Wer nervt, ist mit einem Klick draußen – Da helfen auch Reichweiten nicht weiter

ichsagmal.com

Facebook live

Angeblich weisen die Seitenabrufe auf Facebook einen dramatischen Niedergang auf – man redet auch von „Reichweite“. Das behauptet zumindest eine Studie von Social Flow.

Und wenn es so ist? Was sagen denn Reichweiten aus? Nicht viel. Das war zu analogen Zeiten so und das ist in digitalen Zeiten auch so. Es ist eine Marktforschungswährung, die auf wackligen Beinen stehen. Sie sagt so gut wie nichts über das Konsumentenverhalten aus. Eher geht es um die Absicherung von Werbegeldern – aber das ist wohl eher ein Thema der Agenturen.

Bei den Nutzern geht es um etwas anderes: „Wer nervt, ist mit einem Klick draußen“, so der Werber Amir Kassaei. Die Argumentation von Views, Likes und Reichweite sei in dieser Welt fehl am Platz:

„Darum geht es nicht mehr. Es geht um Relevanz, die sich nicht an Definitionen von Google, Facebook und Marketing-Fachleuten orientiert.“

Vergleicht man die Intensität und die Qualität der Interaktion…

Ursprünglichen Post anzeigen 97 weitere Wörter

Tippt gegen die Meistermacher Morningshow #em2016 #MM

ichsagmal.com

Jogi Löw

Gestern lag ich richtig mit meinem Meistermachertipp, den ich in der gestrigen Morningshow verkündet habe. Frankreich gegen Rumänien 2:1 – auch wenn es etwas glücklich war. Drei Punkte aufs Konto beim Tippspiel für Freunde in der Gruppe Juptr Meistermacher.

Die App gibt es für iOS-Geräte und natürlich auch für die Androiden.

Den neuen Bundestrainer konnten wir exklusiv interviewen.

Und exklusiv sind auch meine Tipps für die heutigen Spiele:

Wales – Slowakei 2:2; England – Russlang 1:1; Albanien – Schweiz 0:1.

Alles weitere dann in der morgigen Meistermacher Morningshow, um 10 Uhr.

Man hört, sieht und streamt sich.

Ursprünglichen Post anzeigen

Jogi Löw-Ersatzmann exklusiv in der Meistermacher Morningshow #EM2016 #MM

ichsagmal.com

Krake Paul 2.0Das Verletzungspech der deutschen Nationalmannschaft hält nach einem Bericht der Nachrichten-Plattform „Der Postillon“ an:

„Wie soeben bekannt wurde, ist Bundestrainer Jogi Löw bei seiner Morgentoilette unglücklich mit dem Fuß umgeknickt. Die vernichtende Diagnose: Bänderriss im rechten Sprunggelenk. Der 56-Jährige wird frühestens in neun Wochen wieder am Spielfeldrand stehen können. Während Löws EM-Träume damit geplatzt sind, beginnen nun die Spekulationen, wen der DFB nachnominieren wird.“

Die Verletzung Löws, der schon während der Vorbereitung immer wieder mit Spliss zu kämpfen hatte, sei offenbar ohne gegnerische Einwirkung zustande gekommen. Wie tragisch.

Der Meistermacher Morningshow ist es durch exklusive Kontakte zur DFB-Zentrale in Frankfurt am Main gelungen, den Ersatzmann für den Weltmeister-Trainer exklusiv im EM-Studio in Bonn-Duisdorf der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Danach fliegt der Studiogast direkt mit dem Hubschrauber der Bundeswehr ins Quartier der Nationalmannschaft in Évian-les-Bains, um mit dem Team-Manager Oliver Bierhoff den Neustart des Teams zu „diskutieren“.

Was von der Jogi…

Ursprünglichen Post anzeigen 109 weitere Wörter

Analoge Kon­t­rol­let­tis in digitalen Schläuchen #Monitoring #BigData

ichsagmal.com

Paranoia

Nach wie vor sind Vorstandschefs, IT-Leiter, Kommunikationsdirektoren oder Vertriebsbosse davon überzeugt, soziale Netzwerke in irgendeiner Weise steuern oder gar kontrollieren zu können. Das suggerieren auch Anbieter von Big Data- oder Monitoring-Software. Man sitzt wie in einem Cockpit vor seinem Bildschirm und hat alle möglichen Quellen des Netzgeschehens im Blick. Kampagnen werden auf Knopfdruck vorgeplant, Abläufe koordiniert, Schlüsselbegriffe geprüft und Reaktionen studiert. Überschriften und Inhalte für Beiträge laufen durch einen Algorithmus und werden für möglichst hohe Klickraten aufgehübscht.

Digitale Controlling-Tools für Generaldirektoren

Dann zählt man Likes, Retweets und Kommentare, um den Chef von der Wirksamkeit der Controlling-Tools zu überzeugen. Letztlich verharrt man in der Steuerungslogik von Wirtschaftsprüfern und autoritären Generaldirektoren. Hauptsache die Ergebnisse sind positiv und sichern die eigene Machtposition. Die Befindlichkeit der Mitarbeiter ist dabei nachrangig.

Partizipation, Offenheit und Transparenz, die Antriebsfedern des Social Webs, bleiben dabei auf der Strecke. Aber selbst perfekte Steuerungstechniken und Messinstrumente versagen kläglich, wenn Befehl…

Ursprünglichen Post anzeigen 46 weitere Wörter

Wenn jeder Mitarbeiter Botschafter seines Unternehmens wird – ohne Freigabebürokratie #vdav

ichsagmal.com

Livestreaming-Marathon beim vdav Branchentreff in Berlin Livestreaming-Marathon beim vdav Branchentreff in Berlin

Synaxon-Vorstand Frank Roebers setzt in seinem Unternehmen auf radikale Selbstorganisation nach Wiki-Prinzipien.

„Ich wollte das Unternehmen wie ein Open Source-Projekt führen.“

Dazu zählt auch der Einsatz von Liquid Feedback. Jeder Mitarbeiter ist berechtigt, eine Initiative zu starten und wenn ein Quorum von zehn Prozent der Belegschaft erreicht ist, startet die Diskussion. Wie bei den Piraten folgt vor der Abstimmung eine Phase des Einfrierens, in der keine Änderungen mehr möglich sind. Nehmen an der Abstimmung mindestens fünfzig Prozent der in der Themengruppe registrierten Mitarbeiter teil und erhält die Initiative am Ende eine einfache Mehrheit, steht der Vorstand in der Pflicht, sie umzusetzen. Ein Vetorecht will der Vorstand nur in Ausnahmefällen anwenden. Das ist bislang nur ein einziges Mal passiert. Ergebnis: Themen werden nicht nur schnell aufgespürt, sondern auch mit der versammelten Intelligenz des Unternehmens bearbeitet.

Externe Kommunikation ohne Freigabe-Bürokratie

Gleiches vollzieht sich extern. Jeder darf…

Ursprünglichen Post anzeigen 191 weitere Wörter