c’t Wissen Quadrokopter: Vom ersten Take-off bis zum Video-Flug

Drohnen Hannes
Die ferngesteuerten Flugmodelle mit vier Rotoren zählen zurzeit zu den beliebtesten High-Tech-Spielzeugen. Das aktuelle Sonderheft c’t wissen Quadrokopter gibt Tipps für die Auswahl beim Kauf und Hilfestellungen bei den ersten Flugversuchen.

Damit die High-Tech-Geräte aufsehenerregende Flugshows hinlegen, ist aber viel Übung notwendig. So sollte man sich vor dem ersten Take-off mit der Fernbedienung vertraut machen und das gefühlvolle Gasgeben trainieren. Im Artikel „Flugschule für Einsteiger“ gibt das Sonderheft viele hilfreiche Tipps, wie Anfänger ihre Steuerfähigkeiten üben können. So trainiert man zuerst die Höhe halten, danach Hin- und Herfliegen und probiert anschließend das Vor- und Zurückfliegen. Auch die Wahl eines geeigneten Übungsgeländes ist wichtig.

„Neulinge sollten gerade die ersten Testflüge gut planen und Fehlversuche miteinkalkulieren“, sagt Daniel Bachfeld, Chefredakteur von c’t Hacks, der das Heft konzipiert hat. „Der Abschluss einer speziellen Haftpflichtversicherung für Modell­flugzeuge empfiehlt sich, will man Schäden durch unglück­liche Abstürze nicht aus eigener Tasche begleichen.“

Geübte Quadrokopter-Piloten erfahren im Heft, mit welcher Kamera und Halterung sich ihr Fluggerät auf­rüsten lässt und wie man Fotos und Videos aus der Vogelperspektive aufnimmt.

„Je nach Tragfähigkeit kann ein Kopter hochwertige Systemkameras mit eigener Kamera­aufhängung und -steuerung heben. Man kann aber auch seinen Flieger mit einer leichten, fest montierten Action-Cam wie beispielsweise der populären GoPro Hero bestücken und spektakuläre Luftaufnahmen machen“, erläutert c’t-Experte Bachfeld.

Modellbauer finden im Magazin zudem ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den Bau eines individuellen Quadrokopters – mit und ohne Kamera.

Das 106 Seiten starke Kompendium c’t wissen Quadrokopter können Flugbegeisterte ab sofort für 8,40 Euro unter http://www.heise-shop.de bestellen und ab dem 22. September am Kiosk kaufen.

Die abstruse Parteibuch-Logik der NRW-Landesregierung in der Medienpolitik #lfm

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Brautmeier

Die Chefs der Landesmedienanstalten haben sich laut FAZ auf ein gemeinsames Zeichen verständigt, um der NRW-Landesregierung zu bedeuten, dass ihre politische Einflussnahme zu weit geht.

„Das Zeichen besteht darin, dass die Direktoren der Landesmedienanstalten den Vorsitzenden ihrer Direktorenkonferenz, Jürgen Brautmeier, gebeten haben, diese Aufgabe für ein weiteres Jahr, bis Ende 2015, zu übernehmen. Das Votum erging einstimmig“, schreibt FAZ-Redakteur Michael Hanfeld.

Im NRW-Landesmediengesetz wurde ein Passus aufgenommen, dass der Direktor der Landesanstalt für Medien (LfM) künftig ein Jurist sein muss. Siehe auch den höchst merkwürdigen Paragraf 100 im Landesmediengesetz:
(1) Die Direktorin oder der Direktor wird von der Medienkommission für sechs Jahre gewählt. Die Direktorin oder der Direktor muss die Befähigung zum Richteramt haben.

„Das richtet sich ganz klar gegen den LfM-Direktor Brautmeier, der von Hause aus Historiker und Anglist ist“, so Hanfeld.

