Heiner Müller und die Ökonomie der Aufmerksamkeit: „Das erste Ereignis im Leben von Althusser war die Ermordung seiner Frau”

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Mord

Die Ökonomie der Aufmerksamkeit funktioniert weitgehend über Interessantheit und was interessant ist, entscheidet nicht der Sender:

„Wann immer wir von der Markenkommunikation reden, ist es eine Illusion zu glauben, dass einem die Marke gehört. Die Marke findet in den Köpfen der Menschen statt und ich kann allenfalls versuchen, sphärisch herumzutanzen und sie mit Geduldsspielen zu beeinflussen. Den Kontrollverlust muss man akzeptieren“, erklärt Sascha Lobo.

Die digitale Schicht im Internet funktioniere weitgehend über Interessantheit, bestätigt Lobo:

„Sie ist an die Stelle von Relevanz getreten. Das hat aber nichts mit Authentizität zu tun. Die wird maßlos überschätzt. Paris Hilton ist dafür der lebende Beweise.“

Die Herausforderungen für Unternehmen sind ähnlich wie für Redaktionen. Deshalb sollte man dem Rat von Andreas Dietrich vom Tages-Anzeiger in Zürich folgen:

“Überlegt Euch am Anfang stets, ohne aufs Korsett der Formen zu achten, wie eure Geschichte adäquat und packend/überraschend erzählt werden kann; und dann entwickelt Eure eigene…

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