Anschwellende Daten: Warum die Industrie schnelles Internet braucht

Vernetzte Welt

In den nächsten vier bis fünf Jahren erwartet das Düsseldorfer IT-Beratungshaus Harvey Nash hohe Daten-Wachstumsraten vor allem bei der Kommunikation zwischen Maschinen in allen seinen Ausprägungen. Also die automatische Verbindung zwischen Komponenten, weitestgehend ohne menschlichen Einfluss.

Harvey Nash-Chef Udo Nadolski sieht hier die nächste Welle von Datenvolumina, die auf die Netze zurollen. Das Problem sei die Kumulation der Datenmengen. “

Und da geht es auch um die letzte Meile der Netze, weil immer mehr der private Nutzer eingebunden wird. Das betrifft Angaben zum Energieverbrauch, die Vernetzung des kompletten Haushalts und dergleichen mehr. Hier brauchen wir dingend Lösungen. Ich nenne nur das Stichwort ‚Breitband auf der letzten Meile’“, sagt Nadolski im http://www.ne-na.de-Interview.

Deshalb benötige die Industrie schnelles Internet:

„Das Internet der Dinge oder der intelligenten Objekte ist schon lange keine Fiktion mehr. Derzeitig gibt es rund zehn Milliarden Verknüpfungen zischen Maschinen und Produkten. Bis 2020 liegen wir nach Prognosen von Cisco bei 50 Milliarden Gegenständen. Diesen anschwellenden Datenstrom können wir nur bewältigen, wenn wir bereits jetzt konsequent in den Breitbandausbau investieren. Ansonsten können wir in Deutschland die Früchte unserer Grundlagenforschung und Innovationen der vierten industriellen Revolution nicht ernten“, resümiert Nadolski.

Fortschritt brauche die entsprechende Infrastruktur, damit er nicht abgewürgt wird.

“Wir geben uns keine Mühe, um an der Spitze dabei zu sein. Die Digitalisierung von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik hat in Deutschland keinen hohen Stellenwert. Bei der Politik erstaunt mich das nicht. Aber die Industrie müsste doch stärker auf den Putz hauen”, fordert bwlzweinull-Blogger Matthias Schwenk.

Recht hat er!

Siehe auch:

Das Morgen der #GroKo sieht nach gestern aus – Baulärm statt digitale Agenda.

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  1. Small Cells: Wie riechende Funkzellen in Fußballstadien und Einkaufszentren für mehr Bandbreite sorgen | www.ne-na.de - 9. Januar 2014

    […] Genauso wie die Machine-to-Machine-Kommunikation. […]

  2. Das Morgen der #GroKo sieht nach gestern aus – Baulärm statt digitale Agenda | Ich sag mal - 28. November 2013

    […] „Das Internet der Dinge oder der intelligenten Objekte ist schon lange keine Fiktion mehr. Derzeitig gibt es rund zehn Milliarden Verknüpfungen zischen Maschinen und Produkten. Bis 2020 liegen wir nach Prognosen von Cisco bei 50 Milliarden Gegenständen. Diesen anschwellenden Datenstrom können wir nur bewältigen, wenn wir bereits jetzt konsequent in den Breitbandausbau investieren. Ansonsten können wir in Deutschland die Früchte unserer Grundlagenforschung und Innovationen der vierten industriellen Revolution nicht ernten“, weiß Harvey Nash-Chef Udo Nadolski. […]

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