Zudem habe Brautmeier wohl das falsche Parteibuch, um die „Ziele“ der Landesregierung in der neu geschaffenen

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Versuchslabor für die TV-Autonomen: Streamcamper treffen sich in München

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Dadaistische Performance von Gerhard Schröder und Hannes Schleeh beim Streamcamp Dadaistische Performance von Gerhard Schröder und Hannes Schleeh beim Streamcamp

Mit dem Themen-Barcamp rund ums Livestreaming gehen wir am 18. und 19. Oktober in die zweite Runde. Im vergangenen Jahr fand die Weltpremiere im Kölner Startplatz statt. Die Teilnehmer kamen vor allem aus dem Rheinland und Westfalen. Nun ist die Netzszene in München an der Reihe, das Streamcamp als Versuchslabor für neue Projekte, Formate, Technologien, Wissensaustausch und Anregungen nutzen zu können. Es wäre toll, wenn unsere Veranstaltung auch in der bayerischen Landeshauptstadt und Umgebung auf Zuspruch stößt. So preiswert kommt man bei anderen Konferenzen nicht an eine geballte Ladung Livestreaming-Kompetenz. Streamcamp-Mitorganisator Hannes Schleeh hat das im Interview mit dem SOCIAL-FILM-MARKETING-BLOG kompakt zusammengefasst:

Die Firma Payback, stellt uns ihre wunderschönen Räumlichkeiten direkt am Oktobertestgelände für das Wochenende zur Verfügung. Damit ist auch eine Anreise aus dem Süden Deutschlands und aus Österreich und der Schweiz leichter möglich. Genau wie in Köln…

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Wie Wolfgang Michal und Vera Bunse bei Carta abserviert wurden

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Bei den neuen Carta-Machern fehlt wohl die Orientierung Bei den neuen Carta-Machern fehlt wohl die Orientierung

Das sehr ambitionierte Medienprojekt Carta durchlebt derzeit ein höchst unrühmliches Ende, was aus einem offenen Brief des von mir sehr geschätzten Kollegen Wolfgang Michal hervorgeht. Sein Schreiben ist eine Replik auf einen Brief der Carta-Vereinsvorsitzenden Tatjana Bode, das am 10. September veröffentlicht wurde. Wolfgang Michal ist nach eigenen Angaben über den Inhalt nicht informiert worden und tauchte nicht unter den Adressaten auf.

Es gehe im jetzigen Konflikt mitnichten nur um „Teile der Redaktion“, die mit dem Übernahmecoup durch den Förderverein nicht einverstanden waren.

„Die komplette Redaktion war damit nicht einverstanden. Und die Redaktion bestand bei Carta praktisch immer nur aus zwei Personen: Vera Bunse und mir. Es geht auch nicht um einen internen Kindergarten-Konflikt nach dem Motto: Der hat mir mein Schäufelchen weggenommen! Bei Carta geht es um die Verteidigung der redaktionellen Unabhängigkeit, also darum, ob die Website carta.info weiter eine journalistisch…

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Begeisterte Mitarbeiter und Kunden: Normale Arschkriecherei reicht nicht mehr aus

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Bei uns stehen Kunden und Mitarbeiter im Mittelpunkt-Blabla Bei uns stehen Kunden und Mitarbeiter im Mittelpunkt-Blabla

Du musst nicht nur deine Arbeit gut machen, sondern das Ganze auch noch mit besinnungsloser Begeisterung tun, so beschreibt Matthias Nöllke in seinem Buch „Ich will mich aber aufregen!“ die Obsessionen vieler Chefs in Unternehmen. Einen kleinen Auszug seines Opus veröffentlichte Spiegel-Online:

„Die normale Arschkriecherei reicht nicht mehr. Du musst jetzt auch noch den Anschein erwecken, als würde dich das Ganze glücklich machen.“

Schlimmer könne es nur noch kommen, wenn dein Chef zusätzlich noch ein weiteres Ziel ausgibt: Die Kunden müssen ebenfalls begeistert werden.

„Und das darfst du dann übernehmen: verwöhnte, genervte, bösartige oder notorisch gelangweilte Leute in Hochstimmung versetzen. Die dir vor allem eines unterstellen: dass du sie über den Tisch ziehen willst. Was ja auch stimmt. Aber was willst du machen? Begeisterte Mitarbeiter, begeisterte Kunden, erst dann ist die wundersame kleine Welt deines Chefs wirklich in Ordnung“, so Nöllke.

