#GrowthHacking – Warum amerikanische Rotznasen Rabatz machen und schnell wachsen wollen #NEO15 #Uber @haucap

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Gute Gründe, um nach Bonn zu kommen Gute Gründe, um nach Bonn zu kommen

Die amerikanische Startup-Szene ist auf Wachstum gedrillt und nutzt jede Methodik, um schnell zu skalieren und Einfluss zu gewinnen. Erst später wird über Rentabilität nachgedacht. Der Wettbewerbsökonom Justus Haucap hat das gegenüber der Süddeutschen Zeitung herzerfrischend auf den Punkt gebracht. Für ihn veranschaulichen die Rotznasen des amerikanischen Fahrdienstes Uber ein strukturelles Problem: Wo es Monopole gibt, da gibt es auch Geld. Und wer Geld hat, der hat Einfluss:

„Ein Neuling aber hat nichts, der hat auch kein Gehör.“

Statt Monopol würde ich von Marktdominanz sprechen, die allerdings nicht in Stein gemeißelt ist. Das beleuchtete eine Diskussionsrunde des ARD-Presseclubs mit Marina Weisband, Mario Sixtus, Phillip Banse und Miriam Meckel über neue neue Holdingstruktur von Google. Fast alles, was der Suchmaschinen-Konzern am Start hat, sind Laborexperimente. Die Haupteinnahmen kommen über Adwords und die Vermakelung von Werbeflächen via Adsense.

„Mit dem Betriebssystem Android ist Google zwar…

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Linux-Prinzipien für die Netzökonomie – Forschungsprojekt für die #NEO15

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Hier wird das #NEO15 Plenum stattfinden Hier wird das #NEO15 Plenum stattfinden

Für die #NEO15 am 9. und 10. November sollen die Studierenden von Professor Lutz Becker, Studiendekan der Fresenius-Hochschule in Köln, ein Positionspapier erstellen, einen Workshop moderieren sowie die Ergebnisse abschließend zusammenfassen.

Fragestellung:

Ist für die Next Economy (einschließlich Industrie 4.0) eine offene, partizipative, branchenunabhängige Mehrzweck-Plattform nach Linux-Prinzipien sinnvoll und machbar?

Begleitende Fragestellungen:

Was sind Plattformen wie Uber, Facebook etc. (technisch, ökonomisch, sozial, handlungstheoretisch….)?
Welche wirtschaftliche Rolle spielen Sie?
Was macht offene und geschlossene „Welten“ aus?
Welche Rahmenbedingungen sind relevant/müssen erfüllt werden?
Wer könnte wie partizipieren?
Wie könnte man die Partizipation nach Linux, Wikipediaprinzipien organisatorisch gestalten?
Was wären die politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein solches Projekt?

Stichworte: Allmende, Gemeineigentum, Open, Commons, Next Economy, Industrie4.0, Plattformen, Plattformkapitalismus, Wikipedia, Linux, Partizipative Ökonomie, Maker, Gemeinwohl, FabLabs, Oligopole, Marktmacht, Sharing Economy

Hintergrund:

Plattformen verstehen wir als kontingenten Rahmen wirtschaftlichen Handelns. Beispiele dafür sind Buchungsplattformen im Tourismus oder Plattformen…

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Intelligenter Kundendialog statt Call Center-Attacken

Leider immer noch aktuell.

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Kundentreue, so eine alte Marketingbinsenwahrheit, ist die Basis für Rentabilität:

„In zahlreichen Branchen führt eine höhere Kundenbindungsrate von nur fünf Prozent zu Gewinnsteigerungen von 25 bis 100 Prozent“, weiß der amerikanische Managementexperte Frederick Reichheld.

Der entscheidende Punkt dabei sei nicht die Tatsache, dass Kunden zu gewinnen teurer ist, als bestehende Kunden zu halten, sondern dass loyale Kunden vor allem häufiger und mehr kaufen.

„Da die Kundengewinnung immer größere Anstrengungen erfordert, ist es überlebenswichtig, eine starke und treue Kundenbasis aufzubauen“, erklärt Michael-Maria Bommer bei der Vorstellung des Buches „Die Zukunft des Customer Service – Analysen, Strategien, Konzeptionen“ (Gabler Verlag).

So würden nach einer Umfrage des Softwareunternehmens Genesys 71 Prozent der Kunden bei einer positiven Call Center-Erfahrung wieder auf das Unternehmen zurückkommen, auch wenn das erworbene Produkt die Erwartungen nicht ganz erfüllt hat.

„Erfolgreiches Kundenmanagement bedeutet daher, zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme des Kunden oder vice versa die richtigen Dinge tun zu können…

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Wie offen dürfen Barcamps sein? Eine #BCDebatte mit @Teksterin @A_Christofori @LivestreamFfm @Hobbbes @jantheofel @gordongeisler

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Mobiles Livestreaming-Studio Mobiles Livestreaming-Studio

Auf Twitter und Facebook tobt gerade eine Disputation über Sinn und Unsinn von Livestreams bei Barcamps.

