CEO des Quartals – Die Vorschläge im Social Web mit Begründungen der User #Boardreport

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Die Boardreport Jury nominiert Die Boardreport Jury nominiert

Am Donnerstagabend sind wir mit der Nominierung der Kandidaten für den CEO des Quartals in drei Kategorien fertig. Das Online-Voting startet dann am Freitag. Hier habe ich alle Vorschläge, die Ihr auf Facebook und Twitter gemacht, sortiert.

Konzerne

Hanns-Peter Knaebel – CEO der Aesculap und Vorstand von Braun-Melsungen verkörpert wohl am besten das neue Role Model eines CEOs für einen DAX-Konzern.

Osram CEO Dr. Olaf Berlien – mutig in seiner Entscheidung, dass Lampengeschäft 2016 komplett abzugeben und das Unternehmen auf drei neue Säulen zu stützen: Auto- und Spezialleuchten, die optischen Halbleiter sowie das noch überschaubare Geschäft mit technisch anspruchsvollen Leuchten und Lichtmanagement-Systemen. Als ihn die Börse dafür abstrafte nutzte er den Kursrückgang, kaufte selber mehr als 10.000 Osram-Aktien und untermauerte damit die Zuversicht in die eigene Strategie.

Thomas Jorberg von der GLS Bank

Bill McDermott von SAP – Konzern macht eine gute Personalpolitik.

Karl-Thomas Neumann von…

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CEO des Quartals – Wettbewerbskriterien für die Jury und für das Online-Voting #Boardreport

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Wir suchen den/die CEO des Quartals Wir suchen den/die CEO des Quartals

Auf Facebook und in einer kleinen Slideshare-Präsentation habe ich den neuen Wettbewerb „CEO des Quartals“ für das Magazin Boardreport bereits vorgestellt.

Eine kleine Änderung bei den Nominierungen halte ich für sinnvoll, um die Dauer der Umfrage zu reduzieren. Die Jury nominiert pro Kategorie nicht zehn, sondern nur fünf Kandidaten.

Folgende Kriterien für das Online- und Jury-Votum habe ich mir überlegt:

Über das Top-Management in Deutschland wird in der Öffentlichkeit intensiv und kontrovers diskutiert. Wir interessieren uns für Ihre/Deine Meinung über einzelne CEOs (Vorstandsvorsitzende), Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer in den Kategorien Konzerne, Mittelstand und Gründer. Bitte die Bewertung in einer 10er Skala vornehmen. 1 bedeutet: Stimme überhaupt nicht zu; 10 bedeutet: Stimme voll und ganz zu.

Items für das Online-Voting

Der/die xy wirkt kompetent

Der/die xy ist zukunftsorientiert

Der/die xy ist vertrauenswürdig

Der/die xy ist im Social Web sichtbar

Der/die xy nimmt soziale Verpflichtungen ernst

Items…

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Lektüreempfehlung: Klischees, Vorurteile und vermeintliche Wahrheiten dekonstruieren @soziopod

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Schnellrezension Schnellrezension

Nadia S. Zaboura hat eine kurze und sehr treffliche Einleitung für das neue Buch „Wie ich wurde, wer ich bin, und was wir einmal sein werden“ (Lübbe-Verlag) des Soziopod-Dream-Teams Patrick Breitenbach und Nils Köbel geschrieben: Wir könnten eine so schöne, sinnerfüllte und vernünftige Welt haben, wo sie doch vernetzter, informierter und selbstbestimmter denn je leben darf. Der Mensch sinnt laut Brecht nach freundlichen Formen des Zusammenlebens, erstrebt eine herrschaftsfreie Kommunikation, die nicht in der grauen Habermas-Theorie verharrt, sondern durchdrungen ist von Pluralität, Freiheit und Toleranz. „Doch unsere Zündschnur scheint kurz, unsere Geduld mit uns und mit anderen ein knappes Gut geworden“, so Zaboura.

