Regeln ohne Visionen und Utopien: Visionsarmes Weißbuch Arbeiten 4.0 – Plädiere für #NullEmission #NEO16x

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Guido Bosbach von ZUKUNFTheute im #NEO16x Gespräch mit Frank Eilers, Frank Widmayer, Kerstin Schinck, Heiko Fischer und Lars Hahn. Guido Bosbach von ZUKUNFTheute im #NEO16x Gespräch mit Frank Eilers, Frank Widmayer, Kerstin Schinck, Heiko Fischer und Lars Hahn.

Mal unabhängig vom Schwachsinn des 4.0-Gequatsches, das seit einiger Zeit auch in der Arbeitswelt Anwendung findet und niemand etwas zu 1.0, 2.0 und 3.0 sagen kann, hat Lars Hahn einen lesenswerten Beitrag zum Weißbuch Arbeiten 4.0 geschrieben. Zwei Jahre ist darüber diskutiert worden und heraus kam ein Werk der Regeln, der Gesetze, der Sicherung, des Schutzes und des Rahmens: Arbeitsversicherung, Arbeitsschutz 4.0, Beschäftigtendatenschutz, Rentenversicherung, Arbeitszeitregelungen, Sicherungssysteme.

„Damit mich keiner falsch versteht. Regeln für die digitalisierte Arbeitswelt sind wichtig: Datenschutz und Arbeitsschutz erhalten im Kontext von Globalisierung und Digitalisierung gar eine noch höhere Bedeutung, als sie ohnehin schon haben. Allerdings: Beim Lesen des Weißbuches kann der Eindruck entstehen: Außer Regeln nichts gewesen“, kritisiert Hahn.

Wo aber bleiben die Zielen, Visionen und Utopien? Was will man ändern? Wann gibt es Initiativen für mehr…

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Einladung zur Disputation über Nestlé und die Wasserrechte #fragNestlé

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nestleMeine Fragen an Nestlé – auf Twitter hat man die erste Frage öffentlich nicht beantwortet. Man wollte mich erst in Bonn kennenlernen. Da ich aber schlichtweg nur an der Sache interessiert bin und mir das Kennenlernen von Konzern-Verantwortlichen in einem nicht-öffentlichen Gespräch völlig wurscht ist, einigten wir uns auf schriftliche Fragen. Zu einem Live-Interview war der Konzern nicht bereit. Hier nun die Fragen: Werten Sie Wasser/Wasserrecht als öffentliches oder privates Gut? (Wasser als Menschenrecht hilft hierbei als Antwort nicht weiter). Sehen Sie besonders in unterentwickelten Ländern nicht die Notwendigkeit, die Wasserversorgung als hoheitliche Aufgabe des Staates zu organisieren? Entscheidend für das Gemeinwohl ist der diskriminierungsfreie Zugang zu Ressourcen wie Wasser – Flächendeckung der Infrastruktur für die Ver- und Entsorgung als Beispiel. Warum streben Sie dennoch private Wasserrechte an? Warum sind sie in Ländern wie Pakistan, Algerien und Mexiko bei der Erschließung von Wasser-Ressourcen aktiv? Zu welchen Preisen bieten sie Wasser…

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Als Korrespondenten noch Erstquelle waren

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Der frühere Spiegel-Auslandskorrespondent Walter Tauber Der frühere Spiegel-Auslandskorrespondent Walter Tauber

Moderne Redaktionen sind im Echtzeitstress: Technisch am Newsdesk perfekt ausgestattet als Koordinations- und Produktionszentrale. Der Newsroom ist heute in der Regel ein Großraumbüro, das architektonisch neue redaktionelle Konzepte des ressort- und medienübergreifenden Planens und Arbeitens unterstützt.

Was früher ehrfürchtig als ‚Agentur-Geschwindigkeit‘ galt, ist heutzutage der Normalzustand. Ende der 1970er Jahre war das noch ganz anders. Etwa beim Spiegel: „Man hat am Montag seine Themen angeboten und intensiv darüber gesprochen. Mit dem Ressortleiter konnte ich mich sehr ausgiebig streiten, ohne nachteilige Auswirkungen befürchten zu müssen“, so der ehemalige Spiegel-Redakteur Walter Tauber.

„Der Mensch….ist eine Sau“

Die Arbeit in der Zentralredaktion habe ihm Spaß gemacht.

„Wir hatten kleine Einzelbüros und ließen die Tür offen. Ein Kollege brüllte immer ‚Der Mensch’ und wir antworteten ‚…ist eine Sau.’ Ein deftiges und liebevolles Ritual. Wenn ich konzentriert schreiben musste, schloss ich die Tür und wurde von den Kollegen in Ruhe…

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Startups, über die man 2017 reden wird – vielleicht

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Gründerszene-Chefredakteur Frank Schmiechen Gründerszene-Chefredakteur Frank Schmiechen

Startups, die man 2017 beachten sollte. Die Vorhersagen von Frank Schmiechen, Chefredakteur von Gruenderszene.de:

„Man kann das nur schwer auf einzelne Startups zuspitzen. Bei Fintechs wird einiges passieren, weil selbst in Deutschland gelernt wird, dass es etwas anderes gibt als Bargeld und Banken. Dann gibt es unsere Helden im E-Commerce, die immer weiter wachsen. Etwa Lesara Online Shop (Lesara.de), so eine Art Primark im Netz.“

In Sachen Hardware werde einiges kommen, beispielsweise vom Berliner Unternehmen Lofelt. Es hat das Produkt Basslet entwickelt, eine Kombination aus Subwoofer und Armband, das die Schwingungen des Bassbereichs direkt auf die Haut des Hörers überträgt.

