Die verfluchte Zahl 15: Klicks sind kein Maßstab für Aufmerksamkeit – Gute Texte statt Effekthascherei

Ich sag mal

Der Zerstörer von Klickmärchen Der Zerstörer von Klickmärchen

Das Credo von Chartbeat-Chef Tony Haile hat der Spiegel am Anfang seines Artikels komprimiert zusammengefasst. Schließlich geht es um die magischen 15 Sekunden Aufmerksamkeit:

„Journalismus im Internet (nicht nur dort, gs) finanziert sich vor allem durch Werbung. Deren Preis orientiert sich an der Zahl der Klicks, welche die Leser generieren. Deshalb versuchen alle Anbieter, mit reißerischen Überschriften, Bildergalerien und anderem Nonsens die Klicks zu maximieren. Dadurch sinkt die journalistische Qualität – und die Werbepreise sinken gleich mit.“

Länger als 15 Sekunden braucht man nicht, um diese Kernaussagen zu lesen und es wäre toll, wenn die ichsagmal.com-Leser jetzt weiter am Ball bleiben. Die Erkenntnisse aus der Datenstube von Chartbeat werden viele Klickhelden ernüchtern. Über die Hälfte der Leser macht sich nach der 15 Sekunden-Lektüre eines Beitrags wieder vom Acker. Sie haben das Opus also gar nicht gelesen. Was kann man in der kurzen Zeitspanne überhaupt aufnehmen? Die…

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