Die zunehmende Komplexität und Beschleunigung sei leider ein ideales Spielfeld für Vereinfacher und Verführer. Sie hantieren mit simplen Antworten und stacheln zur Polarisierung an, um nicht komplexe Lösungen für komplexe Probleme anbieten zu müssen. Sie wollen schnelle Siege und provozieren Aufgeregtheiten, inszenieren Ad-hoc-Hysterien und betreiben verbale…

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Männlich, Rentenalter und Ex-Top-Manager: Die Aufsichtsräte der Deutschland AG

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Investoren kritisieren nach einem Handelsblatt-Bericht die Ämterhäufung mancher Aufsichtsräte. Das liegt vor allem an den verkrusteten Netzwerk-Strukturen der Deutschland AG.

„Zwar sind die Unternehmen nicht mehr aneinander beteiligt wie früher. Aber in den Aufsichtsräten der großen Konzerne hat das alte Bündnis durchaus Bestand: Die immer gleichen Köpfe tauchen in etlichen Kontrollgremien auf. Ihr Erkennungsmerkmal: Sie sind männlich, meist im Rentenalter und blicken auf eine lange Erfahrung als Topmanager zurück“, so das Handelsblatt.

Corporate Deutschland habe es versäumt, rechtzeitig für geeigneten Nachwuchs zu sorgen. Das werde allmählich zum Problem, denn Investoren kritisieren immer lauter die Mandatshäufung einzelner Aufsichtsräte.

„Ex-SAP-Finanzchef Brandt übernimmt bei RWE, Wolfgang Reitzle kehrt gerade zu Linde zurück. Beide sind Multi-Kontrolleure geworden. Die Deutschland AG bewegt sich – wenn auch nur im Kreis“, schreibt das Handelsblatt.

Das Old-Boys-Network könnte man aber knacken. So brauchen 160 Dax-Aktiengesellschaften brauchen auf der etwa 800 Aufsichtsräte. Das so genannte „Overboarding“ steht in der…

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Blogger Relations ohne Clickbaiting-Attacken und Reichweiten-Gedöns #NEO16

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Sehr große Runde beim netzökonomischen Käsekuchen-Diskurs Sehr große Runde beim netzökonomischen Käsekuchen-Diskurs

In der Blogosphäre gibt es unendlich viele Beiträge, die auch für Unternehmen interessant sein könnten. Und umgekehrt bieten Blogs viele Schnittmengen, die sich für Kooperationen mit der Wirtschaft eignen: Studien, Überlegungen zur Verbesserung des Kundenservice, How-to-Beiträge über Produkte, Hinweise auf Probleme beim Interface, Experten-Diskurse, Empfehlungen für den Einsatz von Technik und, und, und.

„Von Agenturen und Marketingabteilungen werden Blogs häufig nur als Werbeträger gesehen. Es wird über Reichweiten diskutiert. Dabei steckt in Blogger Relations ein ganz anderes Potenzial: Der persönliche Austausch mit digitalen Vorreitern und die dauerhafte Vernetzung mit Innovatoren“, so die Erfahrung Benjamin O’Daniel, Redakteur für Content Marketing-Projekte. Klickraten, Zielgruppen-Segmentierung, „Platzierungen“ von Werbebotschaften, Mediapläne oder gar bescheuerten Key Performance Indikatoren verseuchen das Verhältnis zu Blogs.

Es geht um thematische Anschlussmöglichkeiten, die nach der Matching- und Hashtag-Logik organsiert werden könnte. So bleiben die Conversion-Schwätzer außen vor und es ergeben sich dennoch neue Geschäftsmodelle für…

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Mit dem #ZDF sieht man zwar nicht besser, kann aber günstiger reisen #Traumschiff Lärm

Söhne an Bord

Söhne an Bord

Dient ein Kreuzfahrtschiff während einer Reise als Kulisse für Dreharbeiten, kann dies zu einer Reisepreisminderung führen. Dies entschied nach Informationen der D.A.S. das Amtsgericht Bonn. Urlauber hatten wegen der Dreharbeiten für das „Traumschiff“ ständig Teile des Schiffs nicht betreten dürfen und den Lärm von Kulissenbau und Megafonanweisungen an die Filmcrew erdulden müssen.