Egal…

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Movie Park gewinnt CIMA-Award: Neuer Innovationspreis für Unternehmenskommunikation

Tablet

Der Technologie-Anbieter Mitel hat mit dem Customer Innovation Momentum Awards (CIMA) einen Preis ins Leben gerufen, der innovative Anwendungen in der Unternehmenskommunikation für Sprache, Collaboration, Contact Center, Cloud Computing und Mobilität auszeichnet. Die Bandbreite der CIMA-Gewinner umfasst Gesundheits- und Bildungseinrichtungen, High-Tech-Unternehmen und Ingenieurbüros sowie einen Reiseveranstalter, einen Produktionsbetrieb, eine kommunale Einrichtung, ein Versicherungsunternehmen und das Freizeitunternehmen Movie Park Germany. Der deutsche Gewinner wurde für die Realisierung von Sprachlösungen mit dem Partner SEC-COM Sicherheits- und Kommunikationstechnik mit dem CIMA-Award bedacht.

Mit der neuen Kommunikationsplattform verbessere Movie Park den Workflow, vereinfacht die Administration und senkt die Kosten: Für alle Mitarbeiter sei stets transparent, ob Kollegen aktuell verfügbar sind – unabhängig davon, ob sie am Arbeitsplatz oder mobil erreicht werden können. Nicht zuletzt könne am PC oder Notebook komfortabel aus Outlook heraus ein Gespräch aufgebaut werden.

„Gäste und Reiseunternehmen erhalten jetzt schneller ihre gewünschten Informationen, da alle Team-Mitarbeiter stets den gleichen Wissensstand haben wie ihre Kollegen“, so der Referenzbericht.

Da das neue System die IT-Abteilung selbständig administrieren könne, reduzierte sich der Instandhaltungs- und Serviceaufwand deutlich. Die Gesamtlösung führe zu jährlichen Einsparungen von rund 15.000 Euro.

Über Zugehörigkeit, Identität und Alltagsrassismus

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Nationalismus lehrt dich, stolz auf Dinge zu sein, die du nicht vollbracht hast und Menschen zu hassen, die du nicht kennst.

Dieser Satz am Ende meiner emotional geprägten The European-Kolumne über Alltagsrassismus, den wir bei einer Schiffsreise in Dalmatien erlebt haben, beschreibt treffend das Grundübel aller fremdenfeindlichen Debatten. Es geht um bequeme Denkhaltungen, um sich abzugrenzen und abzuschotten. Es geht um Sündenböcke, die man als Allzweckwaffe benutzt. Nur nichts zulassen, um das vorurteilsbeladene Weltbild zu erschüttern. Kritisches Denken ist anstrengend. Am Schluss stellt sich vielleicht heraus, dass ja doch alles ein wenig komplexer ist als man anfänglich dachte. Einzelne Bäume möchte der Alltagsrassist vor lauter Wald gar nicht wahrnehmen. Darum geht es, wenn von d e r Nation oder d e r so genannten nationalen Identität gesprochen wird. Es sind Feindbilder, die in einer bequemen Komfortzone kultiviert werden. Der französische Philosoph Michel Serres hat das sehr gut auf den…

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Drohnen – Fliegende Agrar-Helfer

Das Zeitalter der Drohnen hat längst begonnen, auch in der Landwirtschaft.

Die Agrar-Blogger

eBee Sensefly Werkfoto eBee Sensefly Werkfoto

Drohne – ein negativ besetzter Begriff

Bei den Landwirten und speziell bei den Imkern wurde der Begriff Drohne bisher für die männliche Biene verwendet, die nur zur Befruchtung einer jungen Königin gebraucht wird. Heute hat sich das Wort Drohne einen negativen Beigeschmack eingefangen. Die Verwendung im Zusammenhang mit ferngesteuerten intelligenten Schwebemaschinen, speziell im militärischen Bereich, lässt viele Zeitgenossen bei dem Wort erschauern. In den einschlägigen Foren für die Fluggeräte wird man deshalb dezent aber eindringlich darauf hingewiesen, das man besser Kopter oder Multikopter schreiben und sagen soll. Die Geräte werden unter dem Sammelbegriff Unmanned Arial Vehicle zusammen gefasst. Auf Deutsch übersetzt bedeutet das “Unbemannte Fluggeräte”. Aber auch dieser Begriff hat den unangenehmen Beigeschmack einer präzisen, militärischen Tötungsmaschine. Man hat sofort Bilder von chirurgisch sauber hingerichteten “Terroristen” in Afghanistan, Pakistan oder Afrika im Hinterkopf. Begleitet wird das Kopfkino von einem lächelnd auf der Couch sitzenden amerikanischen Präsidenten, der…

