Videokommunikation ist die bessere Art der Telefonie – Knopfdruck-Einfachheit gefragt

Videokommunikation auf Knopfdruck

Um mittelständischen Unternehmen die Videokommunikation schmackhaft zu machen, ist die Einfachheit der Systeme das entscheidende Kriterium, so die Erfahrungen des ITK-Spezialisten Aastra. Plug and Play-Prinzipien für die schnelle Installation seien vonnöten, einfache und intuitive Benutzeroberflächen sowie mobile Einsatzmöglichkeiten. Die Videokommunikation müsse auf allen Geräten laufen. Am stationären PC, auf Smartphones und Tablets.

„Unternehmen sind auf der Suche nach einfach zu bedienenden und auch mobil einsetzbaren Videolösungen. Gleichzeitig müssen die Kosten der Anschaffung in einem überschaubaren Rahmen bleiben, das gilt vor allem im Mittelstand“, ist Aastra-Deutschlandchef Jürgen Signer überzeugt.

Videokommunikation sei die bessere Art der Telefonie mit großen Vorteilen zur Verbesserung der Zusammenarbeit – intern und extern. Das belegt auch eine Vergleichsstudie des Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. 70 Prozent der Untersuchungsteilnehmer, dass bei Einsatz von Videokonferenztechnik eine höhere Motivation und mehr Engagement in der Team-Diskussion zu verzeichnen war, da jeder Teilnehmer das gleiche Dokument vor Augen hatte und man sich im Gegensatz zu Telefonkonferenz und E-Mail gegenseitig sehen konnte.

Fast 60 Prozent gaben zu Protokoll, dass die Visualisierung des Diskussionsobjekts und die Sichtbarkeit aller Teilnehmer eine offenere Diskussion gestattet -auch weil man sieht, wer sich zu Wort melden möchte. Rund 74 Prozent der Probanden meint, dass die durch Videotechnik ermöglichte direkte und persönlichere Kommunikation zu einer positiveren und damit entspannteren Arbeitsatmosphäre führte. 91,5 Prozent gaben an, dass für sie bei der Ausführung von komplexen Teamaufgaben eine positive und entspannte Arbeitsatmosphäre wichtig sei. 81 Prozent sind davon überzeugt, dass per Telefon und E-Mail Aufgaben bloß aufgeteilt, aber nicht gemeinsam gelöst wurden. Mit der integrierten Plattform sei man gemeinsam zu einer Lösung gekommen.

Mit verbesserten Bandbreiten und neuen Technologien werde jetzt vieles möglich, von Videokonferenzen über virtuelle Einkaufsassistenzen beim Online-Shopping bis zur persönlichen Online-Beratung bei Dienstleistern, so die IAO-Wissenschaftlerin Dr. Josephine Hofmann.

Die Unternehmen sollten sich bei der notwendigen Virtualisierung der Kommunikation nicht mehr von ihren schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit leiten lassen:

„Die Technik war schwerfällig, unzuverlässig und stand häufig nur in der obersten Chefetage, wo sich keiner hinwagte. Zudem war man froh, wenn ein IT-Mitarbeiter um die Ecke schaute, der das Ganze aktivieren und regeln konnte. Einen spontanen Einsatz gab es nicht. Systeme, die man nicht regelmäßig im Arbeitsalltag nutzt, setzen sich nicht durch“, sagt Hofmann.

Und diese Zeit sei noch gar nicht so lange her. Die Stabilität, Nutzerfreundlichkeit und Integrationsfähigkeit seien wichtig, um Videokommunikation am Arbeitsplatz zu etablieren. Auch die Belastung der Unternehmensnetze müsse geklärt werden, sonst scheitert man am Widerstand der CIOs.

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