Auch Milliarden Datenpunkte können in die Irre führen #Marketing #Marktforschung

Ich sag mal

Wird sich als Trend wohl nicht durchsetzen Wird sich als Trend wohl nicht durchsetzen

Welches Ereignis eine Wirkung in der Zukunft erzeugt, kann man in der Gegenwart nicht wissen. Die kleinsten Ursachen, die etwa von Big Data-Maschinen in Echtzeit-Analysen noch gar nicht als wichtig erachtet werden, könnten enorme Wirkungen erzeugen und die Simulationsrechner ad absurdum führen. Am Ende bleibt Frust und Enttäuschung übrig. Big Data im Marketing ist nach Ansicht des Markenexperten Martin Lindstrom ein Ausdruck von Unsicherheit.

„Fast jedes große Konsumgüter-Unternehmen – von Unilever über Procter & Gamble bis hin zu Nestlé – arbeitet mit einer 60/40-Regel. Jedes Produkt muss von mindestens 60 Prozent der Konsumenten gegenüber den Konkurrenzprodukten bevorzugt werden. Aus Sicht der Produktentwicklung ist das großartig. Die Verantwortlichen für das Marketing und Branding jedoch geraten so in eine trügerische Komfortzone.“

Big Data habe ein ähnliches Verhalten hervorgerufen.

„Milliarden Datenpunkte lassen das Topmanagement glauben, dass es stets den Finger am Puls der Zeit hat –…

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ein Kommentar - “Auch Milliarden Datenpunkte können in die Irre führen #Marketing #Marktforschung”

  1. vfalle 1. Mai 2016 um 22:41 #

    Das erinnert mich an die Anfänge der Computersimulation, insbesondere im Bereich der Festigkeitsberechnung von Bauteilen.

    Mit der Finite-Elemente-Methode (FEM) wurde es irgendwann möglich Bauteilbelastungen in bunten Bildern darzustellen. Weil sich Ingenieure aber (damals) meist noch sicher gehen woll(t)en, überprüften bzw. verifizierten sie die Berechnungen mit realen Versuchen. Denn nichts ist für ein sicherheitskritisches Bauteil schlimmer als ein buntes Bild, welches nur scheinbar ein gutes Ergebnis liefert.

    Im Marketing ist das allerdngs nicht unbedingt so schlimm. Manchmal reicht schon ein Bild, welches die Realität scheinbar abzubilden vermag. Damit lassen sich vielleicht potenzielle Kunden beeindrucken. Es besteht aber auch die Gefahr des Selbstbetrugs.

    Richtig erkannt.

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