Buchbeitrag abschließen – Schumpeter als Sozialökonom

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Jahrzehnte nach seinem Tod 1950 war es eher still um ihn – seit einigen Jahren ist der in Österreich geborene Ökonom Joseph A. Schumpeter, der seine letzten zwei Lebensjahrzehntem lehrend und forschend in den USA verbrachte, in aller Munde. Die Bezüge auf ihn sind allerdings keineswegs einheitlich. Viele von denen, die für künftige gesellschaftliche Entwicklungen den Schwerpunkt weiter einseitig in technischen Innovationen suchen, propagieren Schumpeter als deren wichtigsten Verfechter.

Natürlich haben Innovationen, hat die Durchsetzung neuer Kombinationen, hat die „schöpferische Zerstörung“, wie Schumpeter das in seinem späteren Werk „Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie“ nannte, auch etwas mit technischen Veränderungen zu tun. Aber die bloße technische Erfindung ist noch keine ökonomische Innovation. Und vor allem – das aufzuzeigen, ist eines der Anliegen des Buches „Innovation, Schöpferische Zerstörung und die Zukunft des Unternehmertums. Zur Aktualität von Joseph A. Schumpeter“
– war Schumpeter nicht nur Ökonom, sondern ein umfassender Gesellschaftstheoretiker. Gegenüber den Fortschrittstheoretikern seiner…

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