Native Advertising: Mehr als ein Hype? #NEO15 Session @Hobbbes

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Native Advertising

Content Marketing ist in aller Munde zur Zeit – das neue Hype-Thema in der Kommunikationsbranche. Native Advertising ist eines der beliebtesten Werkzeuge des Content Marketings, aber sind die PR Agenturen bereit für die neuen Aufgaben? Ist Native Advertising Schleichwerbung? Seit dem ersten Erscheinen von Native Advertising vor ein paar Jahren sind immer noch keine Standards gesetzt.

Was ist Native Advertising oder besser: wie definiert sich „True Native Advertising Content Distribution“ und was kann sie der werbetreibenden Industrie für Erfolge in der Kommunikation bringen? Treibt Native Advertising das Content Marketing in neue Dimensionen?

Eine Bestandsaufnahme und ein Blick in die Zukunft bietet Sascha Hüsing von der Seeding Alliance aus Köln, einem technologischen Anbieter und Vermarkter von Produkten rund um NativeAds.

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Blogger und Unternehmen – Beziehungsdrama in drei Akten #NEO15 Session @jansteinbach @Xengoo

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Die Kunst der Session-Planung. Wirtschaft trifft Netzszene :-) Die Kunst der Session-Planung. Wirtschaft trifft Netzszene 🙂

Die Beziehung von Bloggern und Unternehmen ist schwierig und von vielen Missverständnissen geprägt.
Akt 1: Blogger: Gefangen zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und der Notwendigkeit Geld zu verdienen.

Akt 2: Unternehmen: Die Illusion von Kontrolle und Planbarkeit verbaut die Chancen, die in der Blogosphäre liegen.

Akt 3: Happy End in Aussicht! So können Blogger und Unternehmen strukturiert voneinander profitieren!

„Gemeinsam suchen wir nach Möglichkeiten, wie Blogger und Unternehmen zueinander finden und in eine für beide Seite mehrwert-bringende Zusammenarbeit einsteigen. Der Schlüssel dazu sind Transparenz der Interessen und klare Strukturen für die Zusammenarbeit“, so Jan Steinbach und Uwe Freese von Xengoo.

Wie diese aussehen können und sollten, wollen Jan und Uwe in der NEO-Session am zweiten Tag mit Euch erarbeiten.

Schon ein Ticket für die #NEO15 gebucht?

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Die Next Economy ist open und closed: Pragmatische Vertraulichkeit statt Massenpanik #NEO15 Session

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Jürgen Stäudtner, Innovationsexperte und bildender Künster Jürgen Stäudtner, Innovationsexperte und bildender Künstler

Gespräche zwischen digitalen und analogen Bürgern sind dringend nötig. Denn auf beiden Seiten ist Mainstream in. Andersdenkende werden gesucht aber nicht akzeptiert. Intern wie auch extern gilt die Durchschnittsmeinung mehr als die von Einzelgängern – mit fatalen Folgen für Innovation. Neues muss wachsen können: Eine vertrauliche Schutzzone für ein temporäres Wohlgefühl in hochaktiven Teams.

Digitale Transformation von oben? Dieser Wandel muss von unten kommen. „Wir sollten pragmatischer werden“, Innovationsexperte Jürgen Stäudtner

Deutsches Geld ist altes Geld: Die deutschen Reichen sind mitverantwortlich für die mangelhafte Digitalisierung Deutschlands. Neue Reiche müssen her.

Forschungsergebnisse, Patente, Großkopferte und Materielles: Der deutsche Staat finanziert nach altbackenden Rezepten flügellahme Initiativen. „Wir müssen die Förderung von Unternehmen neu organisieren“, so Stäudtner, der das in seiner Session vertiefen wird.

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Leidet Uns-Ursel an chronischer Doktoritis? #Lebenslauf #Leyen

Kotzen

Schon vor Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation eine Pandemiewarnung ausgegeben – wohl ohne Besserung, wenn man sich die Debatte über die „Universitätsbesuche“ der noch amtierenden Verteidigungsministerin anschaut. Ich war übrigens auch mal an der Uni Chicago und hab jede Woche in einer „Europa-Auswahl“ gegen Südamerikaner Fußball gespielt. Klingt nach einer Karriere auf dem Weg in die Nationalmannschaft, war aber nur ein studentischer Spaß während meines Praktikums am National Opinion Research Center (NORC).