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Büro-Dressur: Über die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager

Ich sitze im Büro, also bin ich? Diesen Mythos verbreiten vor allem Konzerne mit allerlei Bespaßungsmaßnahmen, um zu kaschieren, dass das Angestelltendasein immer noch in einem „Gehäuse der Hörigkeit“ stattfindet, wie es die Wirtschaftswoche mit Verweis auf Max Weber beschreibt. Freiheit am Arbeitsplatz sei nur ein anderes Wort für Dressur.

„Die Welt dreht sich schnell und immer schneller, verraten uns die Soziologen, nur im Büro steht alles still. Kein Fortschritt nirgends, weit und breit. Der Mensch hat im vergangenen Jahrhundert den Fernseher erfunden, den Mond besucht und das Genom entschlüsselt, allein sein Angestelltenleben innoviert, das hat er nicht“, so die Wirtschaftswoche.

Noch immer rieche die Büroluft nach Anonymität und Organisation, nach Funktionalität und Vergemeinschaftung, nach Kreativitätswüste und liniertem Denken:

Die nine-to-five-Ketten

„Ganz gleich, ob eingepfercht in blickgeschützten Boxen oder lichtdurchfluteten Aquarien, in milchverglasten Vorzimmern oder verschließbaren Zellen, ob Seit an Seit im Metropolenloft oder eingelassen in die Weite einer aufgelockerten Bürolandschaft mit Kaffee-Vollautomat und Schallschutz-Stellwänden – im Büro beschleicht einen, frei nach Jean-Jacques Rousseau, das Gefühl: ‚Der Mensch ist frei geboren, und liegt doch nine-to-five in Ketten’.“ Je kühner Architektur-Avantgardisten und Management-Gurus die Perfektionierung des arbeitsteiligen Miteinanders auch vorantrieben – heraus komme immer nur eine weitere Mode der humanen Käfig- und Kleingruppenhaltung.

Mister K. und die kreative Knetmasse

Letztlich versteckt sich hinter den modernen Lichtsuppen-Fassaden die alte Ideologie des industriekapitalistischen Taylorismus, der auch die Büroabläufe auf Fließband-Effizienz trimmt. Was an Freiheiten im Bürokomplex zugelassen wird, sind reine Simulationsübungen, um die Mitarbeiter bei Laune zu halten. Selbstbestimmtes Arbeiten sieht anders aus, ob nun die Angestellten am Freitag mit oder ohne Hawaii-Hemd am Arbeitsplatz erscheinen dürfen. Es sind mehr oder weniger originelle Einfälle des Personalmanagements, um das Büroleben erträglicher zu machen. Das geht am besten mit ganzheitlichen Konzepten, die in speziellen Motivationsseminaren eingeimpft werden. Die lieben Kolleginnen und Kollegen stellen sich im Kreis auf, greifen zum feuchten Händchen des Nachbarn und rufen im Chor: „Es beginnt ein kreativer Tag und ich fühle mich gut. Just great.”


Gestresste Mitarbeiter können ihren Frust in albernen Rollenspielen abbauen. Managementaufgaben werden danach mit Knetmasse nachgestellt, weil man ja alles etwas spielerischer angehen will. Meinen Ex-Kollegen von o.tel.o dürfte der erste Auftritt unseres neuen Chefs – nennen wir ihn Mister K. – noch gut in Erinnerung sein. Mit seinen Autoverkäufersprüchen brachte er in wenigen Minuten die Motivation der kompletten Kommunikationsabteilung auf eine Raumtemperatur von Minus zwanzig Grad.

