#SocialTV mit Hangout on Air weiterhin möglich – Ergebnisse auf der IBM BusinessConnect #ibmbcde

Mobiles SocialTV-Studion beim #ibmbcde

Mobiles SocialTV-Studion beim #ibmbcde

Nachdem Hangout on Air als Google+-Dienst am 12. September abgeschaltet wurde, war es am Tag danach für mich eine kleine Nervenanspannung, wie man mit den vorgeplanten Live-Hangouts nun zurecht kommt.

Am Vormittag hatte ich dann so rund 30 Minuten Stress bei der Vorbereitung. Dann aber lief es wieder gut.

Wie man damit jetzt umgehen kann, habe ich über Facebook Live erläutert 😉

Hier die Hangout-Variante.

Und hier die SocialTV-Interviews auf der IBM BusinessConnect. Alles gut gelaufen 🙂

Man hört, sieht und streamt sich. Auch in eBook-Form.

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Ideen fürs MediaLAB.NRW gefragt ‪#‎djvcamp16‬ @ruhrnalist

ichsagmal.com

Der Ruhrnalist in der der Seitenansicht Der Ruhrnalist in der Seitenansicht

Habt Ihr Projektideen fürs MediaLAB.NRW? Kai Rüsberg aka @ruhrnalist hat die Initiative auf dem djvcamp in Kölle vorgestellt. Seine Session hatte über Facebook Live gesendet. Hier könnt Ihr Euch das noch einmal anschauen als Inspiration für neue Medienformate.

Wer mitmachen will, kann sich auf der MediaLAB-Seite anmelden.

Meine Session ist vielleicht auch noch interessant.

Man hört, sieht und streamt sich am Samstag beim kollaborativen Sommerinterview mit Thomas Sattelberger. Start um 17 Uhr.

Und das ist nun Quatsch mit Sauce: Facebook ist das neue Fernsehen – und macht uns zu Analphabeten.

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Live-Streaming – Plug and Play

Seit einer Woche habe ich die Logitech Conference Cam CC3000e jetzt im Testeinsatz. Ich habe sie mehrfach in Hangouts und Hangouts on Air eingesetzt und bin schlichtweg begeistert. Leider hat es Logitech erst jetzt geschafft, mir dieses Komplett System zur Verfügung zu stellen. Deshalb war es für eine Erwähnung im Buch leider zu spät.

Logitech Conference Cam CC 3000e Logitech Conference Cam CC 3000e Foto: Logitech

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Otto finden wir doch nicht so gut: Über Machtmissbrauch und alte Eliten

Industriepolitik ausmisten

Industriepolitik ausmisten

Wir sollten uns von den alten Regeln des Industriekapitalismus trennen und stärker auf Zugang statt auf Machtkonzentration setzen, fordert brandeins-Autor Wolf Lotter im Interview mit Bloggercamp.tv.

„Aus dem Industriekapitalismus haben wir bis heute einen starren Arbeitstag übernommen, dessen drei mal acht Stunden – Schlaf, Arbeit, Freizeit zur Erholung für die Arbeit – bis heute als normal, manchen sogar als ‚natürlich‘ gelten.“

Die alten Machtinstitutionen lassen ihren Kunden und Käufern nie die Wahl, sondern stellen sie stets vor vollendete Tatsachen. Die Zivilgesellschaft, so Lotter, beruht aber auf Entscheidungs- und Handlungsfreiheit. Abhängigkeit sei kein Geschäftsmodell mehr. Wird heute die Vision der Beat- und 68er-Bewegung Wirklichkeit, aus den kollektivistischen, gleichförmigen und normierten Strukturen ausbrechen zu können, wie es Stewart Brand in seinem berühmten „Whole Earth Catalogue“ demonstrierte? Die Waffe gegen Machtkonzentration heißt Zugang. Zugang zu Wissen, Technologie, zu nützlichen Ideen, die unabhängig machen.

„Wer bessere Produkte will, bessere Unternehmen, bessere Arbeitsbedingungen, der kann das nicht an die Politik delegieren, wie es heute geschieht“, erklärt Lotter.

