Vom Charme der ungeplanten Resonanz #HRFestival #rpTEN #SUB7

Ich sag mal

Personalmanager mit Orchester in Berlin

Resonanzbeziehungen hängen mit einer Vielzahl von kontextuellen Faktoren zusammen, schreibt Hartmut Rosa in seinem Buch (welche eine Überraschung) „Resonanz – Eine Soziologie der Weltbeziehung“. So kann man Resonanzerfahrungen machen, die unerwartet kommen.

„Dass es beispielsweise zu einem wirklich verständigungsorientierten, berührenden Gespräch mit unserem Chef kommt, den wir für zutiefst unsymphatisch hielten und dem wir mit einer (so dachten wir) rein strategischen Einstellung gegenübertraten; dass wir uns als Atheisten unversehens von einem religiösen Gefühl ergriffen fühlen; dass uns ein Konzert zu Tränen rührt, auf das wir uns nur aus Gründen des Sozialzwangs einließen; oder dass uns eine Arbeitsaufgabe richtig packt, die wir partout nicht machen wollten – all dies sind keineswegs fiktive Szenarien“, führt Rosa aus.

Umgekehrt ist die Überfrachtung der Resonanzerwartung ein zuverlässiger Hemmfaktor für deren Erfüllung. Wer alle Bedingungen kontrollieren will, scheitert in schöner Regelmäßigkeit. Es kommt schlechter als geplant. Berühmtestes Beispiel: DER WEIHNACHTSABEND – im Resonanzhafen der Familie…

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