Was wir im politischen Zirkus erleben, scheint sich um so genannte Promo-Viren zu handeln, die zu promotionalen Infekten und chronischer Doktoritis führen können. Von den WH20-Gesundheitsexperten sind die Promo-Viren als besonders gefährlich eingestuft worden, da weltweit noch kein Impfmittel gegen die Krankheit verfügbar ist und wahrscheinlich nie verfügbar sein wird – im Gegensatz zu Rinderwahn, Schweinegrippe, Mums, Fall- und Geltungssucht. Als einziges Gegenmittel taugt bislang die Demission und der Rückzug ins Private: Rekonvaleszenz durch Schweigen im Kreise der eigenen Familie.

Als Entdecker der Viren gilt ein Forscherteam um den deutschen Wissenschaftler Thomas Meuser.

„Erst in jüngster Zeit wird ein Phänomen näher untersucht, das bisher als reflexartiger Automatismus angesehen wurde: Der Drang vieler Menschen, durch den Namenszusatz ‚Dr.‘ die tatsächliche Bedeutung der damit genannten Person für jeden sofort erkennbar zu machen. Die Untersuchung dieses auffallenden Zwanges ließ ein neues Forschungsgebiet entstehen, das als Promotionswissenschaft immer mehr Freunde und Anhänger findet“, schreibt Meuser in dem Kompendium „Promo-Viren – Zur Behandlung promotionaler Infekte und chronischer Doktoritis“.

Endlich könnten bisherige Theorien über unfassbare Phänomene auf dem Weg zum Doktortitel, wie plötzliche Nervenzusammenbrüche, anhaltende Schlaflosigkeit, potentielle Suchtgefahren und ähnliche beunruhigende Erscheinungsbilder wissenschaftlich fundiert verifiziert werden.

Die Pandemiewarnung der WH2O bezieht sich auf eine besonders resistente Gattung der Promo-Viren, die landläufig auch als „Guttenberg-Virus“ bezeichnet wird. Sie tritt in Kombination mit Plagiats-Amnesie sowie verzweifelten Entschuldigungs- und Rechtfertigungsarien auf und gilt als unheilbar. Benannt wurde der Virus nach einem berühmten Schriftsteller in Bayreuth, bei dem als Erster die Viruserkrankung diagnostiziert wurde. Guttenberg wurde durch einen dadaistischen Collage-Roman bekannt, der allerdings nur noch auf dem Schwarzmarkt und in gut sortierten Antiquariaten verfügbar ist. Es handelt sich um die einzige Publikation, die der bayerische Dadaist jemals verfasst hat. Seit dem Bekanntwerden seiner Krankheit leidet Guttenberg unter Schreibhemmung und Sprachstörungen.

Der Guttenberg-Virus ist nur schwer zu erkennen. Bei Barfuß-Läufern besteht allerdings eine kleine Chance, Spuren von Fußnoten-Pilz auszumachen. Erfolgsversprechender für die Diagnose sind die semantischen Spuren, die man durch Anwendung hoch spezialisierter Analyse-Tools ans Tageslicht befördern kann. So neigen die infizierten Patienten zu arroganten, pseudo-demütigen und wirren Vorbeugungsreden.

Sie verwechseln berufliche Tätigkeiten mit Praktika und verlieren in kritischen Situationen häufig den Überblick. Um von der Krankheit abzulenken, neigen Menschen mit Guttenberg-Virus zu Beschwichtigungsargumenten, wie sie die FAZ beschrieben hat: Da gibt es das “‚Die-paar-Fehler‘-Argument, das ‚Alles-Vorverurteilung‘-Argument, das ‚Gibt-es-denn-nichts-Wichtigeres?‘-Argument und das ‚Wir-brauchen-den-Mann-die-Frau‘-Argument.“

Besonders die Frage, ob es denn nichts Wichtigeres gibt als Fußnotenschwindel und akademische Unehrlichkeit, gilt als beliebter Verniedlichungsschachzug, um die Gefahr des Guttenberg-Virus herunterzuspielen, warnen die Virologen der FAZ:

„Selbstverständlich gibt es Wichtigeres. Es gibt auch Wichtigeres als Steuerhinterziehung, Fahren im angetrunkenen Zustand, das Heraustelefonieren von Lustmädchen aus Untersuchungsgefängnissen durch Ministerpräsidenten, Vulgarität und was nicht noch alles. Soll man darum nicht mehr sagen dürfen, worum es sich handelt? Hier um Täuschung großen Stils, um Unehrlichkeit also“, schreibt die FAZ.

