Wie man seine Karriere dank New Work neu erfindet und somit Job und Familie unter einen Hut bringt (Video meines Vortrags)

Gabriel Rath

Vor 2 Wochen war ich zum ersten Mal zu Gast in Karlsruhe und hielt eine Keynote auf der „New Work Evolution“-Konferenz im ZKM, dem Zentrum für Kunst und Medien. Mehr als 150 Leute waren gekommen, um sich an 2 Tagen spannende Impulse rund um das Thema „New Work“ zu holen, sich auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren.

Ich durfte am ersten Tag gleich nach der Intro-Keynote von Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky auf die Bühne und sprach erstmals ausführlich über mein „Herzensthema“: Familie und Arbeit in Zeiten der Digitalisierung.

In meinem bisher persönlichsten Vortrag schaute ich zurück auf meine bisherigen Jobstationen und stellte dabei vor, was ich über New Work seit dem gelernt hatte und wie ich als #Dadof3Girls alles daran setze, Karriere und Familie zu vereinbaren. Spoiler: Es geht! 🙂

Die Slides des Vortrags könnt ihr euch drüben bei Slideshare ansehen. Das Video meines Auftritts mit Marteria im Ostseestadion vor 34.000…

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Wenn sich die Gesellschaft transformiert, ändern sich auch die Balancen der Macht – #NEO19x Session von @KlausMJan

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Thesen des Hashtag-Soziologen Klaus Janowitz zu seiner #NEO19x Session am Dienstag, den 26. November, um 12 Uhr:

War die Moderne schon immer digital? Eine mehr oder weniger rhetorische Frage, die die Vorraussetzungen von Digitalisierung anspricht.
Von „Digitaler Gesellschaft“ wird oft gesprochen – was das genau sein soll, bleibt meist unklar. Die großen Mechanismen der Vergesellschaftung verlieren an Einfluß – explizite normative Zwänge nehmen ab, implizite ökonomische zu. Die einst prägenden Organisationen lassen in ihrer Bindungskraft nach.

Digitalität zeichnet sich dadurch aus, dass sämtliche Informationen in das – sehr einfache – binäre Format übertragen werden – und daraus immer wieder neu miteinander kombiniert werden können.

Was mit Daten möglich ist, kann zwar nicht so einfach auf Gesellschaft übertragen werden – dennoch organisieren sich Gesellschaft und Vergemeinschaftungen immer stärker „digital“, d.h. in der Zuordnung und Verbindung über binäre Codes. Selbsttätig (so etwa als „vernetzter Individualismus“) oder von aussen als „collected communities“. Consozialität nach dem…

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Urteil gegen ehemaligen Brandenburger #AfD Abgeordneten im Schuld- und Strafausspruch rechtskräftig

Das Landgericht Neuruppin hat den Angeklagten wegen einer im Jahr 2011 begangenen Steuerhinterziehung zu der Freiheitsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt, deren Vollstreckung es zur Bewährung ausgesetzt hat. Es hat ihm das Recht, öffentliche Ämter zu bekleiden, und die Fähigkeit, Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen, für die Dauer von drei Jahren aberkannt. Zudem hat es die Einziehung von Taterträgen in Höhe von 516.478,15 Euro gegen den Angeklagten und einen Mitangeklagten als Gesamtschuldner angeordnet.

Hiergegen hat der Angeklagte Revision eingelegt.

Der Bundesgerichtshof hat das Rechtsmittel als unbegründet verworfen, soweit der Angeklagte zu der Freiheitsstrafe verurteilt worden ist. Das Urteil ist in Folge dessen im Schuldspruch und im Strafausspruch rechtskräftig.

Jedoch haben die Einziehungsentscheidung sowie die Aberkennung des Rechts, öffentliche Ämter zu bekleiden, und die Fähigkeit, Rechte aus öffentlichen Wahlen zu erlangen, Rechtsfehler aufgewiesen. Der Senat hat das Urteil daher in diesen Punkten aufgehoben, über die nunmehr erneut verhandelt werden muss.

Vorinstanz:

LG Neuruppin – Urteil vom 16. Februar 2018 – 13 KLs 10/17

Mögliche Formate auf der Next Economy Open #NEO19x vom 26. bis 28. November

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Das Konzept der Next Economy Open ist bekanntlich virtuell. Und mögliche Formate sind je nach technischer Ausstattung in vielfältiger Weise umsetzbar.

Die Haupt-Veranstaltung wird live aus dem temporären Sendezentrum an der Hochschule Fresenius gestreamt. Die Zuschaltungen laufen über Skype.

Vier Beispiele, wie man die Sessions angehen könnte:

1. Round-Tables/Panels und Workshops

Round-Tables und Panels bieten maximal fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Diskussionsplattform. Bei der Zusammensetzung des Panels sollte auf Interdisziplinarität und allgemeine wissenschaftliche und praxisbezogene Relevanz geachtet werden.. Es wird erwartet, dass von der 90-minütigen Sitzung nicht mehr als ein Drittel auf vorbereitete Statements entfällt und die Aussprache innerhalb des Panels genügend Zeit für eine Diskussion des Panels mit dem Publikum lässt (ca. 30 min). Die Panel-Organisatorinnen und -Organisatoren reichen eine kurze Beschreibung des Themas ein und stellen die Rekrutierung der Teilnehmer sicher.

