Vermeer und der Niedergang klassischer TV-Formate – Web-Videos als gelebte Kulturtechnik

Virtuelle Bierprobe bei Bloggercamp.tv: "Video ist kein Abbild, sondern ein echter Einblick in unser Leben."

Virtuelle Bierprobe bei Bloggercamp.tv: „Video ist kein Abbild, sondern ein echter Einblick in unser Leben.“

TV-Journalisten wie Ranga Yogeshwar erkennen den Paradigmenwechsel, der sich in der Mediennutzung abzeichnet und ein Vorbote für den Niedergang klassischer TV-Formate ist:

„Mit meinem neuen iPhone habe ich das Rechenzentrum meiner Studienzeit in der Hosentasche. Mit der WDR-Sendung Quarks & Co erreichen wir rund 500.000 Podcast-Downloads im Monat. Hier erreichen wir Größenordnungen, wo wir im normalen TV-Programm als öffentlich-rechtliche Anbieter zwar sehr viele jungen Menschen verlieren, aber durch die Hintertür im Internet wieder zurückgewinnen. Das zeigt sehr deutlich, mit welchem Tempo der Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verläuft. Wenn Sie das Gefühl haben, es ging in den vergangenen Jahren schnell, dann legen Sie den Gurt an: Es wird noch schneller“, so Yogeshwar.

Den Epochenwechsel machte der Wissenschaftsjournalist an zwei Bildern des Malers Vermeer fest, die im Abstand von einem Jahr entstanden. Das Werk mit dem Titel „Der Astronom“ aus dem Jahr 1668 zeigte noch eine Welt, in der Menschen etwas betrachten.

„Der Astronom wagt nicht, etwas zu verändern. Ein Jahr später entsteht ‚Der Geograph’, der aktiv gestaltet und am Fortschritt arbeitet sowie das Schicksal in die eigenen Hände nimmt. Es gibt viele Kunsthistoriker, die sagen, dass es sich um ein Scharnierbild handelt. Es dokumentiert den gesellschaftlich-kulturellen Wandel dieser Zeit. Von einer kontemplativen Welt zu einer Epoche, die Dinge tut. Meine These ist, wenn Vermeer noch leben würde, müsste er heute ein drittes Bild malen, denn wir leben in einer Zeit, die wieder einem Scharnier entspricht“, erläutert Yogeshwar.

Fortschritt sei im 17. Jahrhundert noch sehr langsam verlaufen. Das war eine Geschichte, die von einer Menschengeneration zur nächsten übermittelt wurde.

„Das ist ein großer Unterschied zu heute. Jeden Tag werden weltweit 20.000 wissenschaftliche Abhandlungen publiziert, jede Minute gibt es irgendwo auf der Welt eine neue chemische Substanz, die synthetisiert wird, alle drei Minuten gibt es eine neue physikalische Erkenntnis. Und das Tempo legt zu“, prognostizierte Yogeshwar.

Noch nie zuvor sei derart viel erfunden worden. Das Telefon brauchte rund 100 Jahre, bis es sich durchsetzte. Auf ein Ferngespräch nach Indien wartete Yogeshwar früher noch 48 Stunden und wenn die Leitung zustande kam, mussten seine Eltern schreien, um sich verständlich zu machen.

„Das Internet wächst in einer Dynamik, die man nicht mehr verstehen kann. Wer meint, das Internet zu verstehen, liegt falsch. So hat die Distribution in der Musikindustrie einen Einbruch von 30 Prozent erlebt. Und man darf sich fragen, ob der Job des Verlegers ein Auslaufmodell ist.“

Dead Terrorist überflügelt Gottschalk

„Wetten, dass“ hatte in guten Zeiten rund elf Millionen Zuschauer und zählte zu den Einschaltquoten-Champions.