Das ständige Wegdelegieren führe zwangsläufig zu Machtmissbrauch. Die Zugangsökonomie ist für den brandeins-Autor die Grundlage für Zivilkapitalismus:

„Fast alle Bemühungen und Produkte im Netz haben zugangsökonomischen Charakter. Der Mensch soll sich ausdrücken, kommunizieren, auf Wissen, das vorher verschlossen war, zugreifen können. Social Networks und Suchmaschinen, Blogs und Wikipedia folgen alle diesem Muster.“

Computerexperte müsse man nicht mehr sein, um mit seinem Tablet bei Amazon einzukaufen oder über sein Hobby zu twittern. Damit sei der Computer tatsächlich zur Universalmaschine geworden und das Internet drückt die Vielfalt der Menschen aus, die es gestalten und mit Inhalten füllen. Und das Bewegtbild, live ausgestrahlt, zählt dazu. Wie das Establishment in Deutschland in Wirklichkeit tickt und welche alten Machtapparate die Berliner Politik beherrschen, könnten wir ganz hautnah erleben.

Kurz vor der letzten Lesung des Leistungsschutzrechtes im Bundestag Ende Februar 2013 waren wir der festen Überzeugung, einen echten Medien-Scoop in Bloggercamp.tv zu landen. Unser Interviewgast war der damalige Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Otto. Die vertragliche Einigung zwischen Verlegern und Google, die in Frankreich getroffen wurde, könnte auch Vorbild für Deutschland sein, so das Credo des FDP-Politikers.

„Es ist mir allemal lieber, wenn sich die Marktteilnehmer auf vernünftige Regelungen einigen können, auf eine Privatautonomie, als dass der Staat irgendwelche Gesetze schreiben muss“, so Otto.

Die Verleger in Deutschland hätten leider in einer ersten Stellungnahme bekundet, dass das französische Modell für sie nicht infrage kommt.

„Ich denke, die Bundesregierung sollte durchaus mit den Verlegern darüber reden, ob wir nicht doch einen Weg finden, der gewähr- leistet, dass sie ihre berechtigten Interessen durchsetzen und ihren Qualitätsjournalismus auch für die Zukun􏰀 retten, ohne in die Gefahr zu laufen, dass neue Business-Modelle damit erschwert oder abgewürgt werden“, erklärt Otto.

Ein Konzern wie Google wäre noch in der Lage, sich die notwendigen Lizenzen für die Veröffentlichung von Nachrichten zu kaufen. Für junge Unternehmen, die Nachrichtenportale oder News-Aggregatoren betreiben wollen, sehe das anders aus.

„Wenn es zu einer Einigung kommt, dann ist die rechtliche Änderung überflüssig. Eine Vereinbarung ist die Alternative zum Gesetzentwurf. Dazu muss es aber eine Bereitscha􏰀 auf beiden Seiten geben. Und ich kann nur an alle Beteiligten appellieren, dass sie ihren Teil dazu beitragen auszuloten, ob nicht doch eine Regelung auf vertraglicher Ebene die sinnvollere und flexiblere Lösung ist. Der Gesetzentwurf, der von der Bundesregierung eingebracht wurde, hat eine Menge Kritik und Fragen aufgeworfen. Diese Fragen müssen wir seriös beantworten. Es könnte deshalb im Interesse aller Beteiligten sein, wenn wir statt der Gesetzes- maschinerie zu einer Lösung kommen, die einvernehmlich ist“, betont Otto.

Branchenlösungen seien der bessere Weg als starre Antworten des Gesetzgebers, die den technologischen Ent- wicklungen stets hinterherhinken. Allerdings müsste das jetzt schnell gehen, denn die Legislaturperiode endet im Sommer. Es sei jetzt fünf vor zwölf.

„Keiner kann die Hände in den Schoß legen, keiner sollte sich sicher sein, dass die Gesetzesänderung genau so durchgeht, wie sie eingebracht wurde. Es gilt immer das sogenannte Struck ́sche Gesetz: Ein Gesetz kommt immer anders aus dem Bundestag heraus als es eingebracht worden ist. Das kann beim Leistungsschutzrecht auch passieren“, lautete das Fazit von Otto in der Talkrunde von Bloggercamp.tv.

Wir waren überrascht und schickten eine Meldung an die Nachrichtenagenturen raus. Wird sich im Bundestag das Blatt noch wenden, wenn ein parlamentarischer Staatssekretär sich so weit aus dem Fenster lehnt? Von wegen Struck’sches Gesetz. Das „Ja“ der Hinterzimmer-Polit-Funktionäre zu einem Regelwerk, das die Alt-Verleger mit lebenserhaltendem Viagra versorgt, ist die Fortsetzung des Lamento über massive Veränderungen, die mit der Vernetzung von Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenhängen. Es befördert noch einige Jahre die Selbstzerfleischungsrituale, Abmahnorgien und Konservierung von überkomme- nen Geschä􏰀smodellen.

