Alltagsrassismus in der bürgerlichen Mitte

Ich sag mal

 Jägerzaun

Mach eine einwöchige Schiffsreise mit 35 deutschen Touristen und Du erfährst eine Menge über die Komfortzone des Alltagsrassisten, über die Lebenswelt der stockbürgerlichen Biedermänner und Biederfrauen, die in Großstädten auf die Straße gehen und gegen die Islamisierung Deutschlands protestieren. Unsere persönlichen Erlebnisse sind sicherlich nicht repräsentativ. Die Sommererlebnisse an Bord eines inselhüpfenden Dampfers mit Übernachtungsmöglichkeit brachten aber wie in einem Brennglas Einsichten in die Lebenswelt des moralisch überlegenen Alltagsrassisten, der ohne mit der Wimper zu zucken von Kanaken und Negern redet, die sein deutsches Leben belasten.

Alles, was das Weltbild in Unruhe versetzen kann, wird als Naivität oder moralistisches Geschwätz abgetan. Und es muss doch noch erlaubt sein, vom Neger oder Kanaken zu sprechen. Schließlich arbeitet der Alltagsrassist hart für Staat, Volk und Familie und hält den Wohlstand zusammen. Für den Alltagsrassisten ist das Leben recht simpel.

Am laufenden Band erzählt er Horrorgeschichten

Er entscheidet, wer zu den guten oder…

Ursprünglichen Post anzeigen 506 weitere Wörter

Advertisements

Es gibt noch keine Kommentare.

Eure Meinung ist gefragt

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: