Phil Zimmermann: „NSA kommt überall rein“ – Das schreit nach paradoxen Interventionen

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Anti-NSA-KräfteIm Futurezone-Interview äußert sich Phil Zimmermann schockiert über die Aggressivität der NSA, wie dies von den Snowden-Dokumenten belegt werde. Gleichzeitig gab sich der Entwickler von PGP, Silent Circel und Blackphone Kryptographie keinen Illusionen hin:

„Wenn die NSA hinter Ihnen her ist, wird Sie auch das Blackphone nicht schützen. Sie finden immer einen Weg. Die NSA kommt überall rein.“

Zimmerman gab übrigens zu, dass er selber nicht mehr verschlüsselt kommuniziere, weil er nur noch iPhones und iPads nutze.

Da helfen dann wohl nur noch paradoxe Interventionen weiter.

Wenn es um strategischen Sachverstand, Intuition, Kombinatorik, politischen Spürsinn und Recherchefähigkeit ankommt, versagt das Schlapphut-Idiotensystem kläglich. Helfen da Verschlüsselungen als Gegenstrategie wirklich weiter? Oder gibt es andere Methoden, die Totalüberwacher in den Wahnsinn zu treiben?

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Management-Gichtlinge, Davoser Seilschaften, APO und @wilddueck #Arbeiten40 #nöcbn

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Sessionplanung Sessionplanung

APO-Provokationen in der Bertelsmann-Stiftung 🙂

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Wie man die geschlossenen Pforten der Deutschland AG aufbricht #APO #Revolte #Denklabore #Arbeiten40 #nöcbn @th_sattelberger

Netzstrategien für die Wirtschaft

Netzökonomie-Campus-Diskurs ohne Seilschaften Netzökonomie-Campus-Diskurs ohne Seilschaften

Welchen Wandel die Netzeffekte des Social Webs politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich bewirken, hat der Internet-Visionär Howard Rheingold bereits 2002 in seinem Artikel „Smart Mobs – Die Macht der mobilen Vielen“ vorweggenommen: Die Konvergenz der Technologien bewirke neue Formen der Kommunikation. Ortungsfähige drahtlose Organizer, Drahtlos-Netzwerke und zu Computerverbünden zusammengeschlossene Kollektive hätten eines gemeinsam: Sie würden Menschen befähigen, auf neue Arten und in unterschiedlichen Situationen gemeinsam zu agieren. Hat das noch etwas mit den Netzwerken der alten Schule zu tun? Natürlich nicht. Das wird deutlich, wenn man sich mit den Prominenten-Interviews auseinandersetzt, die der Berater Alexander Wolf für sein Buch „Geheimnisse des Netzwerkens“ geführt hat.

Alle jene Diskussionen, die über Transparenz geführt werden, seien eine Illusion.

„So wird es nie sein. Wer in der Politik tätig ist, hat ein Unterstützer-Netzwerk von Leuten, die einem in schwierigen Situationen helfen und denen man auch ab und zu helfen muss. Das läuft…

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Wir brauchen keine digitale Gesellschaft, Herr Hachmeister, aber mehr digitale Inspiration

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Sind wir eine digitale Gesellschaft? Sind wir eine digitale Gesellschaft

Der Medienwissenschaftler und frühe Grimme-Chef Lutz Hachmeister arbeitet sich in der FAZ am Begriff der digitalen Gesellschaft ab und kritisiert dabei die Überhöhung der Technologie. Kann er machen. Halte ich aber für überflüssig. Anleihen nimmt Hachmeister bei den Zukunftskolumnen von Nicholas Negroponte der im Dezember 1998 einfach mal die digitale Revolution für beendet erklärte. Überraschende Veränderungen lägen jetzt anderswo, „in unserem Lebensstil und wie wir gemeinsam unser Leben auf diesem Planeten gestalten“. Negroponte kam auf die Energieversorgung, soziale Gleichheit und Geopolitik zu sprechen, ausgehend von den Wirkungen der „digitalen Revolution“, aber soziologisch darüber hinausweisend.

Negropontes letzte Kolumne sei angeblich in Deutschland im doppelten Wortsinne nicht mehr angekommen, denn da ging es mit dem „DigiBlabla“ (Tom Wolfe) erst richtig los.

„Politiker ließen sich mit Entrepreneuren der ‚New Economy‘ fotografieren, hatten aber erst recht nach dem Börsen-Kollaps nicht recht begriffen, was die ‚Neue Ökonomie‘ gewesen sein sollte…

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