Next Economy Open 2017 – Preview und erster Tag #NEO17x

#NEO19x Matchen, Moderieren, Managen

Das Programm für Freitag, den 10. November 2017 folgt.

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Direkte Kundenkommunikation über Messenger – Was Apple so vor hat #watsonat #LivePerson #CIOKurator

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Was Apple im nächsten Jahr über den Messenger anbietet, ist nach Ansicht von Michael Maria Bommer von LivePerson dramatisch für die Weiterentwicklung im Kundenservice. Man brauche keine separate App mehr, keine separate Hotline-Nummer, keine Service-Unterseiten auf der Firmen-Website. Das alles werde in der Messaging App von Apple abgebildet:

„Ich gebe den Namen einer Bank oder eines Netzbetreibers ein und bekomme direkt einen Messaging-Button angezeigt. Wenn beispielsweise Vodafone Teil der Apple Business Chat-Community ist, dann erscheint das Logo dieser Firma und ich kann die Messaging-Funktion aktivieren.“

Asynchrone Service-Welt

Was dann allerdings auf die asynchrone Anfrage des Kunden im Hintergrund ablaufen muss, ist alles andere als profan. Ohne die Kombination von Chatbots, Künstlicher Intelligenz und fähigen Service-Mitarbeitern geht das in die Hose. Man braucht eine kognitive Herangehensweise. Da die Anfrage des Kunden zeitversetzt beantwortet wird, muss die Exzellenz bei der Beantwortung steigen. Das gilt für die Historie der Kundenkontakte und auch für…

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Wirtschaftsethik – Eselsohren für die Vorlesung

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Lektüreempfehlung für Mainstream-Ökonomen

Wirtschaftsethik – Eselsohren für die Vorlesung am Samstag:

Die Themen:

Methodenstreit in der Ökonomie

Die vorherrschende Lehre der Wirtschaftswissenschaft versucht so etwas wie eine naturgesetzlich gedachte Sozialphysik zu entwerfen. Man spricht auch gerne von ökonomischen Gesetzmäßigkeiten oder gar von der Notwendigkeit einer marktkonformen Demokratie. Anders herum wäre es wohl sinnvoller – also die Schaffung eines demokratiekonformen Marktes.

Homeoffice und Neues Arbeiten

Tim Cole und Ossi Urchs haben in ihrem Buch „Digitale Aufklärung“ die Dezentralität als „Wertschöpfungsnetzwerk“ beschrieben: Komplexe Aufgaben werden in einfache Module zerlegt und über das Netzwerk an Personen vergeben, die dafür die nötige Kompetenz und Zeit besitzen. So werden einzelne Mitarbeiter, Arbeitsgruppen und sogar ganze Organisationseinheiten projekt- und aufgabenbezogen zu Teams zusammengeführt und bilden damit eine Art virtuelle Organisation auf Zeit. Urchs und Cole sprechen sehr treffend von einer „Cloud-Belegschaft“. Technologisch ist das schon längst umsetzbar.

Magere Homeoffice-Bilanz in Deutschland

In der Realität sieht das…

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Plattformen mit vielfältigen Daten gewinnen #watsonat #CIOKuratorTalk

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Selbst digitale Champions sind angreifbar. Beispiele von Yahoo bis AOL gibt es reichlich.
Auch ein Online-Marktplatz wie eBay ist angreifbar: Im Unterschied zu eBay spielt auf beispielsweise auf dem Marktplatz von BlaBlaCars nicht der Preis die Hauptrolle, sondern vielfältige Daten. Nachzulesen im neuen Buch „Das Digital“ von Viktor Mayer-Schönberger und Thomas Ramge“, erschienen im Econ Verlag:

„Mitfahrer können zum Beispiel die Angebote danach durchsuchen, wie gesprächig der Fahrer ist (daher der Name BlaBlaCar), welche Musik sie mögen oder ob Haustiere mitfahren dürfen – und somit das für sich perfekt geeignete Angebot auswählen. Der Preis spielt in dem Modell nur eine untergeordnete Rolle, denn die Fahrer Fahrer können diesen nur innerhalb einer vorgegebenen Spanne festlegen.“

Andere Plattformen gehen ähnlich vor. Etwa der Reiseanbieter Kayak, die Investmentfirma SigFig oder die Jobbörse Upwork. Es entstehen immer mehr Märkte, die auf vielfältige Daten setzen und dadurch Nutzern helfen, optimale Transaktionspartner zu finden.