Im digitalen Wettbewerb verlieren wir international immer mehr den Anschluss. Was soll man denn mit Spitzenpolitikern in Berlin anfangen, denen man die Informatik-Aversionen in jeder Sekunde anmerkt? Gleiches gilt für den parlamentarischen Staatssekretär, der im Bloggercamp.tv-Gespräch noch den großen Otto spielte und vor den negativen Folgen des Leistungsschutzrechts für die digitale Wirtschaft in Deutschland warnt und dann bei der Abstimmung im Bundestag brav sein Händchen zur Zustimmung des Springer-Burda-Lobbyisten-Gesetzes hebt. Kleiner Auszug aus dem Kapitel „Jean Paul und das Ideen-Gewimmel mit Hangout on Air“ unseres Livestreaming-Buches, das am 4. September im Hanser-Verlag erscheint.

Kleiner Tipp: Sichert Euch für Oktober das SPECIAL-TICKET für 60 Euro: Beinhaltet die zweitägige StreamCamp-Teilnahme, Getränke und Essen sowie ein signiertes Buch “Livestreaming mit Hangout on Air”!!!!

Der unterschätzte Google-Dienst „Hangout on Air“ – Gute Gründe für ein Livestreaming-Opus bei Hanser #StreamCamp14

So kommet denn zur Präsentation des Livestreaming-Buches nach Siegburg!

So kommet denn zur Präsentation des Livestreaming-Buches nach Siegburg!

2012 haben sich vier Blogger in Berlin zu einer Podiumsdiskussion auf der Wissenschaftskonferenz Informare getroffen. Bei einem abendlichen Bier in der Ständigen Vertretung entstand die Idee, gemeinsam die Vernetzung untereinander zu forcieren. Schnell war die Initiative zu einem Bloggertreffen am Nürnberger Standort von Nash Technologies geboren.

Das Treffen sollte vom 28. bis 29. September 2012 dauern. Programm und Ablauf standen fest, als in den Wochen vor dem Termin immer mehr Absagen hereintrudelten. Viele der befreundeten Blogger konnten an dem Wochenende die Reise in die fränkische Metropole nicht antreten. Als klar war, dass es für eine Präsenzveranstaltung nicht genügend Teilnehmer geben wird, schlug Hannes Schleeh vor, das Treffen virtuell im Netz zu machen.

Ideen-Motor Informare

Ideen-Motor Informare

So wurde das erste virtuelle Bloggercamp aus der Taufe gehoben. Mit dem am 15. August 2012 auch in Deutschland endlich verfügbaren Google-Dienst Hangout on Air fanden am 28. September 2012 insgesamt fünf Sessions statt.

Aus dem virtuellen Bloggercamp wurde unter dem Namen Bloggercamp.tv eine regelmäßige Sendung erst einmal im Monat, später dann zwei Sendungen pro Woche. Aus den vier Gründungsbloggern wurden schließlich zwei. Einer davon ist Gunnar Sohn, Wirtschaftspublizist und Blogger aus Bonn (also icke), und der andere ist Hannes Schleeh, Medienberater und Landwirtschaftskenner aus Aresing. Wir sind auch die Autoren des Livestreaming-Buches und ergänzen uns in unserem Know-how ideal, egal, ob in den gemeinsamen Sendungen, der Organisation des Streamcamps, Workshops bei Kunden oder den Inhalten in diesem Buch.

Hannes ist mehr für die Technik und die neuen Varianten wie Live-Drohnen, Messe- TV oder Greenscreening verantwortlich. Meine Wenigkeit als Moderator und Trüffelschwein für neue Themen. Wir sind der Meinung, das macht dieses Buch abwechslungsreicher und spannender.

