Das-ist-das-Haus-vom-Nikolaus: Vademekum gegen schlechte Redner – online und offline

Ich sag mal

Blecherne Stimmen, verkrampfte Moderation, kaum Interaktion und Referenten, die mit einer Flut von propagandistischen Powerpoint-Folien im sonoren Ton loblabern und wehrlose Zuschauer in den Netzschlaf wiegen: Man nennt das Ganze auch Heizdecken verkaufen über so genannte Webinare. Um uns aus der Flut von belanglosen Online-Präsentationen zu erretten, kommt der Band „Das gute Webinar“ (erschienen im Addision-Wesley-Verlag) von Rhetorik-Expertin Anita Hermann-Ruess und dem Visualisierungs-Spezialisten Max Ott gerade richtig. Ich habe das Werk heute in meiner Kolumne für Service Insiders besprochen. Hier geht es zur Rezension.

Selbstgefällige Redner, die sich als stotternde Vorleser von übel gestalteten Textfolien mit phrasenhaften Bullet-Points darstellen, nerven schon bei normalen Präsenzveranstaltungen. Virtuell wirken sie besser als jedes handelsübliche Schlafmittel. Wenn man das Gehirn dieser Zuhörer nun mit dem Computertomografen analysieren könnte, leuchtet nicht das Belohnungssystem auf, sondern die Neigung zur Bestrafung.

Im Auditorium eines Kongresses unterhält man sich dann mit seinem Nachbarn, studiert die neuesten Nachrichten…

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