Erzählstränge für die autonomen TV-Macher – Besprechung unseres Live Streaming-Opus in „Praxis der Wirtschaftsinformatik“

Ich sag mal

Tolstoi. Live Streaming-Literatur und die Leidenschaft der ausgiebigen Lektüre Tolstoi, Live Streaming-Literatur und die Leidenschaft der ausgiebigen Lektüre

Es ist wohltuend, dass es Rezensenten gibt, die sich nicht an der gigantisch kurzen Halbwertzeit bei der Besprechung von Büchern orientieren. Das Zeitfenster für die Erwähnung neuer Werke wird immer kleiner. Man behandelt Sachbücher und literarische Werke wie heiße Kartoffeln, die sofort serviert werden müssen. “Die Beschleunigung ist derart wahnsinnig, dass ein Buch nicht nach einem Jahr, sondern schon nach drei Monaten veraltet. Spätestens nach sechs Monaten ist es sinnlos, noch auf Rezensionen zu hoffen, um Bände zu verkaufen”, moniert der Bonner Verleger Stefan Weidle – festgehalten im Wortspielradio-Podcast, den ich zusammen mit dem ehemaligen WDR-Hörspielchef Wolfgang Schiffer in unregelmäßigen Abständen produziere.

Die meisten Buchhandlungen würden ihren Bestand nach spätestens sechs Monaten remittieren, moniert Weidle. Kaum einer bestellt mehr nach, wie es noch zu Zeiten des Buchlaufzettels war. Um so wichtiger seien Literaturbuchhandlungen wie Wetzstein in Freiburg, Bittner in Köln oder…

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