Weniger Alarmismus in der KI-Debatte vonnöten #CIOKurator

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Ein durchweg empfehlenswerter Beitrag von Ole Wintermann zum Thema künstliche Intelligenz und zum gordischen Knoten deutsche Bedenkenträgermentalität und Chancen neuer Anwendungsgebiete: KI ist Bestandteil sehr vieler alltäglicher Lebensbereiche des Menschen. Sie unterstützt diesen, hilft dort aus, wo sie mehr leisten kann als ein Mensch, kann kreativ sein. Der nächste Entwicklungsschritt hin zur Intuition und einem…

über Künstliche Intelligenz und Datenschutz: Konstruktives Herangehen statt “German Angst” gefragt —  CIO Kurator 

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Jobkiller-Prognosen im Rennen um Aufmerksamkeit #FutureWatchDe #DLD18 #wef18

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Volkswirtschaftliche Effekte von Innovationen zu prognostizieren, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Den Wirtschaftsforschungsinstituten gelingt es ja nicht einmal, die Entwicklung des BIP-Wachstums vorherzusagen, obwohl diese „Rechenschieber-Ökonomen“ mit rund 50 Millionen Euro vom Bund finanziert (alimentiert) werden. Dann kommen noch Drittmittel der Länder und anderer Träger hinzu. Aber das sollten wir mal gesondert näher beleuchten.

Wie verhält es sich mit den Arbeitsplatzprognosen in der digitalen Sphäre? Zu den bekanntesten Glaskugel-Wissenschaftlern zählt der Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey, der 2013 als Co-Autor der Studie „The Future of Employment“ davor warnte, dass die Digitalisierung 47 Prozent der Industriejobs in den USA gefährde.

Auf der Digitalkonferenz DLD in München hat Frey jetzt ein paar Thesen nachgelegt,die der Netzökonom Holger Schmidt dokumentiert. Beispiel: „Neue Stellen für Hochqualifizierte werden nur in den Städten geschaffen“. Das sei gut für die Städte, schlecht für die Regionen, in denen sie fehlen. Puh. Was für eine Aussage. Der Trend könnte…

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Kündigung: YouTube will mich nicht mehr – so ein Mist

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Ich gebe es zu, mein Schwerpunkt liegt mittlerweile bei Live-Videos auf Facebook. Dennoch betrübt mich folgende Botschaft, die mir YouTube geschickt hat:

„Da dein YouTube-Kanal die neuen Mindestanforderungen von 4.000 Stunden Wiedergabezeit in den vergangenen 12 Monaten und 1.000 Abonnenten nicht erreicht hat, ist er aufgrund der neuen Voraussetzungen leider nicht mehr für die Monetarisierung zugelassen. Daher kündigen wir dir hiermit innerhalb der 30-Tage-Frist zum 20. Februar 2018, sollten die neuen Mindestanforderungen nicht bis zu diesem Zeitpunkt erfüllt werden. Dein Kanal wird dann den Zugriff auf alle Monetarisierungstools und -funktionen, die mit dem YouTube-Partnerprogramm verbunden sind, verlieren. Solltest du hingegen bis zum 20. Februar 2018 die Mindestanforderungen erreicht haben, ist unsere Kündigung wirkungslos und gilt das YouTube-Partnerprogramm wie bisher weiter.“

Wiedergabezeit im vergangenen Jahr: 1.978 Stunden.

Abos (Stand heute, um 12:30 Uhr): 574.

Das kann doch alles besser werden. Habt Ihr Vorschläge? Könntet Ihr mir helfen?

Die meisten Videos…

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The New Urban Crisis (Rez.)