Ein Gegenargument von Astrid Christofori: Livestreaming zerstöre die “Illusion” des geschützten Raums. Mit der Dauerhaftigkeit des Abrufs durch den gespeicherten Stream gehe zudem die Leichtigkeit und Flüchtigkeit der Gespräche verloren. Also doch lieber ungestörte Hinterzimmer-Romantik? Tweets, Fotos, Blog-Berichte, Facebook-Postings sind weniger öffentlich? Livestreaming führt zu weniger offenen Diskussionen? Hab ich so nie erlebt. Das überzeugt Jan Theofel nicht so ganz. Seine Meinung: Es sei schlicht so, dass es entweder einen Livestream gibt oder nicht.

„Du wirst nie wissen, wie die gleiche Diskussion mit respektive ohne Livestream verlaufen wäre. Wir müssen als theoretisch erörtern, wie es vermutlich ist – erfahren oder gar messen können wir es nicht.“

Das gilt auch umgekehrt, Jan. Ein Zirkelschluss…

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#NEO15 Netzszene trifft auf klassische Wirtschaft: Über die gefährdete Komfortzone des Mittelstandes und die Neuerfindung des Marketings

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Session-Pitch Session-Pitch

Wirtschaft, die im Internet stattfindet, kann kaum mehr sinnvoll abgegrenzt werden von solcher, die nicht im Internet stattfindet, so das Credo des Internet-Experten Christoph Kappes. Stichworte wie industrielles Internet, Industrie 4.0, Smart Cities und die Aktivitäten der Silicon Valley-Giganten betreffen mittlerweile jedes Unternehmen, ob klein oder groß, ob produzierendes Gewerbe oder Dienstleistungen.

Die Hidden Champions des produzierenden Gewerbes, der Mittelstand und das Handwerk blicken auf ihre Erfolgsgeschichten und können sich mit den Herausforderungen der digitalen Transformation nicht so recht anfreunden. Die Lebenswelten der klassischen Wirtschaft und der Netzökonomie klaffen weit auseinander. Firmeninhaber, Techniker und Ingenieure haben eine eher verschlossene Mentalität und sehnen sich nach Stabilität, die man in der Provinz vorfindet. Die Kommunikation endet häufig am Ortsausgangsschild.

Das steht nach Auffassung des Mittelstandsexperten Marco Petracca im krassen Widerspruch zu dem, was sich im Netz abspielt:

„Digitale Projekte leben von Dialog und dem Austausch von Wissen. Viele Unternehmen tun sich…

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#NEO15 als Ideenspender: Vom #NextSendezentrum bis zur Plattformisierung der Wirtschaft – Ab nach Bonn im November!

Wird rund.

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Session-Ideen für die #NEO15 überlegen Session-Ideen für die #NEO15 überlegen

Auf der Next Economy Open #NEO15 sind am 9. und 10. November Visionen, Projekte, Aktionen und Demos gefragt. Keine Einweg-Kommunikation, sondern Dialoge mit Unternehmern, Führungskräften, Entwicklern, Nerds, Geeks, Hackern, Bloggern und Kunden.

Im Vordergrund steht Partizipation, das Teilen und Weitergeben von Wissen unter den Teilnehmern. Lebendige Diskurse und der Start von Projekten, die über das Event am 9. und 10. November hinausreichen. Der erste Tag des #NEO15 Programms ergibt sich aus dem Session-Pitch im Barcamp-Teil, der zweite Tag aus den Einsendungen beim Call for Papers-Verfahren.

Wir benötigen Angaben zum Session-Thema (möglichst zugespitzt formulieren), zum Format (Workshop, Aktion, Diskussion, Vortrag) sowie eine Kurzbeschreibung mit einer These. Kurze Info zur Person sollte nicht fehlen. Auch die Session-Ideen für den Barcamp-Teil kann man uns im Vorfeld der NEO15 mitteilen zum Anwärmen über Vorberichte, Live-Hangouts, Podcast-Produktionen und Pressemeldungen.

Einige Anregungen:

Stefan Pfeiffer von IBM: “Arbeiten in der Mulitkanal- und…

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@th_sattelberger spricht auf der Next Economy Open in Bonn #NEO15 – Über Unternehmensbürger, digitale APO und Offline-Rebellen

Klasse, das Sattelberger mitmacht im November.

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Sattelberger

„Die Pauschalunterwerfung des Arbeitnehmers ist so groß wie eh und je“, bemerkt der Soziologe Dirk Baecker. Früher sagte man, die Demokratie hört vor dem Fabriktor auf. „Das hat sich nicht geändert“, bestätigt der frühere Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger: Selbst heute könne man als „abhängig“ Beschäftigter nicht offen seine Meinung äußern.

Man müsse die Mitbestimmung deshalb anders diskutieren:

„Wir sollten im Grundgesetz das Recht eines mitarbeitenden Menschen auf Meinungsäußerung verankern. Ich habe dann verfassungsrechtlich verbriefte Rechte als Unternehmens-Bürger. Man braucht diesen Flankenschutz, um eine Demokratisierung in Unternehmen zu erreichen“, fordert Sattelberger.

Mehr Beteiligung ist Pflicht für Unternehmen

Wir erleben geradezu eine Explosion an neuen Möglichkeiten der Beteiligung durch die Digitalisierung, da kann die Wirtschaftswelt nicht hinterherhinken.

„Letztlich ist mehr Pluralismus und Unterschiedlichkeit in jeder Organisation gefragt, um auf das Konto der Wetterfestigkeit einzuzahlen“, betont Sattelberger.

Nur so würde man die geschlossenen Kasten der Eliten durchbrechen. Der Kybernetiker William Ross Ashby habe das…

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