Für die Früherkennung von Fußnoten-Pilz und Plagiats-Amnesien hat der Rechtswissenschaftler Volker Rieble in seiner Abhandlung „Das Wissenschaftsplagiat“ wichtige Vorarbeiten geleistet. So gibt es bei Guttenberg-Patienten eine Melange aus unterschiedlichen Krankheitsbildern: Beinharte Plagiatstätigkeit, die Wort für Wort abkupfert; „butterweiche ‚Vorlagenausbeutung‘, bei der eine oder mehrere Vorbildveröffentlichungen in eigenen Worten ‚nacherzählt‘ werden“ (Malen nach Zahlen); Bauernopfer-Referenz: Ein kleiner Teil werde als Ergebnis fremder Geistestätigkeit gekennzeichnet, damit die Eigenautorschaft des übrigen Textes plausibler wird; Kettenabschreiben und Zitat-Weiterfresserschaden; Mehrfachverwertung und Bearbeiterwechsel würden in der Kombination zwangsläufig zum Plagiat führen.

Die Lektüre des Rieble-Opus wird von Virologen empfohlen. Es dient der schnelleren Diagnose des Krankheitsbildes und vor allem der Prophylaxe. Chancen für eine Therapie haben nach Angaben der WH2O nur jene Patienten, bei denen die Symptome des Guttenberg-Virus im Frühstadium diagnostiziert werden. Sie sollten sofort den Doktorvater ihres Vertrauens aufsuchen und auf eine Promotion verzichten.

Unter Pandemie versteht man nach Ausführungen von Wikipedia eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit. Im Gegensatz zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt.

„Auch bei Pandemien gibt es Gebiete, die nicht von der Krankheit betroffen werden. Durch ihre abgeschiedene Lage können manche Gebirgstäler, Völker im Urwald oder Bewohner abgelegener Inseln von einer Infektion verschont bleiben”, so die Erläuterungen von Wikipedia.

Warum sich die Promo-Viren so hartnäckig in der politischen Klasse ausgebreiten konnten, ist noch unklar. Die betroffenen Patienten erweisen sich als lichtscheu und wortkarg. Medizinische Diagnosen und Therapien werden durch die Abschottung der erkrankten Persönlichkeiten erschwert.

Kommt es zur Aberkennung der akademischen Weihen, fallen die Dr. a. D.-Politfunktionäre in ein tiefes Loch und verändern radikal ihr soziales Verhalten. Plaudertaschen mit rhetorischen Leeformeln neigen plötzlich zur semantischen Askese und lassen nur noch beauftragte Dritte zu Wort kommen – in der Regel handelt es sich dabei um Juristen, die sich zutrauen, auch auf dem Gebiet der Promo-Viren schlaue Bemerkungen machen zu können. Besser wäre ein Psycho-Therapeut, um die gebeutelten Persönlichkeiten über die ausbleibenden Talkshow-Auftritte, Homestorys, Plakatkampagnen und Parteitags-Jubelarien hinweg zu helfen. Ende.

Um Promo-Viren zu diagnostizieren, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker und kontaktieren danach ihren lokalen Buchhändler oder Amazon: Promo-Viren: Zur Behandlung promotionaler Infekte und chronischer Doktoritis (dort ist mein infektiöses Opus nachzulesen).

Der VW-Skandal und die Folgen: Wenn Menschen und Maschinen lügen #NEO15 Session

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NEO15 Bühne frei für die Mensch-Maschine-Disputation NEO15 Bühne frei für die Mensch-Maschine-Disputation

Volkswagen produzierte kein schlechtes Auto.

„Die Ingenieure programmierten lediglich einen Motor mit dem Vorsatz, den Abgastest auszutricksen. Und dieser Unterschied ist mehr als eine semantische Finesse. Er ist spieltheoretisch bedeutend. Denn Menschen lügen manchmal, je mehr nämlich die Vorteile mögliche Risiken überwiegen. Maschinen tun das nicht. Fragt man, ob jemand seine Steuererklärung korrekt ausgefüllt hat, dann ist die Antwort in den meisten Fällen ‚Selbstverständlich!‘. Und die Antwort ist im besten Falle ehrlich; bedarf meist der kreativen Deutung; und ist im schlechteren Fall gelogen“, so Stefan Holtel von brightOne Consulting.