Wenn schöpferische Innovationen in holistischen Trauma-Bewältigungs-Workshops mit figurativen Knetgebilden nicht helfen, sollten es die karrierebewussten Büroarbeiter mit „Brainwriting” probieren oder gleich die „Kaizen-Methode” anwenden und danach ordentlich Teamgeist und ganz viel „Commitment” entwickeln. „Synergien” müssen am Schluss herauskommen, sonst leidet das „Shareholder-value-Prinzip”.
 Autoritäre Unternehmensführung und bürokratische Entscheidungsabläufe können Mitarbeiter mit einer „Kulturoffensive” besser ertragen. Mit Hilfe eines Kulturberaters entwickelt der PR-Chef dann noch ein Unternehmensleitbild. Sieben Thesen, sieben Sätze, sieben Seiten, sieben Kalenderweisheiten. In dem Leitbild ist zu lesen, wie wichtig die Mitarbeiter sind, wie wichtig die Kunden sind – bei einer Aktiengesellschaft kommen noch die Aktionäre oder Shareholder dazu. Ganz fortschrittliche Unternehmen beteuern unter Sonstiges gerne, dass die Arbeit Spaß machen solle und Umweltbelastungen etwas ganz Schreckliches sind. Damit jeder Mitarbeiter das unheimliche Gesicht seines Chefs verinnerlicht, wird „Management by walking around” praktiziert. Alle vier Wochen gibt es darüber hinaus einen „Beer Bust”: Freibier für müde Seelen in der industrialisierten Dienstleistungsökonomie.


Mehr Eier legen

„Ein Ort der individuellen Freiheit und entbundenen Kreativität wird das Büro deshalb auch in Zukunft nicht sein. Denn so weitläufig, bunt und leger es auch daherkommt – bei räumlich konzentrierten Schreibtisch-Arbeitsplätzen handelt es sich immer um geistige Legebatterien, deren Sinn und Zweck darin besteht, dass Hühner in ihnen nicht ein Ei am Tag, sondern zwei legen“, so die Wirtschaftswoche.

Die leeren Hurra-Plattitüden der Top-Manager überdecken nur die Realität einer bürokratischen Mikroherrschaft. Übrig bleiben Zynismus bei den Büroarbeitern und eine höchst unfreiwillige Komik von Vorgesetzten, die sich mit dümmlichen Management-Phrasen über Wasser halten.

Lumberghs lauern überall

Zu bewundern in dem legendären Film „Office Space“ in der Rolle des Vorgesetzten Bill Lumbergh, der blöd grinsend mit aufgekrempelten Hemdsärmeln und einem Becher Kaffee durch die Büroetagen stolpert, um Untergebene an das letzte Memo und die Pflicht zu erinnern, den TPS-Bericht mit einem Deckblatt zu versehen. Bei alldem ist es wohl egal, wie Arbeitsplätze gestaltet werden und wie viele Obstteller für Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Gerade im Kontext der kreativen und dienstleistungsgetriebenen Arbeitsinhalte, ist es nach Ansicht von Value5-Geschäftsführer Thomas Dehler längst an der Zeit, sich von der lemminghaften Arbeitsorganisation zu verabschieden. Die Internet-Technologien ermöglichen nicht nur verteiltes und dezentrales Arbeiten, sondern Tätigkeiten, die sich nicht an der Präsenz eines Mitarbeiters, sondern am Arbeitsergebnis orientieren – ohne den Firlefanz von Motivationslehrgängen und Teambuilding-Maßnahmen am Hochseil des Siebengebirges.

„Ich vermisse in der Diskussion Antworten, wie Arbeitsplätze sozial gestaltet werden können. Es geht nicht um die bessere Verwaltung von Mitarbeitern in Bürosilos. Es geht um die optimale Gestaltung von Lebenszeit und um Existenzabsicherung“, betont der Dienstleistungsexperte Dehler.

Das sollten sich die liebwertesten Gichtlinge des Managements hinter die Ohren schreiben. Eigentlich eine schöne gewerkschaftliche Aufgabe. Zuerst erschienen im Debattenmagazin „The European“.

Live-Streaming – Plug and Play

Seit einer Woche habe ich die Logitech Conference Cam CC3000e jetzt im Testeinsatz. Ich habe sie mehrfach in Hangouts und Hangouts on Air eingesetzt und bin schlichtweg begeistert. Leider hat es Logitech erst jetzt geschafft, mir dieses Komplett System zur Verfügung zu stellen. Deshalb war es für eine Erwähnung im Buch leider zu spät.

Logitech Conference Cam CC 3000e Logitech Conference Cam CC 3000e Foto: Logitech

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