Von englischen Originalen, Literarischen Salons und Carl Hiaasen

Manfred Sarrazin

Ich erinnere mich, wie Manfred Anfang der 90er sein Englisch perfektionierte. Er saß dann immer im ALIBI und las die Krimis im Original. Griffbereit seine beiden Wörterbücher. Ein normales und ein Slang-Wörterbuch. Bereits nach kurzer Zeit waren die beiden Wörterbücher total zerlesen und fielen fast auseinander. Später nutzte Manfred dann intensiv das Internet, weil er dort die spezifischen Slang-Ausdrücke englischer und amerikanischer Städte, Regionen und Milieus fand.

Der deutsche Krimibuchmarkt war Manfred einfach viel zu klein geworden. Viele Autoren wurden ja gar nicht oder sehr spät ins Deutsche übertragen. Er wollte bei seinen Lieblingsautoren, wie beispielsweise Robert Crais, Carl Hiaasen, James Ellroy und Ross Thomas einfach nicht bis zur Übersetzung warten. Und sein Ärger über schlechte Übersetzungen hatte sich damit auch erledigt. Seine Kunden waren begeistert. Wo gab es in Deutschland noch einen Buchhändler, der so viele seiner Empfehlungen gelesen hatte und das auch noch im Original?


Ich erinnere mich…

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