Disruptiver Begriffsnebel – Netzökonomie ohne theoretisches Fundament: #NEO18x Session-Themen am 15. November

#NEO18x Matchen, Moderieren, Managen

Wenn Wirkungen der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft auf öffentlichen Bühnen erläutert werden, purzeln immer wieder die gleichen Formulierungen und Beispiele der so genannten Digital-Evangelisten heraus: Prozesse der kreativen Zerstörung, digitaler Darwinismus und natürlich die Angriffe der disruptiven Innovatoren des Silicon Valley, die zum Sterben ganzer Branchen und Unternehmen beitragen, dürfen dabei nicht fehlen.

„Das Lieblingswort deutscher Manager ist zurzeit ‚digitale Transformation“. Sie wollen ihre Geschäftsmodelle ‚an das digitale Zeitalter anpassen.’ Für die Gründer im Silicon Valley ergibt das keinen Sinn. Denn sie sind überzeugt: Das Wesen der Digitalisierung ist Revolution. Ihre Geschäftsmodelle beruhen auf ‚Disruption“, so der Erklärungsversuch der Zeitschrift brandeins.

Disruptives Lebensgefühl

Disruption bedeute Unterbrechung. Gemeint sei die Zerstörung traditioneller Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten.

„Der Begriff ist für die Gründergeneration mehr als eine volkswirtschaftliche Vokabel, er steht für ihr Lebensgefühl“, schreibt brandeins.

Und genau das bringt Professor Clayton M. Christensen, dem Vater der Disruptionstheorie auf die Palme. Er wollte…

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