Gespräche und Intuition statt Marketing-Hohlheiten: Schielt nicht auf die proaktiven Zahlenspielchen der Excel-Exegeten @monitoringmatch

Ich sag mal

Hohl kann durchaus schön sein Hohl kann durchaus schön sein

Unternehmen sollten viel häufiger den Versuch wagen, einfach nur mit ihren Kunden ins Gespräch zu kommen, sie von Produkten und Diensten zu überzeugen, Kritik nicht als feindlichen Angriff zu werten, Anregungen zur Verbesserung der Angebote zu nutzen und Servicewünsche direkt ohne Warteschleifen-Bürokratie zu erfüllen. Wie in der Kneipe oder im Café, wenn man mit Bekannten, Verwandten oder Freunden zusammensitzt. Niemand würde dort von „multifunktionalen Servicemitarbeitern“, „intermodularen Potenzialen“, „multifokussierten Prozessen“ und „proaktiven Content-Strategien“ fabulieren, die Roland Kaehlbrandt als unfreiwillige Humorproduktion wertet. Die abstruse Überhöhung von Nichtigkeiten und Leerformeln ist nach Ansicht des Sprachkritikers in der Wirtschaft besonders ausgeprägt. Nachzulesen in der brandeins-Story: „Lachen? Oder weinen? Unternehmen produzieren jede Menge Komik – unfreiwillig“.

Positive Lehrbeispiele für die Kommunikation von Unternehmen liefern Crowdfunding-Kampagnen, wo man um jeden Unterstützer kämpfen muss, jeden Schritt des Projektes erläutert, damit die Community nicht auseinanderfliegt.

Es wäre ja schon mal ein großer Fortschritt…

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