem „Radio hören“ mit satten 89 Prozent den dritten Rang.

Gunnar, was ist deine Meinung zu der Studie von Prof. Dr. Reinhardt von der „Stiftung für Zugangsfragen“ und wundert es dich auch, welche Rolle „Telefonieren“ noch im Freizeitverhalten der Menschen spielt?


Ich halte die Studie und die Interpretation für einen schlechten Scherz. Gefragt wird nach „Freizeitaktivitäten“, die man mindestens einmal pro Woche vornimmt.

Da kann es sicherlich vorkommen, dass…

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Wer nicht die richtigen Vorfahren hat, macht sich in der Flüchtlingsdebatte verdächtig, meint Frau Schmidt

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Amtlicher Rassismus Amtlicher Rassismus

Wer keinen „deutschen“ Namen hat, macht sich verdächtig, wenn er bei der Einwanderungs- und Flüchtlingsfrage nicht „deutsche“ Positionen und das „deutsche Vaterland“ verteidigt. Das riecht nach Interessenkonflikt. Wer nicht die richtige Abstammung hat, sollte sich doch mit seinen öffentlichen Äußerungen zurückhalten. Jedenfalls meint das eine Kölner Juristin im Disput mit meiner Frau. Ein Patriot sei der, der sein Vaterland liebt. „Vaterland hingegen ist das Land, wo die eigenen Vorfahren herkommen. Also Bitte beteilige dich an einem Sinti- und/oder Roma-Diskurs. Danke“, schreibt Frau Schmidt, also waschechter germanischer Adel, der im Zuge der Völkerwanderung aus Zentralafrika irgendwann mal in nordische Regionen vorgedrungen ist.

Es kommt halt immer auf die zeitliche Einordnung der Vorfahren an. Hier empfiehlt das Notiz-Amt einen Blick in Wikipedia. Was sagt denn der Blut- und Boden-Lehrmeisterin der Name „Gunnar Sohn“? Klingt doch irgendwie ok, um von Frau Schmidt nicht aus dem „Diskurs“ über Einwanderung und Flüchtlinge…

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