Verzerrte Realitäten in Deutschland und die Verantwortung der Medien #TagderDeutschenEinheit #TddE2018 @GoeringEckardt

ichsagmal.com

Sieben (Ost) bzw. acht (West) von zehn Befragten in Deutschland geben nach einer Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zu Protokoll, dass es in der eigenen Gegend keine großen Probleme mit Flüchtlingen gibt. Ding-Dong. In Bonn-Duisdorf, also meinem Wohnbezirk, gab und gibt es keine Probleme mit Flüchtlingen. Im Gegenteil. Es gab und gibt sehr viele Initiativen, um den Menschen aus Kriegsgebieten zu helfen.

Die spontane Reaktion von Katrin Göring-Eckard, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag, trifft daher ins Schwarze: „Vielleicht sollten wir alle einen Moment innehalten und darüber reden, worüber wir eigentlich reden – oder seit Monaten auf Seite 1 berichten.“ 

In der Demoskopie ist dieser Sachverhalt sehr gut erforscht: Je mehr die allgemeine Einschätzung und das persönliche Erlebnis auseinanderklaffen, desto eher stützt sich die Meinungsbildung auf Sekundärerfahrungen, die man zu einem großen Teil den Medien und heute verstärkt den sozialen Medien entnimmt. Das die privatisierten Öffentlichkeiten der Rechtspopulisten auf Twitter und…

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