„Die Jeff Dunham-Show ist viel bekannter. Sein Internet-Video ‚Ahmed the Dead Terrorist’ hat über verschiedene Internetkanäle allein in England 96 Millionen Downloads erreicht. Die Musik spielt nicht mehr bei ‚Wetten, dass’, die Musik spielt im Web“, prognostizierte Yogeshwar bereits vor rund fünf Jahren.

Mit Diensten wie Apple TV, Watchever, Netflix oder Amazon wird sich der Niedergang des linearen Fernsehprogramms verstärken. Das TV-Gerät wird wohl auch in Zukunft im Wohnzimmer stehen – also der Bildschirm. Die Inhalte bestimmen aber nicht mehr ARD, ZDF und Co., die Inhalte bestimmen die Zuschauer selber. Die TV-Macher sehen die Gefahr des Niedergangs bislang nicht: Ein Beispiel für Realitätsverdrängung lieferte beispielsweise ZDF-Sprecher Alexander Stock mit Blick auf die Original Channels von YouTube. Hierbei handelt es sich um werbefinanzierte und somit kostenfreie Spartenkanäle.

„Eine Wirkung auf den TV-Markt werden diese webbasierten Plattformangebote nicht haben. Dafür ist die Internetnutzung am TV-Gerät zu gering.“

Die Reaktion von ARD-Programmdirektor Volker Herres geht in die gleiche Richtung:

„Für uns sind neue Themenkanäle keine Konkurrenz. Das Erste werde seine Schwerpunkte anlässlich des Starts des Youtube-Programms nicht verändern“.

Diese Einschätzung könnte sich rächen:

„Es ist besser, eine solche Herausforderung, die zu Beginn nur Teile des eigenen Geschäftsmodells gefährdet, früh anzunehmen und darauf zu reagieren. Denn gerade Werbekunden könnten an den zielgruppenspezifischeren Angeboten der YouTube-Channel einen großen Gefallen finden. Und jüngere Zielgruppen, die bereits heute regelmäßig Youtube nutzen, nehmen das Angebot gerne in Anspruch nehmen. Durch den individuellen Abruf verschiedener Clips kann man nicht nur ein individuelles Spartenprogramm erstellen. Es lässt sich sogar problemlos auf mobilen Geräten wie Handys und Tablet-PCs abrufen – und nicht nur bei Internet-tauglichen Smart-TVs. So besteht die große Wahrscheinlichkeit, dass sich für immer mehr Nutzer das klassische Lean-Back-TV zu einem Lean-Forward-TV entwickelt. Und man hat den Eindruck, dass beitragsfinanzierten TV-Anstalten darauf nicht vorbereitet sind“, so Professor Ralf T. Kreutzer, Co-Autor des Buches „Digitaler Darwinismus – der (stille) Angriff auf Ihr Geschäftsmodell und Ihre Marke – Welche Macht Social Media wirklich innewohnt“.

Videokommunikation ist spätestens seit den Erfolgen von Diensten wie Skype oder Google-Hangout ein beherrschendes Thema für Beruf und Freizeit:

„Vor allem die Erfahrungen aus der privaten Nutzung übertragen sich auf die Wirtschaftswelt“, so die Erfahrung von Johannes Nowak, Produktmanager Aastra, die sich auf Kommunikationstechnologie spezialisiert haben.

72 Stunden Videomaterial pro Minute

Pro Minute werden auf Youtube mittlerweile 72 Stunden Videomaterial hochgeladen, so Google-Sprecher Stefan Keuchel. 77 Prozent der Internet-Nutzer in Deutschland schauen Online-Videos. 50 Prozent sehen Filme und 47 Prozent schauen bei Live-Events über das Internet zu, in beiden Fällen etwa 12 Prozent auf mindestens wöchentlicher Basis. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW).  Bei der jüngeren Bevölkerungsgruppe geht es dabei weniger um reine Download-Angebote, sondern um Streaming-Dienste.

„Diese Entwicklung wird durch Social Media und Social TV weiter gesteigert, so dass rund um Bewegtbildinhalte die zwischenmenschliche Kommunikation begünstigt wird“, sagt Holger Schöpper, Sprecher des Forums Bewegtbild im BVDW.