17/01/18 kmjan
Wenige Titel seit der Jahrtausendwende hatten einen solchen Nachhall wie The Rise of the Creative Class (2002) von Richard Florida.  Wann immer von Kultur- oder Kreativwirtschaft, von Strukturwandel, Stadtentwicklung,  Standortpolitik und ihren weichen Faktoren, Diversity, aber auch von Gentrifizierung gesprochen wird, stehen bzw. standen Floridas Thesen im Hintergrund. Der „3T- Ansatz“ Talent, technology and tolerance wurde zum festen Begriff im Wettbewerb der Standorte um innovative Menschen in der entstehenden Digitalwirtschaft.  Und es gab Indices: Gay Index und Bohemian Index sollten die Einflüsse meßbar machen. An der öffentlichen Wahrnehmung gemessen war und ist der Aufstieg der kreativen Klasse eine äusserst erfolgreiche und wirkungsmächtige Geschichte.

The New Urban Crisis erschien im Frühjahr 2017, nach Trumpwahl und Brexit. Fünfzehn Jahre nach 2002 ist deutlich, dass es Gewinner und Verlierer gibt, Reiche wurden reicher, und es gibt eine neue Krise des Urbanen. Die urbane Krise der 60er und 70er Jahre war die der De- Industrialisierung und der Abwanderung der Mittelklasse in die Vorstädte, die neue ist die der Ungleichheiten zwischen den sozialen Gruppen, festgemacht an den Kategorien creative, Service und working class. Die 50 wirtschaftsstärksten Ballungsräume generieren weltweit 40% des Wachstums, aber es leben dort nur 7%  aller Menschen. Die Clustering Force von konzentriertem Talent und ökonomischer Aktivität ist gleichzeitig Motor für städtisches Wachstum und Betreiber der Ungleichheit.

räumliche Segregation in der Bay Area/San Francisco (148)

Eine deutsche Übersetzung von The New Urban Crisis  ist nicht zu erwarten (auch The Rise of the Creative Class wurde nie übersetzt)- das Buch bezieht sich weitgehend auf die USA, eingeschränkt Kanada und Großbritannien. (Kontinental)- europäische und deutsche Städte kommen nur am Rande vor: Sie  weisen geringere Ungleichheiten und Segregation auf. Berlin kommt als urbanes Technologiezentrum, das sich gerade wegen seiner Bohème-Qualitäten bes. für Mikroentrepreneurs entwickelt, vor.  Es gibt jede Menge Tabellen und Karten nordamerikanischer (+London) Städte und Ballungsräume, die die räumliche Segregation illustrieren, es gibt viele Rankings u.a. nach einem New Urban Crisis Index, in den u.a. Ungleichheiten in Einkommen, Bildung, und Segregation der unterschiedl. Klassen einfliessen.

Creative Class ist ein sehr charmanter Begriff, der nicht nur klassisch kreative Tätigkeiten umfasst. Florida bezog die sog. Creative Class Professionals ein, „to include people in science and engineering, architecture and design, education, arts, music and entertainment whose economic function is to create new ideas, new technology, and new creative content“ (2002, S. 8; genaue Definitionen 2017, S. 231)so zählen auch Finanzwirtschaft, Rechtsdienstleistungen und Verwaltungsposten zur Creative Class letztlich also das, was man insgesamt als wissensbasierte Dienstleistungen zusammenfasst. Die Abgrenzung überschneidet sich weitgehend mit dem Neuen Mittelstand bei Andreas Reckwitz. Dieser „kreativen“ Klasse stehen Working Class (die bluecollar old economy) und Service Class ( von der Pflege bis zur Sicherheit) gegenüber.

