Mit der #Industrie40 Denke zur verlängerten Werkbank? Debatte zur #NEO15 via Live-Hangout mit @EbbeSand @PrivatMa2

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Industrie Kreativwirtschaft

„Smarte Produkte transportieren Informationen, kommunizieren an den jeweiligen Punkten mit einem hybriden und störungsfreien Produktions- und Fördersystem – sind diese perfekten Prozessabläufe zudem automatisiert: et voilá Industrie 4.0“, schreibt Markus Henkel.

Der Mittelstand hierzulande sei bestens gerüstet und rüstet in Sachen Industrie 4.0 auch weiter auf:

„Lediglich am Tempo darf sich gerne etwas ändern, vorausgesetzt, die Sicherheit der industriellen Systeme ist gewährleistet. Und die Kritiker? Sie sind meist von Verbänden oder Unternehmen engagiert, die beratende Funktionen innehaben haben. Oder sie schreiben Artikel wie Henrik Müller ‚Deutschland ist für die digitale Revolution nicht gerüstet‘. Müller, immerhin Professor für wirtschaftlichen Journalismus an der Uni Dortmund, kritisiert in diesem die angebliche Überheblichkeit deutscher Wirtschaftsunternehmen. Er fokussiert sich allerdings gleichzeitig auf eine Studie zweier Oxford-Mitarbeiter, die für den US-Arbeitsmarkt schwarzsehen – natürlich wegen der digitalen Revolution. Gleichzeitig projiziert er deren Ergebnisse auf Europa, sieht das autonome Fahren bereits als Standard, auf den Meeren…

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Altpapier des Tages: Wir sollten den Forsa-Chef einfach vergessen – Über die Partikular-Interessen eines „Meinungsforschers“

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Ich weiß nicht, welchen Clown der Forsa-Chef Manfred Güllner zum Frühstück verspeist hat, aber mit seinen Rundumschlägen gegen die öffentliche Meinung des Netzes beweist der „Demoskop“ seine Inkompetenz bei der Beurteilung der Meinungsbildung, die nun nicht mehr von Massenmedien bestimmt wird. Es ist wohl kein Zufall, dass seine Warnungen in den gedruckten Ausgaben von Lokalzeitungen erscheinen und online bislang nicht zum Abruf bereitgestellt wurden. Stefan Niggemeier hat sich der Anstrengung unterzogen, die Offline-Ergüsse von Güllner netzöffentlich zu machen:

„Der Forsa-Chef wettert gegen ‚das Netz‘ und vor allem gegen das Missverständnis, dass es sich bei der großen Zahl von Bloggern, Kommentatoren, ‚Followern‘ und ‚Freunden‘ um einen ‚auch nur annähernd repräsentativen Querschnitt des gesamten Volkes‘ halte: Die angeblich den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkenden ‚Communities‘ bestehen überwiegend aus Vertretern von Partikular-Interessen — die ja durchaus legitim sein mögen -, meist aber aus Extremisten jedweder Couleur, Querulanten, in der Gesellschaft zu kurz Gekommenen — wie…

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Tweet-Sucht: Im Sog von Dopamin und Oxytocin – Wenn Neuronen ratlos blinken

Netzstrategien für die Wirtschaft

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Der Sog, den die sozialen Netzwerke ausüben, soll nicht eingebildeter Natur sein.

„Er ist, dank zweier chemischen Stoffe die unser Gehirn produziert, sehr real: Dopamin und Oxytocin“, schreibt Vanessa Dincklage.

Dopamin werde ausgeschüttet, wenn wir uns unvorhergesehenen Situationen gegenüber sehen, durch kleinteilige Informationen und bei jedem noch so kleinen Anflug von Belohnung – also ziemlich genau das, was Social Media ausmacht.

„Studien haben sogar gezeigt, dass es unter dem Einfluss von Dopamin schwieriger ist dem Verfassen eines Tweets zu widerstehen, als Zigaretten oder Alkohol.“

Oxytocin wird in dem Beitrag als „Kuschel-Stoff“ bezeichnet. Er kommt zur Ausschüttung, wenn man sich küsst oder umarmt.

„Oder auch beim Twittern. Innerhalb von 10 Minuten auf dem sozialen Netzwerk kann die ausgeschüttete Menge von Oxytocin um 13 Prozent gesteigert werden – ähnlich hoch ist der hormonelle Anstieg bei Personen an ihrem Hochzeitstag“, soweit die Hobby-Neurologin.

Ob Ursache und Wirkung in irgendeinem Zusammenhang stehen, scheint…

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Denkfehler im Garten Eden der digitalen Assistenten – Session-Idee für die Next Economy Open #NEO15 @brightone_de

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Denkpause Denkpause

Im Langzeitgedächtnis des Menschen ist alles Mögliche abgespeichert, aber nicht immer auffindbar. Das Kurzzeit- oder Arbeitsgedächtnis ist wahnsinnig begrenzt, so der Psychologe Friedrich Wilhelm Hesse, Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien (Knowledge Media Research Center) in Tübingen.

„Da passen ganz wenige Einheiten rein, die ohne Wiederholungen schnell wieder verschwinden.“

Und das dauert nur 200 Millisekunden. Über die Digitalisierung erfährt man hingegen eine unglaubliche Erweiterung.