„Video ermöglicht eine persönlichere Kommunikation, als es das geschriebene Wort jemals bieten kann. Und anders als beim geschriebenen Wort, benötigt Video keine Vorbildung, keinen Duden und keine Schönschrift. Video ist kein Abbild, sondern ein echter Einblick in unser Leben. Video ist gelebte Kulturtechnik”, resümiert Markus Hündgen, Organisator des Webvideopreises.

Buch für die TV-Autonomen

Buch für die TV-Autonomen

Ausführlich nachzulesen im Kapitel „Eine bewegende Bilderwelt: Von Gutenberg zur neuen Mündlichkeit im Netz – Hier werden Dinge mit Worten gemacht“ des Livestreaming-Buches, das am 4. September im Hanser-Verlag erscheint.

Die Autoren des Buches – also Hannes Schleeh und ich – stehen übrigens für Lesungen, Keynotes und Talkrunden zur Vorstellung unserer prosaischen Ausflüge zur Verfügung.

Ein kleiner Lichtblick für den klassischen Rundfunk: Berlin will 7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF abschaffen.

Alternativen zur GEMA wären auch nicht schlecht.

Tools erzählen keine Geschichten – Über neue Mündlichkeit und aphoristische Twitteratur

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Merkwürdige Marketing-Schwurbeleien - aber immerhin handgeschrieben Merkwürdige Marketing-Schwurbeleien – aber immerhin handgeschrieben

Je höher die Innovationsgeschwindigkeit ist, desto weniger veraltungsanfällig sind alte Lebensformen, so die überraschende Feststellung des Philosophen Odo Marquard, die wie eine Paradoxie klingt. Die moderne Wandlungsbeschleunigung würde selber in den Dienst der Langsamkeit treten. So sollte man sich beim modernen Dauerlauf Geschichte unaufgeregt überholen lassen und warten, bis der Weltlauf wieder bei einem vorbeikommt. Gerade die neuesten Technologien benötigen die alten Fertigkeiten und Gewohnheiten. Unsere Arche Noah im Umgang mit der Überinformation sei eine alte Kunst: der Rückgriff aufs Mündliche. Das war schon zur Zeit des Buchdrucks so.

„Wir werden künftig mitnichten dauernd vorm Bildschirm sitzen, sondern – je mehr datenspendende Schirme flimmern – wir werden fern vom Bildschirm im kleinen oder großen Gesprächskreise mündlich jenes Wenige besprechend ermitteln, was von dieser flimmernden Datenflut wichtig und richtig ist“, schreibt Marquard in seinem überaus klugen Essay „Zukunft braucht Herkunft“.

So bleiben die schnellen Informationsmedien…

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Fehlendes Facebook-Impressum: Massenabmahnungen rechtswidrig – gute Entscheidung!

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Die Abmahnlust der Neospießer Die Abmahnlust der Neospießer

Über die hausmeisterlichen Abmahnvereine und die Unsitte der Massenabmahnungen habe ich mich ja schon einige Male ausgelassen – etwa über hgm-Press.

Das Zentrada-Magazin berichtet nun über eine interessante Entscheidung des Oberlandesgerichts Nürnberg (Az. 3 U 348/13). Ein IT-Unternehmen hatte über einen Anwalt innerhalb von acht Tagen 199 „Mitbewerbern“ eine Abmahnung zustellen lassen, weil die betroffenen Unternehmen kein Impressum auf ihrer Facebook-Seite angegeben hatten. Die Nürnberger Richter werteten den Unterlassungsanspruch der Klägerin als unzulässig. Ein Missbrauch bei Abmahnungen liege vor, wenn überwiegend sachfremde, nicht schutzwürdige Interessen und Ziele verfolgt werden und diese als die eigentliche Triebfeder sowie das beherrschende Motiv der Verfahrenseinleitung erscheinen. Die „Abmahnwelle“ stehe in keinem vernünftigen Verhältnis zur gewerblichen Tätigkeit der Klägerin. Sie habe Abmahnungen in großer Zahl ausgesprochen, obwohl die Firma finanziell schwach gewesen sei.

