Leblose Metaphern: Wann hört sie endlich auf, die digital-transformatorische 4.0-Dudelei?

Ich sag mal

Einiger der wenigen Autoren mit Aussagekraft Einiger der wenigen Autoren mit Aussagekraft

Ein Anstupser hier, ein Gewinnspiel da, ein wenig Storytelling dort oder alter Wein in neuen Schläuchen unter der Überschrift „Content Marketing“. Das Ganze degeneriert zur Fortsetzung der Berieselungswerbung mit anderen Mitteln: Spätestens wenn sogenannte Retargeting-Experten ins Schwärmen kommen, ist es Zeit, sich Kopfhörer aufzusetzen und Heavy Metal zu hören.

Wenn es um die vernetzte Ökonomie geht, wimmelt es von Allgemeinplätzen, Phrasen und Floskeln. Es dominieren tote Maschinen-Metaphern, bemerkt brandeins-Autorin Christine Künzel: Wir schalten unser Denken aus, wenn wir die Hitparade der Powerpoint-Dauerredner erleben.

„Wow, wie originell ist das denn, die Wirtschaft als Maschine zu beschreiben“, betont Künzel.

Es sind bürokratische und leblose Ingenieurs-Storys, die auf dem technischen Niveau von 1900 stehen geblieben sind. Statt hausbackene Definitionen nach dem Leierkasten-Prinzip zu verwenden, wären Überraschungen vonnöten, um neues Denken zu befördern.

Warum gibt es im netzökonomischen Diskurs keinen Franz Dobler? Ein begnadeter Autor, der mit Erzählkraft…

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