Hangout on Air ist ein verkanntes Internetmedium: Schon der Name macht das Format in deutschen Gehirnen nicht eben fürs Business tauglich. Was steckt aber wirklich an Potenzial und Möglichkeiten in diesem Format? Was braucht es an Technik, Know-how und rechtlichen Voraussetzungen? Alles das wird in diesem Buch ausführlich gezeigt. Es gibt schon sehr erfolgreiche Beispiele dafür, wie man das Zwitterformat aus Google Plus und YouTube einsetzen kann. Nach den ersten Erfahrungen mit dem neuen Live Streaming-Dienst waren die Autoren so angetan, dass sie immer mehr damit ausprobiert haben. Von virtuellen Bier- und Weinproben bis zum Live-Übertragungsmarathon von einer großen Messe wurde alles an Möglichkeiten und Ideen durchgespielt. Selbst Kanzlerin Angela Merkel musste sich von uns besiegen lassen, weil sich ihr Beraterstab wohl nicht ausreichend über die medienrechtlichen Restriktionen im Vorfeld des geplanten Hangouts der Regierungschefin informiert hatte. Wir wurden von dem Hangout on Air-Virus voll erwischt. Unser Livestreaming-Opus ist nicht der erste Versuch, das gesammelte Wissen und unsere mit dem Medium gemachten Erfahrungen weiterzugeben. Ein gescheitertes Crowdfunding-Projekt hat uns viele wertvolle Hinweise gegeben, wie man es nicht machen sollte. Das Unbuch, wie wir es nannten, war wohl zu abstrakt und unausgegoren, sodass uns die Crowd nicht die komplette Finanzierung ermöglichte.

Nach dem gescheiterten Vorhaben auf der Startnext-Plattform haben wir die feine, aber noch sehr kleine Community rund um das Thema Hangout on Air auf dem weltweit ersten Themen-Barcamp rund um Livestreaming in Köln zusammengeführt. Am Startplatz im Kölner Mediapark wurde Mitte November 2013 das weltweit erste Streamcamp abgehalten. Mit über 60 Teilnehmern aus allen Bereichen des Live Streamings wurde es zu einem vollen Erfolg. Vom einfachen Anfänger-Know-how bis zum mobilen Profi-Studio war alles geboten, was zum Live Streaming notwendig ist. Wir werden das Treffen der TV-Autonomen auch in diesem Jahr wieder auf die Beine stellen. Diesmal in München am 18. und 19. Oktober – Tickets sollte man sich schon jetzt über den Frühbucher-Rabatt sichern.

Wie alles begann: Die Premierensendung von Bloggercamp.tv - ohne Rauchverbot

Wie alles begann: Die Premierensendung von Bloggercamp.tv – ohne Rauchverbot

Hangout on Air, das klingt nicht nach einem seriösen Dienst in deutschsprachigen Ohren. Es hört sich eher wie Abhängen oder Herumhängen an. Ins Deutsche übersetzt bedeutet Hangout so viel wie die Bude, der Lieblingstreff oder das Stammlokal. Es liegt sicher nicht nur an dem flapsigen Namen, dass der Google-Dienst auch nach fast zwei Jahren immer noch wenig genutzt wird. Google Plus, die Plattform, auf welcher der Dienst läuft, befindet sich nicht in einem vitalen Zustand. Anders verhält es sich mit YouTube, der wichtigste Teil des Live Streaming-Dienstes von Google, denn hier werden die Hangouts aufgezeichnet. Wahrscheinlich wird der Suchmaschinen-Gigant die einzelnen Dienste wieder auf eigen- ständige Füße stellen, was die Akzeptanz von Hangout on Air sicherlich steigern würde.

Aber warum soll Hangout on Air ein Hidden Champion sein? Es sind die Einfachheit und Schnelligkeit: So einfach, wie man mit diesem Dienst Videos erstellen und als multimedialen Inhalt auf seiner Seite einbetten kann, gibt es das sonst nirgends im Internet. Warum die YouTube-Stars noch nicht darauf gekommen sind, fragt man sich schon lange. Bisher nutzen sie Hangout on Air lediglich, um ihre Fans zu pflegen. Das liegt vielleicht auch daran, dass man bei einer Livesendung hinterher nichts mehr rausschneiden kann, und das sind die YouTuber nicht gewohnt. Was viele nicht wissen: Mit der entsprechenden Software oder Hardware kann man aber auch live schneiden. Das alles kann man hier nachlesen. Technik, Gadgets, Formate und redaktionelle Ideen. Man hört und sieht sich hoffentlich bei meiner Lesung in Siegburg oder in unseren Bloggercamp.tv-Sendungen, die jeden Mittwoch um 11 und um 16 Uhr über die Bühne gehen. Am 4. September erscheint unser Opus im Hanser-Verlag. Man kann es bei Amazon schon vorbestellen.

Siehe auch:

Storytelling: Wie man die Geschichten des Kunden transportiert (es geht auch sehr gut mit Hangout on Air!).