„Sie wurde mit einem Stammkapital von 25.000 Euro durch Gesellschaftsvertrag vom 29.07.2011 gegründet und am 16.08.2011 ins…

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Geiler Content ist wie Flaschenpost – Abgesang auf die Marketing-Technokraten

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Aus: The Copy Book - Die besten Werbetexter der Welt erzählen, wie sie ihre Texte schreiben. Aus: The Copy Book – Die besten Werbetexter der Welt erzählen, wie sie ihre Texte schreiben.

Wer den LEAD-SEO-ONE-TO-ONE-Propaganda-Alchemisten etwas genauer auf die Finger schaut, entdeckt semantische Nebelschwaden und Fata Morgana-Effizienz-Messungen. Es sind seelenlose Technokraten, die uns wie weiße Mäuse im Versuchslabor betrachten und uns mit ihren dümmlichen A/B-Testverfahren dressieren wollen.

Die Heilsversprechen der Marketing-Technokraten

Am Schluss sollen dann „Leads generiert“ werden für Mailingaktionen, um den Auftraggebern und Vorständen irgendeine Conversion—Response-Statistik-Sauce zu präsentieren. Hauptsache die Zahlen klingen optimistisch: Im Bürokraten-Duktus der Software-Anbieter werden umfassende Funktionen wie E-Mail-Marketing, Landing Pages und Formulare, Kampagnen-Management, Lead-Pflege und Lead-Bewertung, Management der Lead-Lebensdauer, CRM-Integration, Social-Marketing-Funktionen sowie Marketing-Analytics als Heilsversprechen an Unternehmen verkauft, die damit effektiv und effizient ihren ROI (hat nichts mit Siegfried zu tun, sondern steht für Return on Investment) berechnen, Umsätze steigern und Gewinne in die Höhe treiben. Alles klar? Das „individuelle“ Gespräch mit Kunden übernehmen lernende Algorithmen, die das Zielsubjekt automatisiert bewerten…

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NRW-Landesmedienanstalt macht Geld für Qualität im Journalismus locker

Rettungsanker für Gestern-Medien?

Rettungsanker für Gestern-Medien?

Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) hat erstmals Eckpunkte für die geplante „Stiftung Vielfalt und Partizipation“ vorgestellt. Sie soll Bestandteil des Mediengesetzes in Nordrhein-Westfalen werden, über das der Landtag in diesen Tagen abschließend berät. Der Vorsitzende der LfM-Medienkommission, Professor Werner Schwaderlapp, sagte in Düsseldorf, dass die Stiftung vor allem dazu beitragen soll, Vielfalt und Qualität von Journalismus im lokalen und regionalen Raum zu fördern:

„Wir sehen seit langem, dass die publizistische Vielfalt und Qualität in den traditionellen Medien gefährdet ist – bei den Tageszeitungen, wie auch bei lokalen und regionalen Radio- und Fernsehangeboten. Es droht eine weitere Verarmung im Journalismus. Das kann sich eine aufgeklärte, moderne Gesellschaft nicht leisten.“

Schwaderlapp bezog sich dabei auf eine Projektskizze der LfM. Danach seien sinkende Auflagen der Zeitungen und wegbrechende Werbeerlöse, auch bei elektronischen Angeboten (beim Lokalfunk und Lokal-TV), sowie der Verlust von Abonnenten und anderen Mediennutzern deutliche Zeichen einer Krise. Zu den Aktivitäten der Stiftung, die als gemeinnützige GmbH unter dem Dach der nordrhein-westfälischen Medienanstalt geplant ist, sollen zählen:

die Förderung innovativer Aus- und Fortbildungsangebote für Journalisten
die Unterstützung der Entwicklung innovativer journalistischer Angebote und alternativer Finanzierungsmodelle
die Förderung digitaler Publikationsstrukturen
die Entwicklung einer digitalen Kompetenz- und Kreativplattform sowie
die Förderung von Akzeptanz für Qualitätsjournalismus.

