Über die Feigenblatt-Ethik von Ökonomik und Unternehmen

Ich sag mal

ethik-normativ

Wenn es um ethische Fragen in der Wirtschaft geht, glänzen viele Ökonomen mit einer normativen Theorievergessenheit. Die meisten Forschungsarbeiten drehen sich um die Frage, was Unternehmen tatsächlich tun und versuchen zu erklären, warum Unternehmen sich sozial engagieren oder warum sie es nicht tun. Kennzeichnen für viele empirische Beiträge ist eine instrumentell-ökonomische Perspektive auf gesellschaftliche Verantwortung (CSR), also die Annahme, dass Unternehmen, die über ihre gesetzliche Pflicht hinaus handeln, dies nur tun, um ihre ökonomischen Interessen zu verfolgen.

Alles nur Moralisierer?

Oder es wird nach Gründen gesucht, warum sich Wirtschaftsakteure nicht ethisch verhalten können. Zu ihnen zählt Karl Homann, Professor für Philosophie und Ökonomik. Moralische Empörung, die von NGOs und Politik kommuniziert werde vernachlässigt den Kontext und würde am Status quo nichts ändern. Homann sieht gar das ordnungspolitische Problem einer Gesinnungsmilitanz nach dem Motto: Der Weg in die Hölle ist mit besten Absichten gepflastert. Unbeantwortet bleibe die Frage der Ausbeutbarkeit durch…

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