#FutureHubs #D2030 Station in Wuppertal: Mobilitätswende, Klimaschutz und die Notwendigkeit einer transformativen Ökonomik

Die Zukunft beginnt jetzt #FutureHubs #D2030

Die Verbindung von Klimaherausforderung mit den Potenzialen der Digitalisierung schafft nach Ansicht von Professor Uwe Schneidewind (Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt, Energie) auch neue ökonomische Perspektiven:

„Interessanterweise wird die Frage nach der Weiterentwicklung unserer Wirtschaftsordnung derzeit nicht nur aus dem Bereich der Klima- und Nachhaltigkeitsbewegten gestellt. Auch die Vordenker einer digitalisierten Weltwirtschaft mahnen immer mehr, dass sich ein ‚digitaler Kapitalismus‘ stark von der heutigen Wirtschaftsordnung wird unterscheiden müssen. Die Sensibilisierung für die Herausforderung einer hoch-produktiven Null-Grenzkosten-Ökonomie kommen mitten aus dem Silicon Valley (also aus dem guten Teil, gs), Forderungen nach einem bedingungslosen Grundeinkommen aus der Informationswirtschaft, zivilgesellschaftliche Vordenker entwerfen einen informationstechnologisch gestalteten urbanen Postkapitalismus. Die Wirtschaftswissenschaften mischen sich trotz der Bedeutung kaum in die Debatte ein und verharren in einer eher ernüchternden Selbstbeschränkung. Dabei wären gerade sie gefordert, Orientierung zu geben für die Ausgestaltung einer weiter entwickelten Wirtschaftsordnung in den Zeichen von Klimaherausforderung und Digitalisierung.“

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Bundeskanzlerin Merkel eröffnet erstmals die @gamescom

Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Dienstag, den 22. August 2017 erstmals die gamescom in Köln eröffnen. Das gaben heute die Koelnmesse, Veranstalter der gamescom, und der BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware bekannt.

Der Besuch der Bundeskanzlerin unterstreiche die Bedeutung der Games-Branche für den Kultur-, Digital- und Wirtschaftsstandort Deutschland, so BIU-Geschäftsführer Felix Falk.

„Ob Virtual Reality, Gamification oder 3D-Simulationen: Die Technologien der Games-Branche nehmen bereits heute eine zentrale Rolle bei der Digitalisierung und Vernetzung von Wirtschaft und Gesellschaft ein. Deutschland braucht eine starke Games-Branche, um sich auch in der digitalisierten Wirtschaft eine Top-Position zu sichern.“

Merkel honoriere mit ihrem Besuch die Entwicklung der gamescom zu einer der erfolgreichsten und größten Veranstaltungen im deutschen Messewesen, betont Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse.

Im vergangenen Jahr kamen 345.000 Besucher aus 97 Ländern nach Köln, um sich über die Highlights und Trends der 877 ausstellenden Unternehmen aus 54 Ländern zu informieren. Zusammen mit dem gamescom city festival in der Kölner Innenstadt bewegte die gamescom mehr als eine halbe Million Menschen in der Rheinmetropole.

Öffentliche Meinung und die digitale „Verhaltensmodifikation“ aus den Silicon Valley-Laboren

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Ich lese gerade das spannende Arbeitspapier der Bertelsmann-Stiftung „Digitale Öffentlichkeit – Wie algorithmische Prozesse den gesellschaftlichen Diskurs beeinflussen“ von Konrad Lischka und Christian Stöcker.

Die Analyse der beiden Autoren beschäftigt sich mit einem Aspekt, der mich nun schon seit ein paar Jahren umtreibt. Wie verändern Facebook und Co. die öffentliche Meinung? Wie verändert sich die Willensbildung der Menschen? Welchen Stellenwert haben noch die klassischen Medien?

So schreiben Lischka und Stücker:

„Algorithmische Prozesse von sozialen Netzwerken und Suchmaschinen beeinflussen für mehr als die Hälfte aller Onliner in Deutschland, wie und welche Angebote redaktioneller Medien sie in der digitalen Sphäre wahrnehmen.“

Immer mehr gibt es eine Zweiteilung der Informationsvermittlung:

Redaktionell kuratierte Medien (Spiegel Online etc. – also das klassische Nachrichtengeschäft) und algorithmisch strukturierte Intermediäre (Facebook, Google und Co.).

Wie uns die Plattformen lenken in unserer Rezeption von Informationen, ist uns wahrscheinlich gar nicht so bewusst. Im Arbeitspapier ist das ausführlich dargelegt:

„Schon…

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Goodbye Arbeitsmoral! Wofür arbeiten wir eigentlich? #Dorfcamp @Amalfitana75 #Augenhöhe

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Hier tagt das Dorfcamp

Session-Vorschlag für das Dorfcamp am Samstag, den 24. Juni von Nadine Nobile aka @Amalfitana75

Die Arbeitswelt ist im Umbruch. Und dennoch stecken viele Menschen fest. Brennen aus. Suchen Orientierung. Die Arbeitsmoral fest im Nacken, folgen wir den Glaubenssätzen der industriellen Revolution. Doch die digitalisierte Welt tickt anders. Kooperativer! Vernetzter! Kreativer! Und so taucht sie auf am Horizont, eine neue Kultur der Arbeit. Eine Kultur die inspiriert und neue Dimensionen der Zusammenarbeit eröffnet. Doch wie gelangen wir dorthin? Dieser Frage möchte ich gemeinsam mit Euch nachgehen!

Graswurzelbewegungen fangen klein an. Dafür ist das Dorfcamp genau das richtige Format. Ein Barcamp im Miniformat – mit Grill.

Start um 10 Uhr – Vorstellungsrunde und Session-Planung.
11 bis 11:45 Uhr – Erste Session
12 bis 12:45 Uhr – Zweite Session
13 bis 13: 45 Uhr – Dritte Session
13:45 bis 14:30 Uhr – Kleiner Mittagsimbiss (abends ist ja dann GrillCamp)

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#Recap zum elitären #NewWork Scheiß und Überlegungen zum Silicon Valley #Dorfcamp

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Auf dem Dorfcamp am 24. Juni in Bonn-DuisDORF würde ich gerne die Thesen von Steven Hill debattieren.

“Viele Deutsche, die betonen, wie notwendig mehr Innovation ist, tendieren dazu, sich zu stark am Silicon Valley zu orientieren. Wie ich noch ausführen werde, kann Deutschland weder ein zweites Silicon Valley schaffen, noch sollte es das überhaupt anstreben. Stattdessen muss sich Deutschland nach einer neuen Art von Innovation umsehen, sich Anregungen holen bei den erfolgreichsten Lösungen weltweit, und diese dann integrieren in die Stärke, für die es bekannt ist: Dinge zu entwickeln, anzuwenden und umzusetzen.”

Die falsche Strategie würde Deutschland und Europa immer tiefer hineinführen in die prekäre Freelance-Gesellschaft.

“Die Technologieunternehmen haben den Weg Amerikas zu einer Freelance-Gesellschaft beschleunigt, in der immer mehr Menschen schlecht bezahlte Kurzzeitjobs haben und mehrere Jobs gleichzeitig ausüben mit unzureichender Sozialabsicherung und nur wenig Beschäftigungssicherheit. Die partnerschaftliche Beziehung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern ist dabei, sich aufzulösen. Zu viele…

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