Mit einer Fachtagung im Herbst werde die Arbeit der „Stiftung Vielfalt und Partizipation“ beginnen.

Im Etat der LfM seien für die Stiftung 1,6 Millionen Euro vorgesehen:

„Wenn wir diese Mittel klug einsetzen, können wir starke Impulse zur Qualitätsförderung im Journalismus setzen“, sagte der LfM-Direktor Jürgen Brautmeier auf der Medienversammlung der LfM in Düsseldorf, auf der rund 160 Experten und Mediennutzer über die Zukunft und die Qualität des Journalismus sprachen.

Auf der Veranstaltung wurden zudem erste Ergebnisse der neuen LfM-Studie „Journalismus unter digitalen Vorzeichen“ vorgestellt, in der Professor Volker Lilienthal (Universität Hamburg, Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus) und Professor Stephan Weichert (Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation und Hamburg Media School, Hamburg) der Frage nachgehen, wie sich journalistisches Arbeiten in der digitalen Welt verändert hat und sich zukünftig entwickeln wird. Dazu hat das Team um die beiden Wissenschaftler rund 270 journalistische Websites, über 80 lokale und regionale Blogs und zusätzlich 35 innovative Online-Angebote analysiert, Leitfadengespräche mit 15 Redaktionsverantwortlichen geführt sowie Arbeitsweisen in verschiedenen Redaktionen bei der Automatisierung und Technisierung beobachtet.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Studie zählt, dass sich die untersuchten journalistischen Online-Angebote ihren Nutzern in erheblichem Maße geöffnet haben:

„Die so ermöglichte Dialogisierung hebt die Qualität des digitalen Journalismus auf eine neue Stufe, indem der Meinungsaustausch und das Feedback mit dem proaktiven Publikum für eine neue Dimension des journalistischen Handwerks sorgen – vor allem in Bezug auf die Bürgernähe im Lokalen“, so Lilienthal.

Teilhabe sei damit zu einem wesentlichen und oft auch mitgedachten Element journalistischer Arbeit geworden.

„In den beobachteten Redaktionen werden durchgehend technische Hilfsmittel und Tools eingesetzt, die zu einem hohen Automatisierungsgrad, aber auch zu technisch bedingten Spezialisierungen führen. Diese spiegeln sich in digitalen Berufsbildern wie dem Datenjournalisten, dem Social-Media-Redakteur und dem Mobilen Reporter wieder“, so Weichert.

Insgesamt zeuge dieses Technikprimat davon, dass das moderne journalistische Berufsbild drohe, „überformt“ zu werden.

Die komplette Studie wird im Herbst in der Schriftenreihe Medienforschung der LfM erscheinen.

Zu den weiteren Teilnehmern der Medienversammlung zählten Christian Fahrenbach (Krautreporter), Helga Kirchner (ehemals WDR), David Schraven (Netzwerk Recherche), Sascha Fobbe (Radio RST), Lutz Feierabend (Kölner Stadt-Anzeiger), Ulli Tückmantel (Westdeutsche Zeitung), Alexander Völkel (nordstadtblogger.de) sowie die Wissenschaftler Prof. Dr. Marlis Prinzing und Prof. Dr. Gerhard Vowe. Moderiert wurde die Veranstaltung von Bettina Schmieding und Prof. Dr. Frank Überall.

Hoffentlich versucht die Stiftung nicht, die hausgemachten Probleme der Verlage und Verleger zu kaschieren. Das Gegenteil wäre angeraten. Siehe auch: Nekrolog eines Printmedien-Kunden.

Vielleicht spielt ja die mediale Musik künftig ganz woanders 🙂 Als wir von Bloggercamp.tv die Bundeskanzlerin Angela Merkel besiegten. Über den Piratensender der Regierungschefin.