Anders sei es bei künstlichen Objekten: Der Energieverbrauch einer Glühbirne lasse sich zweifelsfrei messen. Der Gefrierpunkt eines Kühlschranks sei leicht zu kontrollieren, so Holtel: Aber Maschinen werden komplizierter. Auch Glühbirnen, wie Philips hue. Und Kühlschränke, etwa Samsung Smart-Fridge T9000. Und Automotoren, beispielsweise VW EA189. Wir nennen solche Produkte intelligent. Aber so verhalten die sich…

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Neue Anforderungen – neue Kompetenzen? Die digitale Ökonomie vom Menschen her denken #NEO15 Session

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Mit den alten Strukturen ist kein Staat zu machen. Hier: Herren in dunklen Anzügen auf dem IT-Gipfel Mit den alten Strukturen ist kein Staat zu machen. Hier: Herren in dunklen Anzügen auf dem IT-Gipfel

Mit den Begriffen Digitale Transformation, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Big Data, Content Marketing, Kollaboration oder Social Media wird sehr viel über die neue Organisation und die neue
Führung schwadroniert und fabuliert. In diesen Diskussionen kommt der Mensch nur vor, im dem ihm in fast allen Veröffentlichungen eingebläut wird, das er mit seinen alten Skills seinen Arbeitsplatz verliert und von Robotern (oder Billig-ArbeiterInnen) ersetzt wird. Die gängige Diskussion wird nahezu ausschliesslich aus Sicht von etablierten Unternehmen geführt, die ihren Fortbestand sichern wollen/müssen.

Innovation entsteht aber an den Rändern. Hier stellen sich die Fragen „Neue Anforderungen – neue Kompetenzen?“ und „Wie müssen zeitgemäße Infrastrukturen aussehen, um (vorhandene, zukünftige, feste und freie) MitarbeiterInnen zu empowern, sich selber weiterzubilden?“ Mit demZiel, ihre kollektive Intelligenz einzubringen, um die Potenziale des Netzes in kreative Entwicklungen einfliessen zu lassen…

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Über netzökonomische Blindflüge von Wissenschaft und Wirtschaft #NEO15

Netzstrategien für die Wirtschaft

Die Herausforderer Die Herausforderer

Die im akademischen Betrieb tätigen Ökonomen liefern mit ihren Modellen keine Aussagen über Kausalzusammenhänge, sie bieten lediglich mögliche Interpretationen vergangener Handlungen von Wirtschaftsakteuren, kritisiert Tobias Schmidt in der Zeitschrift Merkur.

Das Ganze ist eine Beschreibung vorhandener Datenreihen. Für die Zukunft folge daraus nichts, bemerkt der Merkur-Autor. Dennoch kommen solche Modell permanent zum Einsatz. Eine Zirkelschluss-Ökonomie mit Blick in den Rückspiegel unter Ausschaltung der wirtschaftlichen und politischen Realität.

Einen völligen Blindflug legen die Professoren der Wirtschaftswissenschaften in netzökonomischen Fragen an den Tag. Die ungeheure Dynamik der digitalen Transformation mit ihren ständig neu aufkommenden Trends in der Informationstechnik und der Angriffslust der Internetkonzerne aus dem Silicon Valley stehen nicht auf den Lehrplänen von VWL und BWL. Wie sollte die Wettbewerbspolitik auf die Monopolstrategien von Google und Co. reagieren? Die Internet-Plattformen könnten machtpolitisch irgendwann zu einem Problem werden, warnt Professor Lutz Becker, Studien-Dekan der Fresenius Hochschule, im ichsagmal.com-Interview.

