Der 4.0-Spießercode für Stillstand: „Alles bleibt, wie es ist, nur mit Internetanschluss“

Ich sag mal

Thomas Sattelberger-Vortrag an der Hochschule Fresenius in Köln

Die digitale Diätkost in deutschen Vorstandsetagen ist kein Zufall. Wolf Lotter beleuchtet sie in seinem Prolog in der März-Ausgabe von brandeins:

„Alles bleibt, wie es ist, nur mit Internetanschluss.“

Dafür steht auch das elende Kürzel 4.0. Leerformel-Geschwätz zur Systemerhaltung – „ein Spießercode“, so Lotter:

„Der Wissensarbeiter wacht in einem Unternehmen und in einem Staat auf, der für die Fabrikgesellschaft entwickelt wurde, und Parteien und Institutionen, die im Schatten des Schornsteins erdacht wurden, erklären ihm die Welt.“

Nachzulesen in meiner Netzpiloten-Kolumne „Blender im Management werden keine Social-CEOs – sie bleiben unter sich“.

Die immer noch vorherrschende Fabriklogik zieht mit digitalen Mitteln auch in die Büroarbeit ein. Johannes Böhme hat das in der brandeins aufs Korn genommen und bezieht sich auf eine Studie des Soziologen Andreas Boes:

„Die Arbeit im Büro ähnele immer mehr der Arbeit in der Fabrik: Kleine, standardisierte Arbeitsschritte…

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