Paneuropäischer Journalismus ist gut – ein verbindliches Auslandsjahr noch besser

... Kaffee bei mir?

Wolfgang Blau postuliert die Notwendigkeit eines paneuropäischen Journalismus: „Kontinentaleuropa ist zwar der weltweit stärkste Wirtschaftsraum, hat aber keine starke journalistische Stimme, die – jenseits der Presseschauen – international oder auch nur innerhalb Europas wahrgenommen wird. […] Den meisten Zeitungshäusern fällt es […] schwer, Redaktionen zu rekrutieren, die nur annähernd die ethnische Zusammensetzung ihrer Heimatmärkte widerspiegeln […]“ (Video, 1:18:11)

Diese Forderung erheben auch Euroblogger wie @kosmopolit oder @ronpatz beharrlich seit Jahren, und sicher kann man sie unterschreiben. Dennoch: Was kann – außerhalb des Wirtschaftsressorts – über die Nationalstaaten hinausreichender Journalismus bewirken? Letztlich würden doch wieder nationale Unterschiede diskutiert und Polemiken verfasst – nur eben mehrsprachig und plattformübergreifend. Dieses erweiterte Angebot wäre für Gebildete interessant, doch die informieren sich auch jetzt schon umfassend. Andere blieben weiterhin draußen, weil ihnen für eine gewinnbringende Nutzung Voraussetzungen wie Sprachkenntnisse fehlen. Gerade sie gilt es aber, zu erreichen.

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