„Bei Google Books sind 30 Millionen Bücher eingescannt, Großbibliotheken digitalisieren ihre Bestände. Wir haben Open-Content-Bewegungen. Wir haben User-Generated-Content. Wir haben Wikipedia mit über zwölf Millionen Artikeln. Es existieren über 200 Millionen Blogs. Jeden Tag werden 600 Millionen Kurznachrichten gewittert. Die Nutzbarkeit dieser gigantischen Daten hängt mit der Intelligenz dieser Informationsressourcen zusammen über Hyperlinks, gegenseitige Referenzierung und implizit über maschinell erschließbare Ähnlichkeiten, um emergente Informationen zu erzeugen“, so Hesse

Mit den digitalen Werkzeugen bestünde das erste Mal die Möglichkeit, unser Arbeitsgedächtnis zu erweitern. Wir können Informationen sichtbar…

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Zur Google-Metamorphose: Blaupause für die Next Economy #Alphabet #NEO15 @netzpiloten #NotizAmt

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Presseclub leider ohne blauen Dunst wie zu Zeiten von Werner Höfer Presseclub leider ohne blauen Dunst wie zu Zeiten von Werner Höfer

Für meine neue Kolumne „Das Notiz-Amt“ bei den Netzpiloten habe ich mir nach langer Zeit wieder einmal den ARD-Presseclub angeschaut, der sich mit der neuen Holdingstruktur von Google auseinandersetzte.

Mit Marina Weisband, Mario Sixtus, Phillip Banse und Miriam Meckel war das sonntägliche Stelldichein in der Tradition von Werner Höfer auch gut und ungewöhnlich bestückt. Drei profunde Netzkenner und eine Vertreterin der klassischen Printmedien sprachen unaufgeregt über die Konsequenzen, die sich aus der Metamorphose des Suchmaschinen-Giganten ableiten lassen.

Google orientiert sich fortan an Berkshire-Hathaway-Holding des milliardenschweren Investors Warren Buffet und beendet damit das Dasein als Gemischt-Warenladen. Mit den neuen Führungsstrukturen kann man sich jetzt auf einzelne Sparten konzentrieren. Das Brot- und-Butter-Geschäft ist mit über 90 Prozent Umsatzanteil immer noch die Werbung via Adwords und Adsense. Mit dem Überbau “Alphabet” stärkt man den Glauben an das große Wachstum in den wilden…

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Zwei Sessionvorschläge: Blogger Relations und die Frage, wie man hochpreisige Seminaranbieter aushebelt #NEO15 @benodaniel

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Blogger Relations am Baum Blogger Relations am Baum

Der Redakteur und Online-Marketing-Manager Benjamin O’Daniel hat zwei exzellente Sessionideen für die Next Economy Open am 9. und 10. November in Bonn eingereicht:

Session-Vorschlag 1: Das Potenzial von Blogger Relations

Die Blogsphäre ist längst kein Dorf mehr, sondern eine ganze Landschaft aus Dörfern, Städten und Metropolen. Autoblogs, Technikblogs, Reiseblogs, Elternblogs, Modeblogs – um nur einige zu nennen. Die Szenen entwickeln sich sehr unterschiedlich – sowohl inhaltlich als auch in ihren Geschäftsmodellen.

Von Agenturen und Marketingabteilungen werden Blogs häufig nur als Werbeträger gesehen. Es wird über Reichweiten diskutiert. Dabei steckt in Blogger Relations ein ganz anderes Potenzial: Der persönliche Austausch mit digitalen Vorreitern und die dauerhafte Vernetzung mit Innovatoren.

In der Session gebe ich einen kurzen Überblick über die Szenen, erzähle was ich in Sachen Blogger Relations falsch gemacht habe und wie ich versuche, es mittlerweile besser zu machen.

Session-Vorschlag 2: Digitale Geschäftsmodelle von Beratern, Trainern und…

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Zettelkasten-Fundstücke – Carl: Klopfen zwecklos. Bin vermutlich im Tran. Tritt einfach die Tür ein.

Immer noch ein lesenswertes Fundstück

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Zettelkasten

Was der Journalist H. L. Mencken am meisten bewundert, ist eine heitere Gemütsverfassung, eine Abneigung gegenüber moralischen Werturteilen und eine allumfassende Toleranz – kurz, eine sportlich faire Einstellung. Diese Haltung darf nicht verwechselt werden mit der Tendenz, den Ecken und Kanten des Lebens aus dem Wege zu gehen. Im Gegenteil: Menschen dieses Schlages sind oft muntere Streiter, die bei kräftigem Widerstand ausgesprochen aufblühen. Aber wenn sie kämpfen, tun sie es nicht wie ein Matrose, der eine Hafenkneipe in Trümmer legt. Bedrohung der nationalen Sicherheit: Bei solchen Anlässen verwandeln sich alle großen Verfechter der Demokratie in Despoten von geradezu sagenhafter Grausamkeit.

Heckenschützen, die in ihrem moralisch-selbstgerechten Schlammloch hocken, sind abstoßend. Treffend die Bemerkungen von Mencken über Freunde: Ein robuster Geist wächst über seine Freundschaften hinaus, genauso wie seine Liebschaften, seine politischen Leidenschaften und seine Erkenntnistheorie. All diese Dinge werden für ihn mit der Zeit fadenscheinig, schäbig, aufgebläht, irritierend, deprimierend. Klugheitsgebot: Man…

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