Was bleibt? Lenkte der Begriff Creative Class um die Jahrtausendwende den Blick auf sich neu konstituierende Cluster, die Bedeutung eines kulturellen Umfeldes, die Anziehungskraft einer Umgebung der Vielfalt, wirkt er heute in dem sehr weitgefassten Bedeutungsumfang nur noch arrogant, fast neofeudal: Was macht die eine Klasse zu einer kreativen, die andere zu einer dienenden?
In den englischsprachigen Reaktionen wird zum einen hervorgehoben, dass The New Urban Crisis die Probleme der großen Urbanisierung Amerikas mit überzeugenden Daten aufzeigt und dazu durchdachte Lösungen für die Herausforderungen und Chancen bietet. Deutlich negativer ist die Resonanz in Großbritannien, dort wird es als Richard Florida is Sorry tituliert, in den Kommentaren geht es bis hin zur offenen Beschimpfung als Wanker (Wichser).
Letztlich geht es um die Frage, wer Gewinner ist in der digitalen Ökonomie, und wie ein guter Ort zum leben beschaffen sein soll. In der Kultur des fordistischen Zeitalters wurde Regelbeachtung verlangt, darüber hinaus wurde man in Ruhe gelassen. In der Kultur der digitalen Welt ist das, was früher nicht im Mainstream war in den Wertschöpfungsketten eingepreist.

Richard Florida: The New Urban Crisis. Gentrification, Housing Bubbles, Growing Inequality, and what we can do about it. (UK Edition) London 2017, 480 S. ISBN: 978-1-518-78607-212-2, 320 S.

 

LinkedIn oder doch lieber Fachmedien? Recherche für das #prmagazin @winfriedfelser

@ruhrnalist & Sohn über Medientrends 2018

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Gespräch mit Kai Rüsberg aka @ruhrnalist lief über Facebook live. Das hab ich auf Youtube hochgeladen, da mich zur Zeit ein paar Berater der Handelskonzerne und Entsorger mit Beschwerden über meine Postings „bearbeiten“ – wahrscheinlich setzen sie Bots ein. Denen passen die kritischen Beiträge über Kickbacks im Recyclinggeschäft nicht so ganz.

Mal schauen, ob sie den neuen YT-Beitrag auch weghauen wollen.

Themen:

Reformen im öffentlich rechtlichen Rundfunk
Volksabstimmung in Schweiz und die Folgen
Lokalzeitungen und Mikro-Lokalsites
Videonutzung
Podcast – Trend oder Medieninterner Hype
Qualitätsmedien? Ausgedienter Begriff.
Datenjournalismus
Facebook setzt nicht mehr auf Verlage

Siehe auch:

Was Social-Media-Experten von 2018 erwarten

Das NetzDG ist seit einer Woche vollständig in Kraft. Schon deutet sich an: Die Kritiker hatten mit manchem recht. Twitter und Co. sperren leichtfertig Inhalte. Justizminister Maas wollte die sozialen Netzwerke befrieden, nun sind sie in Aufruhr.

Visuelle Kommunikation in Zeiten des Social Web: Warum lohnt sie sich?

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#NewWork, Wild Ducks, Jedi Ritter, Robin Hood und die machtvolle Nomenklatura in Konzernen @digitalnaiv #ciokurator

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In meinem Videochat, den ich als Livestreaming-Event zum Jahreswechsel organisiert habe, ging Stefan Pfeiffer tierisch auf den Senkel, dass die fast nur ausschließlich anwesenden Freiberufler glauben, denen, die in Unternehmen Dinge zu verändern suchen (Stichwort Change Management), erklären zu müssen, dass sie viel expliziter und öffentlicher mit ihren Bemühungen, den Erfolgen und Misserfolgen umgehen müssten.

„Das war der Moment, in dem mir die Haare ausfielen und ich alle die, die mühsam Veränderungen mit viel persönlichem Einsatz und unter latentem internen Beschuss treiben als Robin Hoods in Unternehmen bezeichnet und verteidigt habe. Und zu dieser Aussage stehe ich: Dies sind die Jedi Ritter, die sich jeden Tag bemühen und unter latentem Beschuss der Bürokratie und der Nomenklatura Dinge hoffentlich zum Positiven im Unternehmen zu ändern. Zwar ‚ermächtigt‘ von dem ein oder anderen Vorgesetzten, kämpfen sie doch ständig mit eingefahrenen Strukturen und vor allem Machtverhältnissen, die mit Klauen und Zähnen verteidigt…

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