Social Web-Zurückhaltung stärkt reaktionäre Kräfte

Ich sag mal

Präsentation von Christoph Kappes auf der re:publica in Berlin

Thomas Knüwer hat einen wichtigen Punkt dargelegt, warum es den rechtsreaktionären Kräften in Deutschland so gut gelingt, ihre aufgeladenen Botschaften im Social Web zu platzieren:

„Die deutschen Eliten aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik halten sich lieber aus dem Social Web fern. Als Beleg kann hier auch die Grafik mit den Social Media-Aktivitäten deutscher Chefredakteure und Verlagsgeschäftsführer herhalten, die wir 2015 mal bei kpunktnull erstellt haben. Sprich: Jene, die Menschen von einer vernünftigen Meinung überzeugen sollten, überlassen den Schwachmaten das Feld.“

„Also ICH“ (natürlich lautstark und mit einem Hauch von Entsetzen vorgetragen ob der bloßen Vermutung, jene Person könne solche Dienste nutzen) „bin ja nicht auf Facebook“, gehöre zum Grundwortschaft der Bildungsbürger. Ist mir gestern bei einer Konferenz auch wieder an den Kopf geballert worden.

„Das war so lange nur arrogant und gestrig, wie es nur die eigenen sozialen Kontakte beschädigte…

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