„Das fühlt sich wie im Techno-Club Berghain an. Man spürt den Bass“, sagt Schmiechen im journalist.de-Gespräch.

Das Basslet-Projekt wurde in diesem Jahr mit knapp 600.000 Euro über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter finanziert und erreichte damit das Achtfache der gewünschten Finanzierungssumme.

Was Schmiechen sehr gut gefällt, ist die

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Bombiger Big Data-Heizdeckenverkauf – Ein Brexit-Trump-Ex-post-Schlaumeier-Heldenepos

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Verkaufsgag Big Data

Merkwürdig, wie die Zahlendreher und Analysten immer im Nachgang eines Ereignisses auf den Plan treten und ihre Heldengeschichten erzählen. Es sind Ex-post-Märchen, die in die Welt gesetzt werden.

Monokausale Angebereien zur Einordnung einer komplexen Welt, die eben nicht so eindeutig analysiert werden kann.

Aber Menschen sehnen sich nach Klarheit – in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Also werden sie von Ex-post-Schlaumeiern bedient. Besonders beliebt ist die Methode bei Rettern des Abendlandes, die in ihrer Rhetorik als Untergangspropheten auftreten:

Als Alarmglocken-Lautsprecher hat man in jedem Diskurs-Szenario richtig – eine Komfortzone, die besonders von besorgten Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird. Falls das Unheil eintritt, hat man es immer schon gewusst. Je größer das Elend, desto triumphaler die Geste des Allwissenden. Bleibt zu Lebzeiten die Niedergangs-Vorhersage aus, ist es sogar noch besser: Dann waren es die eigenen Warnungen, die die Menschheit gerettet haben. Den Rest erledigt die Vergesslichkeit des Publikums oder die Kunst der…

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Wahlen gewinnen mit Big Data: Ein Helden-Epos

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"Der" Mann hinter Obama „Der“ Mann hinter Obama

In der vergangenen Woche breitete Julius van de Laar bei einer Google-Veranstaltung in Berlin seine Heldentaten im Wahlkampf-Team von Barack Obama aus.

Also jetzt nicht für die komplette Wahlkampagne, auch nicht für alle Bundesstaaten, sondern ausschließlich für Ohio. Da war er für Wählermobilisierung zuständig.

Für die FAZ reicht der Auftritt des dreißigjährigen „Berufswahlkämpfers“ in Berlin, um das Ende des Wahlgeheimnis als Schreckgespenst an die Wand zu malen.

Was hat van de Laar nun in dem Wahlkampfapparat der Demokraten getan und wie wichtig war das für den Ausgang der Präsidentschaftswahlen? Keine Ahnung. Hier gibt es ja nur die Erzählungen eines Beraters, der sich hübsch in Szene kann. Von der FAZ wird der Polit-Frischling zum amerikanischen „Wahlkampf-Veteranen“ stilisiert, der freimütig schildert, wie sich Daten zur Wählerbeeinflussung nutzen lassen.

Ausgangspunkt der Analysen für die Wählermobilisierung seien die in Amerika geführten Wählerlisten gewesen.

„Sie beinhalten Namen und Telefonnummern und führen…

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Die NEOx-Idee – Rückblick und Ausblick #NEO16x #NEO17x

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neo17x

Wir sprechen von Cloud-Belegschaften, Konzepte für dezentrale Arbeit, von den Möglichkeiten der digitalen Werkzeuge für die vielen Ich-Verleger, von Ortsunabhängigkeit, Echtzeit-Reaktionen und Echtzeit-Dialogen. Wenn es um Veranstaltungen geht, ist davon nicht viel zu sehen. Da regiert die Klassik. Einzelvortrag mit Powerpoint-Folien und ein zuhörendes Auditorium in Präsenzveranstaltungen. Das ist immer noch die Regel.

Mit der NEO16x wollten wir das ändern. Ein virtuelles Open Space-Konzept mit vielen Satelliten, die Sessions an unterschiedlichen Orten in Deutschland organisieren. Es wurde dann sogar international mit der Schweiz und Frankreich. Subevents gab es in Köln, Dortmund, Berlin und Bonn.

„Das Format ist toll und sollte ausgebaut werden. Theorie und Praxis interagieren, Lösungsdenken, Visionär, Strategisch, Operativ, Denken und Machen. Kompetenzplattform von Menschen für Menschen“, so die Reaktion Franz-Peter Staudt auf Facebook.

Die Resonanz könnt Ihr auch hier ablesen.

Wer ist im nächsten Jahr dabei? Was sollen wir an Themen und Satelliten aufnehmen?

David Brych im Bonner Sendezentrum David Brych im Bonner…

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