YouTube als Zensor für gute Gespräche mit dem Präsidenten der EU-Kommission?

Ich sag mal

Zensur 005

Was ein YouTube-Mitarbeiter einer Video-Bloggerin ins Ohr geflüstert hat bei der „Vorbereitung“ eines Interviews mit dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, mag auf den ersten Blick nur wie eine übereifrige und ängstliche Vorgehensweise eines Mitarbeiters des Google-Alphaebet-Imperiums erscheinen. Wahrscheinlich wird das auch die Sprachregelung bei Medienanfragen sein. Aber es wirft doch wieder die Frage nach der politischen Plattform-Neutralität auf, die wir seit Jahren in der Netzszene diskutieren:

„Du stellst Mr. Juncker schon sehr schwierige Fragen, du sprichst über Lobbying von Unternehmen. Du möchtest nicht auf der falschen Seite von YouTube, der Europäischen Kommission oder den Leuten, die dir vertrauen, stehen … außer dir ist eine lange Karriere auf YouTube egal.“

Würde ein Redakteur eines öffentlich-rechtlichen Senders in Deutschland so einen Spruch landen, käme es wohl zu einem medienpolitischen Erdbeben. Aus guten Gründen.

Bei YouTube und Co. kommt dann regelmäßig der Einwand, dass ja niemand gezwungen sei, die sittenwidrigen Geschäftsbedingungen und Praktiken…

Ursprünglichen Post anzeigen 253 weitere Wörter

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