Für die Panels sind 45 Minuten vorgesehen.

2. Vorträge

Vorträge sollten Themen mit hoher Aktualität oder bis…

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Es vergeht kein Tag mehr ohne Tränen #fürMiliana

#FürMiliana

Es vergeht kein Tag mehr ohne Tränen. Ich lernte Miliana am 21. April 2007 in der Beethovenhalle kennen und es war Liebe auf den ersten Blick. Das klingt vielleicht wie eine Liebesgeschichte aus einem Arztroman, aber ich kann es nicht anders ausdrücken. Seit diesem Tag waren wir ein Liebespaar. Seit diesem Tag lief mein Leben anders. Ich schrieb Liebesgedichte und freute mich über das Zusammensein mit der großen Liebe meines Lebens. Jede freie Stunde saßen wir zusammen und unterhielten uns über viele Dinge, die uns bewegten. Jeder Urlaub war von Harmonie geprägt. Wir verstanden uns auch ohne Worte. Miliana machte mich glücklich. Ihr Tod macht mich unendlich traurig. Ich muss gar nichts zeigen. Mich bekümmert der 6. Mai so sehr. Mit meiner großen Klappe komme ich da nicht weiter.

„Zeigt Eure Liebe!“ – Ein Bloggespräch mit Gunnar Sohn

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@dr_dennis_lotter Hypothesen bilden statt Management-Moden in die Welt setzen

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Ein bedeutender Indikator für Probleme bei der Komplexitätsbearbeitung in Unternehmen ist nach Ansicht von Professor Rupert Hasenzagl die steigende Zahl an Managementmoden:

„Wie der mittlerweile emeritierte Mannheimer Organisationsprofessor Alfred Kieser bereits 1996 in seinem bekannten Artikel in dem wissenschaftlichen Journal ‚DBW’ gezeigt hat, neigen Manager dazu, auf die steigende Umweltkomplexität mit einfachen Konzepten zu reagieren.“

Business Process Reengineering (BPR), Lean Management, Total Quality Management (TQM), ISO 9000 oder Six Sigma – die Liste derartiger Methoden sei lang.

„Sie sind aber weniger für die Anwender als für Buchautoren und Berater ein gutes Geschäft“, moniert Hasenzagl.

Der Ansatz, steigende Komplexität mit einfachen Konzepten zu bewältigen, sei weder theoretisch argumentierbar, noch lassen sich in der Praxis nachhaltige und tiefgehende Verbesserungen hinsichtlich Unternehmensführung nachweisen. Die Folge der Erfolglosigkeit sei ein ständiger Wechsel der Methoden, ohne dem Management wirklich hilfreich zu sein.

Hinter diesen Moden stecke ein sehr mechanistisches Verständnis der Wirtschaftswelt:

„Diese an die…

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Hi, Ai – Liebesgeschichten aus der Zukunft – Filmabend am Freitag in Bonn

Filmabend zur Künstliche Intelligenz im bpb:medienzentrum am 15. November um 18 Uhr / Diskussion mit Filmproduzent und Philosphieprofessorin / Eintritt frei inklusive Snacks und Getränke

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb lädt ein zum Filmabend „Hi, Ai – Liebesgeschichte aus der Zukunft“ am Freitag, 15. November 2019 um 18 Uhr im bpb:medienzentrum, Adenauerallee 86 in Bonn. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit der Philosophieprofessorin Susanne Hahn von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Der Produzent Stefan Kloos wird per Skype dazu geschaltet.

Die Entwicklungen in der Künstlichen Intelligenz und Robotik schreiten mit großen Schritten voran und verändern unser Verhältnis zu Maschinen nachdrücklich. Die ehemals scharfen Trennlinien zwischen Mensch und Maschine verwischen zunehmend und werfen nicht nur technische Fragen auf.

Für den Dokumentarfilm wurden Menschen begleitet, die mit Robotern in Beziehung stehen: die mit ihnen eine Reise unternehmen oder sie in den Kreis ihrer Familie aufnehmen. Der Film thematisiert die Frage wie sich die zunehmend enge Interaktion zwischen Menschen und autonomen Maschinen nicht nur sicher, sondern auch moralisch verantwortungsvoll gestalten lässt. Wo liegen die ethischen Grenzen der Technisierung und wie kann das Zusammenleben mit den zunehmend selbst denkenden Maschinen gestaltet werden?

Moderiert wird die Veranstaltung von Nora Hespers, freie Journalistin und Buchautorin.

Auf einen Blick:
Filmabend „Hi, Ai – Li ebesgeschichten aus der Zukunft“
Zeit: 15. November, 18 – 20:30 Uhr
Ort: bpb:medienzentrum, Adenauerallee 86, 53113 Bonn

Den Link zur Anmeldung, der Trailer zum Film und weitere Informationen.