Bibliophile Streifzüge: Von der Zettelkasten-Literatur zum Zettelkasten-Stammtisch

ichsagmal.com

Das Resultat meiner literarischen Streifzüge in den vorzüglichsten Buchhandlungen dieser Republik ist immer gleich und ähnelt den Erlebnissen des niederländischen Schriftstellers Cees Nooteboom:

“Schränke voll knurriger, grollender, vorwurfsvoller Bände, die an der schlimmsten Bücherkrankheit leiden, die es gibt: dem Ungelesensein – ein Schmerz, der in Wut umschlägt, wenn das Buch daneben zum zweiten- oder zum drittenmal gelesen wird.“

Die Standardfrage unserer Gäste beim Betrachten der Bibliothek ist immer die gleiche. „Wie viele von diesen Büchern hast Du denn wirklich gelesen???“ Umberto Eco antwortet darauf:

“Gelesene Bücher sind längst nicht so wertvoll wie ungelesene.“

Eine Bibliothek sollte so viel von dem , was man nicht weiß, enthalten, wie der Besitzer angesichts seiner finanziellen Mittel hineinstellen kann. Dann entwickelt sich so langsam ein Depot für Zufallsfunde, für neue Gedanken und Ideen. Um so mehr, wenn man kein Freund von Ordnungssystemen ist 😉 In meinem Fall ist das noch eine vornehme Formulierung. Ich…

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