Good Governance oder: Wirtschaft alleine schafft keine Prosperität

Ich sag mal

Sehr spannendes Buch, kommentiert Lutz Becker auf Facebook. Gemeint ist das Opus von Steffen Martus.

„Ich habe die ersten 200 Seiten von über 1000 wirklich verschlungen. Gerade treibt mich die Frage um, warum in der Aufklärung die von Handel und Kaufmannschaft geprägten Orte an Strahlkraft verloren, und stattdessen die kleinen Residenzstädte profitieren. Die Antwort ist vermutlich immer die gleiche, inklusive Institutionen und Good Governance. Oder andersrum gedacht, Wirtschaft alleine schafft keine Prosperität (Seite 188)“, so Becker.

Das Werk von Martus bietet aber noch viel mehr. Etwa die Ausführungen des Autors im Interview mit Alexander Kluge.

http://www.dctp.tv/filme/auswege-aus-dem-kerker-newsstories-16052017/embed/

Oder die Passagen im Buch über Kant als Marketing-Genie (sorry Herr Professor Meffert, sie wollen den Begriff ja beerdigen, aus guten Gründen – also das MARKETING):

„Er erkannte das Problem, dass vernünftige Argumente nicht notwendigerweise von sich aus überzeugen. Daher arbeitete er am Gedankenmarketing und machte sich populär. Mit seinen ‚Prolegomena zu einer jeden…

Ursprünglichen Post anzeigen 148 weitere Wörter

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