Damit müssten wir…

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Der Weg zur resilienten Organisation – Wie man widrige Umstände überwindet #NEO15 Praxis-Session @BuhlCoaching

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Hindernisse des täglichen Lebens Hindernisse des täglichen Lebens

Erschöpfte Menschen sind nicht kreativ, sie sind mut- und ratlos, oftmals zynisch und destruktiv. Wir brauchen aber Menschen, welche die Veränderungen, vor denen wir stehen, mutig, kraftvoll und zuversichtlich mit gestalten. Menschen brauchen die Hoffnung, dass sie diesen fundamentalen Wandel schaffen können. Resilienz bringt Menschen und Organisationen aus der Erschöpfung und macht sie wieder handlungsfähig.

Am praktischen Beispiel eines Unternehmens zeigt Petra-Alexandra Buhl in Ihrer NEO15-Session,

wie man Situationsbewusstsein schafft
Verletzbarkeiten des Unternehmens identifiziert
wie Unternehmen Risiken minimieren können
wie sich Unternehmen an den digitalen Wandel anpassen können
was Unternehmer tun können, um ihre Mitarbeiter dafür zu stärken.

Kontakt und Arbeitsbeziehung sind dabei entscheidende Themen. Im kleinen Exkurs zu virtuellen Teams und organisationale Resilienz wird das besonders deutlich. Der Aufbau von Vertrauen über Distanz ist eine der größten Herausforderungen. Zum einen sind Instrumente nötig, die Kooperation organisieren. Zum anderen braucht es eine hohe Selbstreflexivität und Eigenverantwortung…

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Das #NotizAmt plädiert für eine Luhmann-Suchmaschine – Entwickler sollten nach Bielefeld fahren @paderta #sck15

ichsagmal.com

Luhmann statt Google Luhmann statt Google

Das 760 laufende Meter umfassende Tessiner Archiv des legendären Ausstellungsmachers Harald Szeemann wird von einem Chaos der Ordnungen in allen Ebenen beherrscht. Zettel an Schnüren von der Decke, Karteikästen mit Registern auf Tischen, Schubladenschränke, Regale, Kisten und Tüten, Versuche des Reihens und Stapelns, der Serien- und Haufenbildungen. „Unordnung ist eine Quelle der Hoffnung“ steht unter einem Regalbrett: „Das Wichtigste ist für mich, mit geschlossenen Augen durchzugehen, und meine Hand wählen zu lassen.“

Szeemann baut also einen Zufallsmechanismus in seine analoge Sammlung ein. Im wissenschaftlichen Kontext geht man bekanntlich anders vor. Wenn Forscher sehr sicher sind, was genau sie wissen wollen, entsteht dabei zwischen Lesen und Schreiben keine große sachliche und zeitliche Lücke.

„Man bibliografiert, welche Beiträge geleistet worden sind, und notiert sich, was ihnen entnommen werden kann“, schreibt Jürgen Kaube in seinem Beitrag „Luhmanns Zettelkasten oder Wie ist gedankliche Ordnung möglich? im Ausstellungskatalog „Serendipity – Vor Glück…

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Reise durch die europäische Coworking-Szene und Plattformen für mobiles Arbeiten: #NEO15 Sessions von @Isarmatrose @Netzpiloten

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Coworking & Travel: Tobias Schwarz und Katharina-Franziska Kremkau (Foto: Tobias Schwarz, CC BY 4.0) Coworking & Travel: Tobias Schwarz und Katharina-Franziska Kremkau (Foto: Tobias Schwarz, CC BY 4.0)

Tobias Schwarz, Executive Editor von Netzpiloten.de wird auf der Next Economy Open zwei Sessions präsentieren: 


Erste Session: „Coworking & Travel – Eine Reise durch die europäische Coworking-Szene“

Wir leben und arbeiten bereits mehr als zwei Jahrzehnte in einem grenzenlosen Europa. Währenddessen hat uns das Internet mit der ganzen Welt verbunden, neue Technologien uns mobiler und unabhängiger gemacht. Trotzdem sind wir immer noch hier. Wir arbeiten lieber vom Büro oder unserem Zuhause aus, anstatt vom Pariser Montmartre aus zu twittern, auf dem Markusplatz in Venedig zu bloggen oder im Schatten der Sagrada Familia in Barcelona eine Präsentation zu bauen.

Diesen Sommer sind Katharina-Franziska Kremkau und Tobias Schwarz mehr als zwei Monate durch Europa gereist. Sie haben dabei 26 Coworking Spaces in 18 Städten besucht und von da aus gearbeitet. Auf der NEO15 wird Tobias Schwarz einen…

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