Gefragt ist…

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Session #system1 beim Barcamp Regensburg, #bcrgb17

Beim Barcamp Regensburg 2017 gab es eine Session zu #system1

#system1 – Wie wir vernünftig(e) Entscheidungen treffen.

Eine Einführung in das Lebenswerk und das Buch von Daniel Kahneman:

‚Schnelles Denken, Langsames Denken‘

Im folgenden eine Linkliste in denen ihr mehr Informationen finden könnt.
Das Seminar ist u.a. hier gelistet: http://if-agora.de/angebot.php?id=47

(Die Truppe um die InterfaceAG organisiert u.a. auch die Münchener BarCamps,
vgl. www.duerre.de )

Einige gebloggte Informationen zu Kahneman finden sich auch hier:

http://ed.iiQii.de/gallery/VictimsOfGroupThink/DanielKahneman_wikipedia_org

http://ed.iiQii.de/gallery/ValueCreation/HarteArbeit

http://ed.iiQii.de/gallery/VictimsOfGroupThink/DanielKahneman_nobelprize_org

http://ed.iiQii.de/gallery/VictimsOfGroupThink/NorbertSchwarz_umich_edu

https://www.amazon.de/Schnelles-Denken-langsames-Daniel-Kahneman/dp/3886808866

Und zum Schluß noch ein Goodie obendrauf:
https://ichsagmal.com/2015/10/18/live-hangout-ueber-daniel-kahneman-und-die-selbstueberschaetzung-von-managern-neo15/

https://www.diigo.com/user/ef12-diigo?query=%23system1

P.S: Die Geschichte von Android und auch von google selbst:
Zufall und Glück waren bestimmend!
„So wollten die Google-Gründer nach einem Jahr ihr Unternehmen für eine Million Dollar verkaufen, aber dem potenziellen Käufer war der Preis zu hoch und der Deal platzte. Weil jede folgende Entscheidung des Suchmaschinen-Giganten mehr oder weniger positiv ausging, deutet die Geschichte auf ein beinahe makelloses Vorauswissen hin – „aber Pech hätte jeden einzelnen der erfolgreichen Schritte zunichtemachen können“, bemerkt Kahneman.
http://ed.iiQii.de/gallery/Die-iiQii-Philosophie/AndyRubin_spies_com

 

Reicht eine Topmanagement-Kaffeefahrt nach Palo Alto für den Kulturwandel aus?

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Diese Frage habe ich in der Oktober-Ausgabe des prmagazins wie folgt beantwortet:

Um bei den Digitalthemen in der ersten Liga zu spielen, reicht es für Unternehmen wohl nicht aus, Pilger-Reisen zu den Tech-Giganten in Palo Alto zu organisieren, in Sneakers durch die Gegend zu laufen, auf Krawattenzwang zu verzichten, Design Thinking-Workshops zu besuchen, das kollektive Duzen in Organisationen einzuführen und nach den USA-Exkursionen sich eine Hipster-Friseur zuzulegen. Das ist Camouflage.

Als aktionistische Ausweichaktion gründet so ziemlich jedes Unternehmen etwas und dem Stichwort „Lab“ oder „Garage“. Davor steht dann meistens „Digital“. Beheimatet sind die Zukäufe oder Neugründungen meistens in San Francisco, Tel Aviv oder Berlin.

„Man erhofft sich in einem fancy Umfeld tolle radikale Innovationen. Ausgestattet mit einem dicken Budget soll der Anschluss an Unternehmen in den USA, in Asien und Israel gelingen. Es geht aber in diesen Labs primär nur um den Anfang von Innovationen. Es geht um die Frage…

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