Slow Media Institut über Revierstress
Ich finde es sehr beachtlich und löblich, dass sich ein großer Konzern wie Microsoft in Deutschland vom Anwesenheitswahn löst.
„Anwesenheit sagt nichts über die Qualität der Leistung von Mitarbeitern aus, sondern liefert häufig sogar ein falsches Bild“, sagt Microsoft-Personalchefin Elke Frank nach einem Bericht der FAZ. Viele Mitarbeiter hätten den Wunsch, von zu Hause, im Café oder unterwegs zu arbeiten. Entscheidend für Microsoft sei nur das Ergebnis.
„Gerade das konzentrierte Arbeiten an einem Projekt ist nach Ansicht der Personalchefin in offenen Büros nicht immer einfach“, schreibt die FAZ.
Wer in Ruhe arbeiten wolle, arbeitet von zu Hause. In der neuen Firmenzentrale in der bayerischen Landeshauptstadt würde es zwar noch Büro-Arbeitsplätze geben, aber nicht für jeden. Die Erfahrung habe gezeigt, dass ohnehin nie alle Mitarbeiter gleichzeitig kommen – so dass der Platz normalerweise reicht.
Revierstress im Büro
Warum die Gewerkschaften prompt vor der Gefahr einer…
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