Der Fall: Ein älteres Ehepaar hatte auf einem Kreuzfahrtschiff eine 26 Tage lange Reise von Vietnam nach Neuseeland gebucht. Niemand hatte den beiden vorher gesagt, dass ihr Schiff „MS Amadea“ als Drehort für die Fernsehserie „Das Traumschiff“ genutzt wird – und zwar auf ganz regulären Reisen. Nun mag ja mancher Reisende erfreut sein, wenn ihm Sascha Hehn und Heide Keller begegnen oder er einen Blick hinter die Kulissen einer TV-Produktion werfen kann. Nicht so jedoch dieses Ehepaar. Denn allzu oft konnten die beiden das Promenadendeck oder andere Teile des Schiffes nicht betreten, auch störten das Hämmern und Sägen bei Kulissenbauarbeiten und die durch ein Megafon schallenden Anweisungen an die Filmcrew. Das Paar forderte daher vom Reiseveranstalter eine Minderung des Reisepreises. Das Urteil: Das Amtsgericht Bonn hatte für die Urlauber Verständnis und gestand dem Ehepaar eine Preisminderung von 20 Prozent an den 12 Drehtagen zu – immerhin 1.022 Euro.

Eine Reise sei nur dann vertragsgemäß, wenn die Reisenden ständig die Möglichkeit hätten, die zugesagten Freizeitmöglichkeiten und Einrichtungen zu nutzen. Seien Bereiche wie das Promenadendeck regelmäßig nicht nutzbar, entspreche die Reise nicht mehr den Vereinbarungen. Das Gericht bezog in seine Erwägungen auch ein, dass es sich hier um ein relativ kleines Schiff mit nur 600 Passagieren gehandelt hatte. So hatten die Gäste den Dreharbeiten kaum aus dem Weg gehen können. Mit dem ZDF sieht man zwar nicht besser, kann aber günstiger reisen. Amtsgericht Bonn, Urteil vom 15.01.2016, Az. 101 C 423/15

Über den infamen Satz des Philosophen Sloterdijk – Angstdialektiker beschwören den starken Staat

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Hier liegen die Ursachen der Flucht Hier liegen die Ursachen der Flucht

Der Politikwissenschaftler und Journalist Abrecht von Lucke von den „Blättern für deutsche und internationale Politik“ hat im Deutschlandfunk-Interview die richtigen Worte gefunden zum fragwürdigen Lob der Grenze-Bekenntnis des Philosophen Peter Sloterdijk.

Dass Flüchtlinge nach Sloterdijk durch ihren Zustrom nach Deutschland definieren, wann der Ausnahmezustand gelte, nennt Lucke eine „ganz ganz gefährliche Intonation“. Der Satz sei infam, denn Sloterdijk behaupte genauso wie der Autor Frank Böckelmann so etwas wie ein Widerstandsrecht des Staates gegen Flüchtlinge. Das suggeriere, dass diese eine bewusste Aushöhlung der staatlichen Souveränität betrieben, das werde der Not und dem Elend aber überhaupt nicht gerecht.

Hat Sloterdijk mal durchgezählt, wie viele Flüchtlinge die Nachbarstaaten von Syrien bislang aufgenommen haben? Es sind mittlerweile über 3,2 Millionen Menschen, die in Notunterkünften, einfachen Hütten-Ansammlungen und leerstehenden Gebäuden hausen. Seine Thesen könnte der philosophische Salonlöwe den dortigen Hilfskräften schildern, die gegen die Knappheit von Wasser und Lebensmitteln…

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